Der Arumbaya-Fetisch
Tim & Struppi 19
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Gesprochen von:
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Von:
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Ludger Billerbeck
Über diesen Titel
Folge 19: Der Arumbaya-Fetisch
Eine scheinbar wertlose Holzfigur wird aus einem Museum gestohlen und durch eine Kopie ersetzt. Nur Tim wittert ein Verbrechen und nimmt die Verfolgung zweier verdächtiger Männer auf. Er landet schließlich in Südamerika, wo er von der Polizei sogar zum Tode verurteilt wird…
©1997 Carlsen (P)1987 Sony Music Entertainment Germany GmbH
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sie sind etwas was jedes Familienmitglied anhören kann;
für Erwachsene machen die Hintergrundinformationen jede Folge spannend;
hier die Hintergrundinfos von dieser Folge:
Die Geschichte beginnt mit der längsten Szene aus Tims Alltag überhaupt, erstmals wird zudem den Lesern Tims einfache Wohnung in der Labradorstraße in Brüssel gezeigt. Tims Tag beginnt mit einem Frühsport-Radioprogramm. Solche wurden ab 1935 in Belgien gesendet, just in dem Jahr, als der Arumbaya-Fetisch erstmals gedruckt wurde. Nachdem er vom Diebstahl des Fetischs erfährt, fährt er zum Museum, da ihm der Instinkt als Reporter eingibt, auf eine „heiße“ Story zu stoßen.
Die Geschichte enthält viele Anspielungen auf den Chacokrieg zwischen Bolivien und Paraguay in den Jahren 1932 und 1935, in dessen realen Verlauf über 100.000 Menschen ihr Leben verloren. In diesem Krieg spielten die rivalisierenden Ölfirmen Standard Oil und British Petroleum eine Rolle, die Hergé zu General American Oil und British South-American Petrol verfremdet.
Die Figur Basil Bazaroff basiert auf dem echten Waffenhändler Basil Zaharoff. Die Figur des Ethnologen Ridgewell trägt Züge des Forschungsreisenden Percy Fawcett, der 1925 im brasilianischen Urwald verschwand.
Geschickt vermischt Hergé reale und fiktionalisierte Ortsnamen, um sein Werk zum einen zeitlos zu machen und zum anderen ihm eine gewisse Glaubwürdigkeit zu geben.
Auch Hergés Darstellung der Indianer Südamerikas basiert wohl auf sehr umfangreichen Unterlagen, besonders zu den Jivaro. Die Blasrohre, die im zweiten Teil Verwendung finden, die Köcher und Pfeile stimmen sehr genau mit jenen dieses Volkes überein. Die Bilder des Völkerkundemuseums in der Geschichte sind mit zahlreichen Werken vollgestopft, die es so oder ähnlich in den realen Museen von Brüssel und Tervuren zu sehen gibt. Der zentrale Gegenstand des Bandes, der Fetisch der Arumbaya, ist ein Abbild eines realen Fetisches, der noch heute in den königlichen Museen für Kunst und Geschichte in Brüssel zu bewundern ist. Dieser ist ein 55 Zentimeter großes Abbild einer männlichen Chimú-Gottheit, der in Peru verehrt wurde. Die Statue wurde zwischen 1200 und 1438 gefertigt.
Das Werk kann sehr verschieden gelesen werden. Zum einen ist es eine Kriminalgeschichte, zum anderen eine Satire auf Militärdiktaturen und westliche Großmächte, die, um ihre wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen, nicht davor zurückschrecken, einen Krieg anzuzetteln.
Die Sprache der Arumbaya beruht auf dem Brüsseler Dialekt sowie spanischen Redewendungen, es wird zu einem subtilen Sprachwitz für Brüsseler.
alle Folgen sind so liebenswert!
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