Das Kassandra-Syndrom
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Gesprochen von:
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Jürgen Meyer
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Von:
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Gerd Kramer
Über diesen Titel
Seltsame Ereignisse beunruhigen die Biologin Nicole Westermann und den Musiker Erik Seidel. Ein Pilz überwuchert eine Straße und ein Haus. Giftige Blaualgen vermehren sich unkontrolliert in einem Badesee, und ein Mutterkornpilz wird zur Gefahr für Tiere und Menschen. Die Vorgänge verlaufen zunächst ohne großes Aufsehen und lassen sich mit dem Klimawandel erklären. Doch bald entsteht der Verdacht, dass sie gezielt herbeigeführt werden. Ist eine Organisation am Werk, die auf die schleichenden Veränderungen in der Umwelt aufmerksam machen will? Als sich die Ereignisse zuspitzen, beschließen Nicole und Erik, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie kommen den wahren Ursachen immer näher und geraten dabei in höchste Gefahr.
©2026 Gerd Kramer (P)2026 Gerd KramerEs sollte ein Thriller sein, wurde jedoch auf eine Weise vorgetragen, die dem Buch sämtliche Spannung entzog. Zudem empfand ich als störend, dass der mundartliche Dialekt des Sprechers sehr vordergründig war, obwohl sich um eine hochdeutsche Aussprache bemüht wurde.
Das Buch spielt überwiegend in Norddeutschland. Wenn überhaupt, wäre ein norddeutscher Akzent akzeptabel gewesen, aber es war keiner. Es wurden auch einzelne Worte wie "besonders" in ein mundartliches "besonderst" umgewandelt, was den unprofessionellen Eindruck noch verstärkte. Von "Reichtagsgebäude" oder "Arbeitsgeber" aus einer längeren Liste nichtmundartlicher Schnitzer ganz zu schweigen.
Die Idee des Romans fand ich spannend. Die erzählerische Umsetzung hätte lebhafter sein können. Ich fand, die Geschichte war sehr plakativ geschrieben und enthielt viele Allgemeinplätze.
Habe mir den Roman trotz aller Bedenken bis zum Ende angehört, weil ich die Stimme zumindest sympathisch fand, und ich wissen wollte wie er endete.
Nunja, es schien der Abgabetermin dazwischengekommen zu sein.
Hatte mich darauf gefreut
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