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Das Buch der Spiegel

Spieldauer: 8 Std. und 15 Min.
4 out of 5 stars (197 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Die Wahrheit des Einen ist die Lüge des Anderen.

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des berühmten Professors Joseph Wieder in Princeton - vor über zwanzig Jahren. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der mittlerweile unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Katz will den Autor kontaktieren, aber er kommt zu spät, denn Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen. Denn im Spiegel der Erinnerung sieht er mehr als nur eine Wahrheit...
©2017 Goldmann Verlag, München. Übersetzung von Werner Schmitz und Silvia Morawetz (P)2017 der Hörverlag

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    94
  • 4 Sterne
    66
  • 3 Sterne
    26
  • 2 Sterne
    7
  • 1 Stern
    4

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    99
  • 4 Sterne
    47
  • 3 Sterne
    28
  • 2 Sterne
    6
  • 1 Stern
    4

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    86
  • 4 Sterne
    59
  • 3 Sterne
    24
  • 2 Sterne
    11
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Wahrheit im Zerrspiegel

Inhalt

1.Teil
Der Literaturagent Peter Katz erhält per Email ein Manuskript von Richard Flynn, in dem dieser von wahren Ereignissen aus dem Jahr 1987 berichtet. Er verspricht den Mordfall des berühmten Professors Wieder in Princeton aufzuklären, der jetzt über 20 Jahre zurückliegt. In dem Auszug aus dem Manuskript erzählt Richard, dass die junge Laura Baines, eine begabte Mathematikstudentin bei ihm eingezogen ist und ihn mit dem Professor bekannt gemacht hat. Dieser bot ihm einen Job an - seine umfangreiche Bibliothek mithilfe eines Computerprogramms zu erfassen und zu sortieren. Richard, der eine Liebesbeziehung mit Laura unterhielt, war eifersüchtig auf den Professor und glaubte, er habe ein Verhältnis mit Laura. Zudem arbeite Wieder an einem geheimen Projekt, in dem es um traumatische Erinnerungen von Soldaten gehe. Sehr mysteriös. Richard erwähnt auch den Handwerker Derek, der unter retrograder Amnesie leidet und der für den Professor Reparaturarbeiten erledigt. Wieder hatte ihn einst begutachtet und ihm eine Schizophrenie bescheinigt, dadurch musste Derek, der des Mordes an seiner Frau verdächtigt wurde, nichts ins Gefängnis. In der forensischen Psychiatrie wurde er von einem Patienten niedergeschlagen und verlor sein Gedächtnis. Aus Nächstenliebe nahm sich der Professor seiner an und Derek war es auch, der die Leiche des Professors an einem Wintermorgen gefunden hat.
Das Manuskript bricht vor der Schilderung der Mordnacht ab, so dass Peter Katz versucht, Richard Flynn zu kontaktieren. Er kommt jedoch zu spät, denn Flynn stirbt an den Folgen einer Krebserkrankung und das Manuskript ist nicht auffindbar. Richard Flynn galt anfangs als Tatverdächtiger, doch letztlich konnte der Mord an Wieder nie aufgeklärt werden.

2.Teil
Besessen davon, die Wahrheit herauszufinden, beauftragt Katz den befreundeten Journalisten John Keller damit, die Beteiligten von damals ausfindig zu machen und Licht in die Ereignisse zu bringen.
Der findet heraus, dass sich Wieder einen Namen als psychiatrischer Gutachter gemacht hat und dass Laura Baines ihren Namen in Westlake geändert hat und inzwischen Professorin für Psychologie ist. Sie spricht nur unter der Voraussetzung mit Keller, dass sie vorher Richards Manuskript lesen darf.
Laura stellt die Ereignisse fast konträr zu der Erzählung Flynns dar. Während Richard behauptet, Lauras Exfreund habe sie verfolgt und ihr nachgestellt, behauptet Laura, sie habe nie eine Liebesbeziehung mit Richard gehabt und er sei es gewesen, der ihr und ihrem Freund gefolgt sei, nachdem dieser eine Zeit lang in Europa studiert habe. Auch habe sie nie eine Affäre mit dem Professor gehabt, sondern lediglich seine Arbeit unterstützt. Keller unterhält sich auch mit Derek, der wiederum behauptet, in der Mordnacht habe es einen heftigen Streit zwischen dem Professor, Laura und Richard gegeben, da Richard deren Affäre entdeckt habe. Und er sei sich sicher, dass Richard den Professor umgebracht habe.
Wem soll Keller glauben?
Nach den Gesprächen mit Lauras ehemaliger Freundin und dem ermittelnden Detective in dem Fall - Roy Freeman - scheint dieser immer komplizierter zu werden, da sich alle Aussagen widersprechen. Keller entdeckt zudem, dass ein verschollenes Buch, das der Professor veröffentlichen wollte, unter Laura Westlakes Namen erschienen ist. Hat sie es gestohlen und den Professor ermordet? Oder sich Richards bedient?

3.Teil
Der letzte Teil wird vom inzwischen pensionierten Detective Freeman erzählt, dem es letztendlich gelingt den Fall aufzuklären und der erkennt, dass alle Beteiligten sich geirrt haben und ihre Wahrnehmungen von den eigenen Obsessionen verzerrt waren.

Bewertung
Ein gelungener Krimi, indem alle Aussagen einer Person von der nächsten widerlegt werden und man irgendwann überhaupt nicht mehr weiß, wer lügt und wer die Wahrheit gesprochen hat. Schritt für Schritt setzen sich die Puzzleteile zusammen und ergeben ein Gesamtbild des Mordes, an dem - so viel sei hier verraten - mehrere beteiligt waren. Das Verbrechen ist sehr vielschichtig und in jedem Teil wird eine Schicht abgetragen, bis die Tat am Ende in ihrer Gesamtheit sichtbar wird.

Unglaublich spannend, kunstvoll komponiert und als Hörbuch von den einzelnen Sprechern sehr gut gelesen. Man sollte es allerdings nicht mit vielen Pausen oder "nebenbei" hören, da die Handlung kompliziert ist und man Gefahr läuft, den Überblick zu verlieren.

Ein schönes Spiel mit Sein und Schein, mit dem, was die Menschen wahrnehmen wollen und dadurch die "objektive" Wahrheit verzerren.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

Ganz nett !

Die Geschichte ist ganz nett, aber nicht besonders spannend. Die Idee ist zwar ganz gut, eine Geschichte aus mehreren Blickwinkeln zu erzählen, aber ganz überzeugen, konnte mich das nicht.
Die Sprecher sind nur mittelmäßig, aber vielleicht lag es auch daran, dass mir der Wechsel von einem zum anderen Sprecher gestört hat.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

eine spannende Geschichte

ein sehr interessantes Buch, würde gerne weiter empfehlen. Alle Charaktere sind einzigartig und die Spannung bleibt bis zum Ende

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Lassen sich Erinnerungen manipulieren?

Endlich wieder einmal ein Hörbuch, das so spannend ist, dass man nicht mehr aufhören mag weiterzuhören.
Das Spiel mit den verschiedenen Wahrheiten und die Frage nach der Zuverlässigkeit der Erinnerung gemahnen an die späten David-Lynch-Filme: Lassen sich die Erinnerungen (und damit die Wahrheit) manipulieren? Haben wir uns unsere Vergangenheit nur zurechtgelegt? Diese Fragen werden zunehmend wichtiger als die Neugierde auf die Auflösung des Falles.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Viel Gedöhns um nichts

Alle Fäden laufen ins Leere. Das ist nicht meins.
Der erste Teil ist zudem grottenschlecht geschrieben, der Rest ein wenig besser, aber nicht wirklich gut.
Die Vorleser reissen es auch nicht raus.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein kleines Juwel

Das "Buch der Spiegel" ist eigentlich ein klassicher Krimi, aber schon für den Einstieg hat der Autor eine 'bibliophile' Szenerie gewählt. Ein Verlags-Lektor erhält per Mail kurz vor den Feiertagen von einem unbekannten Autor den ersten Teil eines Manuskriptes, das sich mit dem 20 Jahre zurückliegenden, niemals aufgeklärten gewaltsamen Tod eines Psychologie-Professors befasst. Der unbekannte Autor verspricht, nun die 'wahre' Geschichte dieses Todesfalles aufzudecken. 'Wahr' ist nun aber bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn wie sehr uns unsere Erinnerung trügen kann, das ist das eigentliche Thema des Romans.

Nach und nach entblättert sich, aus verschiedenen Perspektiven und von verschiedenen Zeitzeugen geschildert das Panorama der Ereignisse aus dem Jahr 1986 und dabei wird schnell klar, wie verletzlich und leicht manipulierbar unsere Erinnerung ist. Meisterhaft versteht es E. Chirovici, das Thema Erinnerung in all seinen Facetten in die Geschichte eizubauen.

In der Hörbuch-Fassung wurden die verschiedenen Blickwinkel von verschiedenen Sprechern übernommen, was die Wirkung des Perspektivwechsels sehr schön zum Vorschein bringt. Alle Sprecher haben es geschafft, ihrer Figur Authentizität zu verleihen.

Insgesamt ein gelunges kleines Meisterwerk und ein Muss für alle, die intelligente Krimis lieben.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Nicht wirklich ein Krimi

Was sich zunächst gut anlässt und ein wirklich spannender Krimi zu werden scheint, wird dann langatmig und langweilig.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Verwirrend aber gut

Ein Buch das mit Sicherheit nicht jedermanns Sache ist. Im Gegensatz zu anderen Rezensionen empfinde ich die Sprecher aber nicht desinteressiert oder langweilig. Ganz im Gegenteil passen sie sehr gut zu der Geschichte, die sich im Aufbau und mit den unterschiedlichen Blickwinkeln als ungewöhnlich darstellt, die aber alles andere als langweilig ist.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars
  • DA
  • 22.03.2017

Hände weg von diesem Hörbuch!

Schlimm gelesen! Daher geleiert, monoton, keine Haltung, keine Figurenprofile, falsch betont - soooo langweilig vorgelesen bekam ich selten! Das Buch ist durchaus ewas besser beim selber lesen.

4 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Sprecher und Aufnahme teils gut, teils unhörbar

Story gut. Die Sprecher und die Aufnahmequalität sind teilweise sehr gut und professionell, teilweise aber furchtbar schlecht, als hätte ein Anfänger gesprochen. Die Story gerät dann schnell in den Hintergrund. Schade - die Geschichte hätte mehr verdient gehabt

2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich