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Black Sun

Alexander Wassin 1

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Black Sun

Von: Owen Matthews, Michael Krug - Übersetzer
Gesprochen von: Sascha Rotermund
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Über diesen Titel

Sowjetunion, 1961: Major Alexander Vasin, Agent des KGB, wird mit einem Spezialauftrag in die isolierte Stadt Arsamas-16 geschickt. Er soll dort den mysteriösen Tod des jungen Physikers Fyodor Petrov untersuchen. In Arsamas-16 herrscht höchste Geheimhaltungsstufe, denn dort wird gerade die Testzündung der größten Wasserstoffbombe der Welt vorbereitet. Bei seinen Ermittlungen stößt Vasin auf eine Wand des Schweigens. Was versuchen die Forscher zu verbergen?

©2020 Lübbe Audio (P)2020 Lübbe Audio
Politik & Spionage Spionage Thriller
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Das Buch ist solide und mit Schwung geschrieben, nach meinem Dafürhalten aber zu sehr klassischer Krimi denn packender Thriller. Schnell ermüden die endlosen Dialoge bei Befragungen von Verdächtigen und Zeugen oder dem Machtgeplänkel der verschiedenen Gegenspieler. Hier wird es zudem oft auch übertrieben melodramatisch – das soll, denke ich, die russische Seele zum Ausdruck bringen; auf mich wirkt es aber stark klischeehaft.

Ich musste immer wieder an den Spielfilm „Amadeus" von Miloš Forman denken, in dem Salieri irgendwann über Mozarts Kompositionen sagt: "Zu viele Noten!"
Zu viele Noten – auf das vorliegende Buch bezogen sind es schlichtweg zu viele Wörter in den nicht enden wollenden Dialogen. Wenn ich das Buch neu schreiben dürfte, würde ich den Krimiplot in den Hintergrund rücken und mich stattdessen auf die politisch motivierte Entwicklung der Bombe und die politischen Interessen und Verstrickungen dahinter konzentrieren. Dabei könnte ein Roman von Format herauskommen, so ist es nur ein weiterer Kriminalroman unter vielen.

Auch Sascha Rotermund hat mich nicht immer überzeugt. Ich schätze ihn bei anderen Hörbüchern sehr und war überrascht, dass er viele Sätze – offenbar ungeprobt – falsch betont vorliest.

Melodramatische Schrecksekunde des Kalten Krieges

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Es gibt einige Recherchefehler in dem Buch, die nach ein paar Minuten Google-Suche hätten verbessert werden können. Arsamas-16 hatte 1961 einen anderen Namen. Das Projekt hiess nie RDS-220, es wird sogar an vielen Orten erwähnt, dass dieser Name fälschlicherweise benutzt wird. Das Projekt hatte einen Decknamen, den man vermutlich gegenüber Fremden benutzt hätte, der aber nie vorkommt. Der Leiter des Projekts hiess nicht Adamov. Thallium wäre auch nach dem radioaktiven Zerfall in dieser Menge tödlich gewesen.
Ausserdem fand ich den Sprecher nicht gut. Seine Stimme ist zwar gut und man kann gut zuhören. Aber er unterscheidet unterschiedliche Stimmen kaum. Oft weiss man nicht, wer bei den langen Dialogen gerade spricht, manchmal werden die Gespräche deshalb unlogisch oder unverständlich.

Nicht besonders gut recherchiert

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