Betrayed
Prinzessin der tausend Diebe, Band 1
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Gesprochen von:
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Lena Tiemann
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Von:
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Thea Hong
Über diesen Titel
Sora ist die rechtmäßige Erbin eines koreanischen Firmenimperiums, das einer Familie gehört, die seit Jahrhunderten über magische Kräfte verfügt und damit zu Reichtum und Macht gelangte: dem Clan der Diebe. Aber sie ist für ihre Familie eine große Enttäuschung, denn sie ist offenbar magielos. Daher lebt sie fernab der glitzernden Metropole Busan auf der Insel Jeju, wo sie ein kleines Café führt und sich um ihre kranke Mutter kümmert. Bis sie eines Tages einen versiegelten Brief mit einer Einladung erhält, der ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Sie trifft auf Menschen, die sie nie wiedersehen wollte, und auf einen attraktiven gefangenen Gott, der ihre Hilfe so sehr braucht wie sie seine.
Ein K-Drama zwischen zwei Buchdeckeln: Thea Hong schreibt über alte Legenden und das moderne Südkorea
Auftakt einer mitreißenden Romantasy-Dilogie mit koreanischem Setting
©2025 Bastei Lübbe AG (P)2025 Lübbe Audio, Bastei Lübbe AGBesonders gelungen fand ich die überraschenden Wendungen, die ich nie vorhersehen konnte, sowie das Setting, das für mich eine klare 10/10 verdient. Die eingewobenen Elemente der koreanischen Geschichte sind nicht nur spannend, sondern auch lehrreich. Man erfährt Hintergründe, die in keinem Schulbuch stehen.
Auch der Verlauf der Handlung hat mich durchgehend gepackt. Die Prüfungen, die die Schwestern bestehen müssen, sei es Gefangene zu befreien oder andere scheinbar unlösbare Aufgaben, bringen immer wieder neue Spannung. Gerade weil man nie wusste, welche Herausforderung als Nächstes auf sie wartet, blieb die Geschichte unvorhersehbar und aufregend. Manche größere Enthüllungen konnte ich erahnen, doch der Weg dorthin war voller Überraschungen und hat mich oft auf die falsche Fährte gelockt. Genau das hat das Buch so besonders gemacht: Es war nichts, was man schon tausendmal gelesen hat, sondern packend und anders.
Die Protagonistin selbst ist alles andere als makellos: Sie ist nicht immer beherrscht, nicht immer mutig, nicht immer erfolgreich – und gerade das macht sie so greifbar. Ich konnte ihre Gefühle und innere Zerrissenheit sehr gut nachempfinden. Auch die moralischen Fragen, die das Buch aufwirft – wie weit Menschen bereit sind zu gehen, was Gerechtigkeit überhaupt bedeutet – haben mich intensiv beschäftigt. Für mich ist es ein großes Qualitätsmerkmal, wenn ich beim Lesen genauso hin- und hergerissen bin wie die Hauptfigur.
Die Welt, die hier gezeichnet wird, ist alles andere als fair und gerade das macht sie so spannend und realistisch.
Lediglich die Liebesgeschichte hat mich nicht vollständig überzeugt. Die Dynamik zwischen der Protagonistin und ihrem Begleiter war anfangs interessant, verlor für mich aber rasch an Reiz.
Insgesamt ist Die Prinzessin der tausend Diebe jedoch ein Buch, das mich tief bewegt hat. Es hat mich aufgeregt, traurig gemacht, erschüttert, überrascht und an manchen Stellen sogar zum Weinen gebracht.
Ein Buch, das ich nicht vergessen werde
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Sora ist die verstoßene Tochter eines koreanischen Chaebol Clans und lebt mit ihrer ebenfalls verstoßenen kranken Mutter auf der Insel Jeju, wo die beiden ein kleines Café führen.
Ihr friedliches Leben wird gestört, als sie eine Einladung ihres Vaters, des Clanoberhaupts erhält. Eine Einladung, der sie widerwillig folgt, nur um sich plötzlich in einem Kampf um die Clannachfolge wiederzufinden. Eine aussichtslose Situation, fehlt ihr doch die wichtigste Eigenschaft, für diese Aufgabe: Magie.
Doch dann stellt ihr unfreiwilliger Besuch in einer Zwischenwelt alles auf den Kopf…
Meine Meinung:
Dieses Buch von Thea Hong hat durchaus das Zeug für eine K-Drama-Verfilmung. Protagonistin Sora fühlt man sich gleich sehr verbunden und ich habe jederzeit mit ihr mitgefiebert. Sei es, wenn sie sich gegen fiese Clanmitglieder, oder aber auch in unmöglichen Prüfungen beweisen muss.
Die Autorin hat dabei viel koreanisches Flair einfließen lassen. Das gilt sowohl für die familiären Hintergründe und Beziehungen der Figuren als auch bei den Prüfungen. Ich bin nicht so bewandert in koreanischen Sagen, aber ich hatte immer das Gefühl, dass hier durchaus die ein- oder andere Inspiration eingeflossen sein könnte. Was auf jeden Fall durchklingt, sind koreanische Machtstrukturen und der Stellenwert von Eltern und Älteren.
Besonders gut gefallen hat mir, wir Sora im Verlauf der Geschichte lernt, dass die Beurteilung einer Handlung auch immer eine Frage der Perspektive ist und sie nach und nach von ihrer Schwarz-Weiß-Sicht abkommt.
»Betrayed« ist ganz sicher keine Friede-Freude-Eierkuchen Geschichte, eher im Gegenteil. Es gibt einige tragische Entwicklungen, die einem beim Lesen ans Herz gehen und damit meine ich nicht nur die großen Paukenschläge im Verlauf der Story.
Diese ist zu jederzeit spannend und man fragt sich stets, was nun als Nächstes auf dem Plan steht. Da ist es nur stimmig, dass der erste Band der Reihe in einem fiesen Cliffhanger endet.
Sprecherin Lena Tiemann macht dabei einen wirklich guten Job und haucht der Story das Leben ein, was sie braucht.
Ob als Buch, oder als Hörbuch, kann ich diese Geschichte nur sehr empfehlen und bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
Ein starker Auftakt mit viel koreanischem Flair
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