Das Feuer, das die Wahrheit bewahrte: der Fall Bretón
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8. Oktober 2011. Ein Vater meldet das Verschwinden seiner Kinder in einem Park in Córdoba, aber die Überwachungskameras haben sie nie aufgezeichnet. Zehn Monate später würde ein Gerichtsmediziner dasselbe Feuer, das auf dem Anwesen gefunden wurde, erneut untersuchen und feststellen, dass die zunächst als tierisch klassifizierten Knochen menschliche Überreste von Minderjährigen waren. Der Gutachtenfehler hätte eine Untersuchung fast zum Scheitern gebracht, die eines der methodischsten und kaltblütigsten Verbrechen der spanischen Kriminalität aufdecken würde.
In dieser Episode untersuchen wir, wie ein Vater den Mord an seinen eigenen Kindern fünfzehn Tage lang plante, wie Medikamente, die in Getränken gemischt wurden, einem Feuer von über 1.000 Grad vorausgingen und wie der Widerspruch zwischen zwei forensischen Analysen die Beweiskette fast zerstörte. Wir betrachten die Risse, die entstanden: Anrufe, die vom Anwesen und nicht vom Park aus getätigt wurden, falsche Zeugen, die vor Gericht präsentiert wurden, und der eisige Satz, den Bretón Tage später zur Mutter sagte: "Ich musste die Kinder verlieren, was soll man machen." Wie bleibt ein schuldiger Mann monatelang ruhig gegenüber Ermittlern, Richtern und Kameras?
Opfer: Ruth Ortiz und ihre zwei Kinder
Datum: 8. Oktober 2011
Ort: Córdoba, Anwesen Las Quemadillas, Spanien
Status: Zu 25 Jahren verurteilt; Geständnis 2021
- Bretón erhielt am 29. September ein Rezept für Angstlöser, neun Tage vor dem Verbrechen, und begann, mehr als 200 Liter Benzin und Holz auf dem Anwesen zu lagern.
- Die Kameras im Park Cruz Conde haben die Kinder nie im oder außerhalb des Fahrzeugs registriert, aber Bretón behauptete, er habe sie 17 Minuten lang auf den Schaukeln gelassen.
- Die erste Begutachtung klassifizierte die Knochenreste als tierisch; zehn Monate später stellte der Anthropologe Francisco Echeverría kindliche Knochenmorphologie und das Fehlen von Metallknöpfen fest, die vorhanden sein sollten, wenn Kleidung verbrannt wurde.
- Bretón gestand zehn Jahre später: Er gab Medikamente in Getränke während der Fahrt, legte die schlafenden Kinder auf Holz und entzündete ein Feuer, das mehr als 1.000 Grad vier Stunden lang erreichte.
Ruth Ortiz, Córdoba 2011, Kindermord, Feuer, Vorsatz, Forensik, Tötungsdelikt, Gutachtenkorruption, kriminelle Geister, Untersuchung, Mord, spanischer True Crime
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