DJ Johana Jost über Autismus, mentale Gesundheit in der Clubkultur und den Druck der Szene
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Seit über vier Jahren ist Johana Jost als DJ in Berlin aktiv und veranstaltet gemeinsam mit einer Freundin die FLINTA*-zentrierte Partyreihe CREAM. Vor Kurzem sprach sie auf Instagram erstmals öffentlich darüber, dass sie Autistin ist und wie sich das auf ihre Arbeit auswirkt: von der Reizverarbeitung im Club bis zum Performancedruck hinter den Decks.
Noch immer ist das Bild von Autismus von Klischees geprägt. Besonders Frauen werden häufig erst spät oder gar nicht diagnostiziert, neurodivergente Perspektiven bleiben vielerorts unsichtbar, auch in der Clubkultur.
Mit Berlin Booth sprach Johana Jost darüber, warum mehr Aufklärung nötig ist, und über die Schattenseiten der DJ-Szene, das Spannungsfeld zwischen Suchtpotenzial und mentaler Gesundheit sowie den Druck, in einer Branche zu bestehen, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Nachtleben oft verschwimmen.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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