#120 - Wie KI dich jung hält oder abhängt Titelbild

#120 - Wie KI dich jung hält oder abhängt

#120 - Wie KI dich jung hält oder abhängt

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Nicht das Alter entscheidet, ob man sich mit künstlicher Intelligenz wohlfühlt, sondern die Haltung. Immer mehr junge Menschen sagen in Workshops, sie hätten zwar ein junges Gesicht, aber eine alte Seele, weil ihnen das Tempo der digitalen Veränderung zu viel wird. Genau die Beschäftigung mit KI kann aber umgekehrt neugierig und jung halten, unabhängig vom Geburtsjahr.


Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz, Menschen und Veränderung. Manuela Machner ist KI-Beraterin mit Fokus auf KMU und Tourismus und zeigt, wie KI im Alltag wirklich funktioniert (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt die menschliche Seite der Technologie ein (www.brandkarma.at). Gemeinsam sprechen sie in dieser Folge darüber, warum sich viele Menschen von der Geschwindigkeit der Entwicklung überrollt fühlen und wie man trotzdem den Anschluss behält.


Was dich in dieser Folge erwartet:


Alte Seele im jungen Körper

Das Gefühl, alt zu sein, hat oft nichts mit dem Alter zu tun. Auch Menschen Mitte zwanzig sagen, dass sie mit der Technik nicht mehr mitkommen. Manuela erzählt die Geschichte vom jungen Mann am Postautomaten, der froh war, dass ihm jemand hilft.


Warum das Tempo überfordert

Früher hat sich Technologie über Jahre entwickelt, heute ändert sich vieles im Monatsrhythmus. Diese Geschwindigkeit erzeugt bei vielen Menschen echten Stress. Dazu kommt die Frage, was überhaupt alles möglich ist, und genau diese Menge überfordert.


Der Mythos von den digitalen jungen Leuten

In fast jedem Workshop heißt es, die Jungen könnten das ohnehin. Die Praxis zeigt etwas anderes, denn viele nutzen KI wie eine Suchmaschine, ohne das Potenzial zu kennen. Manche junge Menschen sind sogar besonders vorsichtig oder ablehnend.


COVID, Unsicherheit und Existenzangst

Eine ganze Generation ist in einer prägenden Lebensphase durch Pandemie und geopolitische Unsicherheit gegangen. Wenn KI dann auch noch den Arbeitsplatz bedroht, wird die Technologie existenziell. Studien zeigen, dass ein Teil der Gen Z KI am Arbeitsplatz bewusst ausbremst, aus Angst um den eigenen Job.


Technologie schneller als Psychologie

Unsere Werkzeuge entwickeln sich schneller, als der Mensch sich anpassen kann. Deshalb greifen viele bewusst zu alten Dingen, kaufen Schallplatten oder Secondhandmode und wollen entschleunigen. Wichtig bleibt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und den Anschluss nicht zu verlieren.


Häufig gestellte Fragen:


Warum fühlen sich auch junge Menschen von KI überfordert?

Weil nicht das Alter entscheidet, sondern die Geschwindigkeit und die Menge der Veränderung. Wer beruflich und privat stark eingespannt ist, erlebt KI oft als abstrakt und einschüchternd.


Stimmt es, dass sich junge Menschen mit KI automatisch auskennen?

Nein. Junge Menschen nutzen digitale Werkzeuge häufiger, aber nicht automatisch besser. Viele verwenden KI wie Google und schöpfen die Möglichkeiten nicht aus.


Kann KI wirklich jung halten?

Die aktive Auseinandersetzung mit neuen Werkzeugen hält neugierig und beweglich im Denken. Wer dranbleibt, erlebt die Entwicklung als spannend statt bedrohlich.


Was hilft gegen das Gefühl, nicht mehr mitzukommen?

Kleine Schritte statt Perfektion, echtes Ausprobieren im Alltag und der Austausch mit anderen. So wird aus Überforderung nach und nach Sicherheit.


Über die Hosts:

Manuela Machner ist KI-Beraterin und begleitet Unternehmen aus KMU, Tourismus und Weiterbildung praxisnah in die Arbeit mit künstlicher Intelligenz (www.kinet.ai). Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und betrachtet, was Technologie mit uns Menschen macht (www.brandkarma.at).


Mind/Machine findest du auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music sowie auf www.mind-machine.at.

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