#128- Wünsche sind keine Absprachen
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In dieser kurzen Impulsfolge klärt Sonja, warum Wünsche zunächst nur Informationen sind – und wie daraus erst durch Einvernehmen tragfähige Absprachen entstehen. Anhand alltagsnaher Beispiele (u. a. Übernachtungen, Monogamie auf Zeit) geht es darum, Bedürfnisse hinter Wünschen zu erkennen, Alternativen zu finden und Vereinbarungen so zu gestalten, dass sie für alle gut lebbar sind.
📌 Themen dieser Folge:
- Wunsch vs. Absprache: Warum ein Wunsch kein Handlungsauftrag ist
- Ärger über unerfüllte Wünsche: verdeckte Erwartungen erkennen
- Vom Wunsch zur Vereinbarung: Zustimmung, Freiwilligkeit, „enthusiastisches Ja“
- Verhandeln mit Skalen: Wichtigkeit, Aufwand und realistische Umsetzbarkeit
- Beispiel Übernachtungen: Gründe darlegen, Lösungen finden (z. B. räumliche Trennung)
- Wünsche als Erfüllungsstrategien für Bedürfnisse – Alternativen prüfen
- Temporäre und anpassungsfähige Absprachen statt starrer Regeln
- Wenn Wünsche wiederholt unerfüllt bleiben: Absprache aushandeln, Nachverhandlung ermöglichen
- Verständigung und Empathie als Grundlage
- Ein Wunsch ist Information, keine Verpflichtung.
- Ärger kann zeigen: Aus Wunsch wurde (unausgesprochene) Forderung.
- Absprachen brauchen freiwillige Zustimmung – idealerweise ein enthusiastisches Ja.
- Vereinbarungen sind verhandelbar, befristbar und anpassbar.
- Klärt das zugrunde liegende Bedürfnis, nicht nur die Wunschform.
- Skalen helfen, Wichtigkeit und Aufwand sichtbar zu machen.
- Sucht alternative Erfüllungswege für Bedürfnisse.
- Wiederholte Nichterfüllung kann eine Absprache oder Sicherheit rechtfertigen.
- Meinungsänderungen sind legitim – offen kommunizieren und nachverhandeln.
- Empathie erleichtert Aushandlung und Umsetzung.
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