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Mein Gehirn, das Denken und ich

Wie wir unser komplexestes Organ besser verstehen und benutzen

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Mein Gehirn, das Denken und ich

Von: Jens Foell
Gesprochen von: Simon Jäger
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Das Gehirn: Das komplexeste Werkzeug des Universums – eine Gebrauchsanweisung von Hirnforscher und Bestseller-Autor Dr. Jens Foell

Man nutzt es jeden Tag, jede Sekunde, und doch wissen die wenigsten, wie das Gehirn wirklich funktioniert. Dr. Jens Foell, renommierter Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikator, entführt in die faszinierende Welt der Neuropsychologie und liefert praktische Ratschläge für den Alltag. Er erklärt, warum das Gehirn einen manchmal anlügt, beschreibt seine erstaunliche Plastizität (also die Fähigkeit, sich grundlegend zu verändern und zu heilen) und geht den Mechanismen nach, die Hoffnungslosigkeit auslösen. Sein Hörbuch beleuchtet die spannendsten Erkenntnisse der Hirnforschung und zeigt, wie wir unser Denkorgan ein kleines bisschen besser steuern und benutzen können.

Wissenschaft trifft Alltag

  • Schlaf als Reinigungsprogramm: Die nächtliche Ruhe ist nicht nur angenehm, sondern essenziell, um Abfallstoffe abzutransportieren und die wichtigsten Gehirnfunktionen lange zu erhalten.
  • Der Irrtum der Intelligenz: Warum das Konzept des IQ in der Forschung überschätzt wird und man sich Chatbots wie einen Papagei vorstellen sollte, der Wahrscheinlichkeitsrechnung beherrscht.
  • Richtig Denken lernen: Gezielte Strategien helfen gegen Denkfehler und Biases – ein Schälchen für die Autoschlüssel kann dabei mehr helfen als ein hoher IQ.
  • HOPE gegen die Verzweiflung: Wie wir wissenschaftlich fundiert gegen Hoffnungslosigkeit vorgehen und aktiv eine neue Perspektive zurückgewinnen.

Dr. Jens Foell zeigt genauso unterhaltsam wie wissenschaftlich fundiert, dass das Gehirn weit mehr ist als ein Denkorgan. Es ist der Sitz des Ich, ein sich ständig umbauendes, hochgradig plastisches Netzwerk. Gern führt es uns mal in die Irre, aber in der Regel sorgt das Gehirn dafür, dass wir einigermaßen vernünftig mit der Welt in Verbindung bleiben.

©2026 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co.KG (P)2026 Argon Verlag AVE GmbH; Die Nutzung unserer Werke für Texte und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG behalten wir uns explizit vor.
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Das Buch ist nett geschrieben, zwischendurch immerhin unterhaltsam, bisweilen ist eine unerwartete neuere Einordnung enthalten, aber streckenweise dümpelt es an einer auch noch äußerst langsam vorgetragenen Oberfläche entlang, dass man Probleme bekommt weiter zuzuhören. Für Jugendliche oder Einsteiger in das Thema ist das Buch eine Alternative zu den vielen anderen zum selben Thema.
Was mich aber wirklich an (meist) deutscher Wissenschaftskommunikation nervt, ist, was auch hier passiert: „Im Westen nichts Neues.“
Was denken sich die Wissenschaftskommunikatoren eigentlich, und besonders die der Hirn- und Verhaltensforschung, immer dieselben Studien und Beispiele zu zitieren und lang und breit nochmal zu erzählen, was ganze Autorengenerationen vor ihnen schon erzählt hatten. Ok, es gibt die Reproduktionskrise in der psychologischen Forschung, die so manche auch klassische Studie in Frage stellt, aber das ist nicht der Grund. Ich meine, es ist eine gewisse Armut an Mühe, sich neuere Forschung vorzunehmen und neuere Geschichten zu erzählen. Und eine Ignoranz gegenüber den eigenen Lesern. Die dementsprechend immer nur ein Buch lesen oder hören und zwar das aktuelle und auch keine anderen Medien zum Thema konsultieren. Und das ewig Wiedergekäute zu präsentieren, als sei es etwas grundlegend Neues bisher nicht Erzähltes und als sei jeder Leser auf Grundschulniveau belehrungsbedürftig. Das kann wirklich nicht der einzige Anspruch an gute Wissenschaftskommunikation sein.

Für Einsteiger mit Geduld, gut am Strand zu lesen

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