Lieber künstlich intelligent als natürlich dämlich
Ein satirischer Überlebensratgeber für alle, die in einer Welt klarkommen müssen, in der Denken freiwillig und Wissen überall verfügbar ist
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Gesprochen von:
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Anika Schneider
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Von:
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Lorenz Eichberger
Über diesen Titel
Vorwort Dieses Buch beginnt nicht mit einer Theorie, einer Definition oder einer großen technischen Erklärung. Es beginnt mit dir.
Mit deinem Alltag, deinem Denken, deinen Gewohnheiten, deinen schnellen Urteilen, deinen kleinen Ausreden und deinen großen Möglichkeiten. Mit all dem, was dich menschlich macht – im besten und im bequemsten Sinne.
Wir leben in einer Zeit, in der Wissen keine seltene Ressource mehr ist. Es liegt nicht mehr hinter verschlossenen Türen, in verstaubten Archiven oder in den Köpfen weniger Spezialisten. Es ist überall. In deiner Tasche, auf deinem Bildschirm, in Sekunden abrufbar. Du könntest fast alles nachschlagen, verstehen, einordnen. Und trotzdem wirkt Denken oft wie eine freiwillige Zusatzleistung.
Genau hier setzt dieses Buch an.
Es geht nicht darum, künstliche Intelligenz zu feiern oder den Menschen schlechtzureden. Es geht um einen Vergleich, der manchmal unbequem, oft amüsant und vor allem aufschlussreich ist. Maschinen lernen aus Fehlern, passen sich an, arbeiten mit Daten, ohne sich beleidigt zu fühlen. Menschen können all das ebenfalls – aber sie bringen zusätzlich Gefühle, Stolz, Gewohnheiten, Bequemlichkeit und eine beeindruckende Kreativität im Finden von Ausreden mit.
Das ist keine Anklage. Es ist eine Beobachtung. Und eine Einladung.
Dieses Buch lädt dich ein, dein eigenes Denken ein kleines Stück bewusster wahrzunehmen. Nicht mit Härte, sondern mit Humor. Nicht mit Perfektionsdruck, sondern mit Neugier. Du wirst dich in vielen Situationen wiedererkennen: in Momenten, in denen du schneller urteilst als verstehst, in denen du recht haben willst statt dazuzulernen, in denen du weißt, dass du es besser könntest – aber gerade keine Lust hast.
Willkommen im ganz normalen Menschsein.
Der Unterschied zwischen Stillstand und Entwicklung liegt oft nicht im Talent, nicht im Wissen, nicht in den äußeren Umständen, sondern in einer simplen Haltung: der Bereitschaft, hinzuschauen.
©2026 Lorenz Eichberger (P)2026 Lorenz Eichberger
