Wenn die Realität verschwimmt: Psychotherapie bei Psychosen im Alter
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Über diesen Titel
Psychotische Störungen im höheren Lebensalter sind weitaus seltener als Demenz oder Depressionen, doch für die Betroffenen und ihr Umfeld sind sie eine enorme Belastung. In dieser Folge beleuchten wir ein oft vernachlässigtes Feld der Gerontopsychiatrie: die Behandlung von Schizophrenie, Wahnsyndromen und Halluzinationen bei Senioren.
Wir gehen der Frage nach, warum so wenige ältere Menschen den Weg in eine Psychotherapie finden, obwohl moderne Ansätze – von der kognitiven Verhaltenstherapie bis hin zu tiefenpsychologischen Modellen – wirksame Hilfestellungen bieten. Erfahren Sie mehr über das Phänomen des „Kontaktmangelparanoids“, die Bedeutung lebensgeschichtlicher Traumata und warum der Körper im Alter oft zum Schauplatz psychotischer Krisen wird. Ein tiefgehender Einblick in die therapeutische Arbeit, bei der Vertrauensbildung und das Verständnis für die subjektive Welt der Patienten wichtiger sind als die bloße medikamentöse Symptombekämpfung.Quelle: Lindner, Reinhard (2022): Zur Psychotherapie der Psychosen im Alter. In: Psychotherapie im Alter, 19. Jahrgang, Heft 2, S. 137–149
