Folge 5: Homo Americanus
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Über diesen Titel
🎧 Folgenbeschreibung
Homo Americanus – Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte über Zeitreisen und ihre Konsequenzen
Im Jahr 2480 ist die Welt berechenbar geworden.
Die Zukunft liegt offen, doch die Vergangenheit bleibt verschlossen.
Professor Paul Weisley, Paläontologe an der Universität Berkeley, kann sich mit diesem Zustand nicht abfinden. Als ihm eine geheime Zeitmaschine anvertraut wird – begrenzt auf eine einzige Reise von 72 Stunden –, wagt er das Unmögliche: einen Sprung hunderttausend Jahre zurück, um den Ursprung der Menschheit mit eigenen Augen zu sehen.
Was als wissenschaftlicher Traum beginnt, endet in einer stillen Tragödie. In einer urzeitlichen Welt wird der Fremde zum Mythos, dann zur Bedrohung – und schließlich zum Opfer. Seine Rückkehr bleibt aus, seine Existenz verschwindet aus den Aufzeichnungen der Gegenwart.
Jahrzehnte später taucht ein Fund auf, der die Wissenschaft elektrisiert: Ein uralter Schädel mit außergewöhnlichem Gehirnvolumen, entdeckt in Nordamerika, wird als neue menschliche Spezies gefeiert – Homo Americanus. Nur wenige erkennen, was dieser Fund wirklich bedeutet.
Als eine hochentwickelte Forschungs-KI die Analyse übernimmt, stößt sie auf eine Wahrheit, die gefährlicher ist als jede Lüge. Vor ihr steht eine Entscheidung: Soll die Geschichte der Menschheit erschüttert werden – oder bewahrt man die Stabilität, indem man schweigt?
„Homo Americanus“ ist eine nachdenkliche Science-Fiction-Erzählung über Zeitreisen, Verantwortung und die Grenzen des Wissens.
Ein Märchen der Zukunft, das fragt, ob jede Wahrheit ausgesprochen werden muss – und ob Zeitreisen nicht die Vergangenheit verändern, sondern den Menschen, der sie wagt.
Erzählt aus dem Zen-Garten – zwischen Wissenschaft, Gewissen und der leisen Ironie des Schicksals.
