Folge 21: Abgrenzung vs. People Pleasing
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Über diesen Titel
Transkript:
Hallo und herzlich willkommen zur 21. Folge des Podcasts. In dieser Folge möchte ich eine kleine Serie starten.
Die Idee dazu hatte ich durch die letzte Folge, in der es um Glücksrituale ging. Und zwar möchte ich mit euch eine kleine Serie von Folgen über den Weg zum Glück starten. In dieser ersten Folge möchte ich über das Thema Abgrenzung sprechen.
Abgrenzung ist etwas, das ich mittlerweile vor allem über die letzten zwölf Monate als etwas sehr Wichtiges für das eigene Lebensglück kennengelernt habe. Und es beschreibt die Fähigkeit, sich von Erwartungen und Aufgaben so abzugrenzen, dass man daran (halt) nicht kaputt geht, dass man (halt) seine Energie so investiert, dass man am Ende noch gut leben kann. Ich werde einmal ein paar Beispiele machen.
Also sagen wir, du bist eine Person, die schlecht Nein sagen kann. Du sagst zu allen möglichen Aufgaben, die dir zugeteilt werden, ja, mache ich. Dann könnte es sehr gut passieren, dass sich das stark auslaugt und du am Ende des Tages oft kaum noch Energie hast, weil du einfach so viele Aufgaben annimmst, dass deine Energie dadurch verloren geht.
Im Grunde genommen ist Abgrenzung also Nein sagen. Und du denkst jetzt vielleicht, okay, das ist ja ganz einfach, das kann ich. Aber ich habe anhand von unterschiedlichen Menschen in meinem Umfeld und auch mir selbst kennengelernt, dass es im Endeffekt leider nicht das einfache Nein sagen ist, was so die alltägliche Abgrenzung angeht, sondern ich habe zum Beispiel eine Bekannte, deren Freundin ein Kind bekommen möchte.
Und ihre Freundin hat meine Bekannte fest dazu eingeplant, mit in der Kinderpflege zu sein. Und jetzt ist das Dilemma für meine Freundin oder für meine Bekannte, dass sie schon relativ viel zu tun hat, vor allem auch mit der Arbeit. Und wenn sie dann noch in der Pflege des dazu kommenden Kindes mitspielen soll, dann könnte es für sie zu viel werden.
Aber es geht halt um einen Gefallen von ihrer guten Freundin. Würde es dir, lieber Hörer oder liebe Hörerin, da leicht fallen, Nein zu sagen? Ein anderes Beispiel, das mich selbst betrifft, ist, wenn Kollegen krank sind und ich dann auch selbst einmal krank bin, gehe ich dann zur Arbeit oder nicht? Und natürlich kann man jetzt sagen, es kommt darauf an, wie schwer es ist, aber ich kenne Kolleginnen und Kollegen, die, selbst wenn es ihnen sehr schlecht geht, zur Arbeit kommen. Und ich hatte früher die Motivation, auch selbst wenn es mir schon ordentlich schlecht geht, noch zur Arbeit zu kommen, weil ich einen gewissen Stolz hatte und mich in der Hinsicht aber auch nicht abgrenzen konnte.
Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich krank mache, dann könnte es sein, dass ich als schlechter Arbeiter angesehen werde, dass meine Kolleginnen und Kollegen schlecht von mir denken und ich weiß, dass ich da auch nicht der Einzige bin. Meine Ex-Freundin hat zum Beispiel regelmäßig gearbeitet, wenn sie krank war und sich eigentlich immerhin geschleppt zur Arbeit. Und Abgrenzung beschreibt die Fähigkeit, sich von der Erwartung der anderen abzugrenzen, also auch der Kolleginnen und Kollegen.
Falls du noch nicht verstanden hast, warum diese Fähigkeit essentiell zum eigenen Lebensglück ist. Wie gesagt, noch einmal, wenn du dich abgrenzen kannst, dann bist du in der Regel seltener verausgabt, du hast mehr Energie und dir geht es schlicht vom Energielevel tagtäglich besser. Ich möchte diese Folge jetzt auch nicht zu lang machen, nur weil ich jetzt ein Programm zur Transkription entdeckt habe, weil bearbeiten muss ich die Folge letzten Endes immer noch.
Und ich hoffe, der Punkt ist erstmal soweit verstanden. Wenn nicht, schreibt mir wie immer gerne eine E-Mail. Meine E-Mail verlinke ich immer in der Beschreibung der jeweiligen Folge.
Und das war es dann auch mit dieser ersten Folge zur Serie zum Lebensglück. Bis zum nächsten Mal. Mach's gut!
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