Stress und Spielraum: Ganze statt gespaltene Aufmerksamkeit Titelbild

Stress und Spielraum: Ganze statt gespaltene Aufmerksamkeit

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Über diesen Titel

Im dritten Teil der Reihe geht es um Stress – um das, was im Alltag, in Gesprächen und im eigenen Erleben oft ganz selbstverständlich vorausgesetzt wird. Ausgangspunkt ist eine Zuhörerinnenfrage: Warum erzählen Menschen einander so gern, wie gestresst sie sind – und wie wird man stressige Gedanken wieder los? Wir sprechen darüber, wie Stress nicht nur selbst erlebt wird, sondern auch eine soziale Dynamik hat: den Wunsch nach Mitgefühl und Anerkennung, und zugleich die Erfahrung, dass Stress ansteckend wirken kann und sich leicht über Gespräche und Haltungen überträgt. Ein zentraler Punkt ist der Blick auf Stress als Feedback: nicht als Gegner, der bekämpft werden muss, sondern als Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Körperreaktionen und inneren Bildern. Dabei wird deutlich, wie schnell Anspannung entsteht, wenn es in uns Protest gibt – und wie sich das unnötige Zusatzgewicht lösen kann, ohne dass die Aufgabe selbst verschwindet. Gesprächsthemen sind unter anderem: – warum Stress im Gespräch oft Anerkennung sucht – wie Stress „ansteckend“ wird, ohne dass es jemand beabsichtigt – die Grundmetapher: Ist das Leben ein Kampf? – körperliche Anspannung und der enge Aufmerksamkeits-Tunnel – weshalb Aufgaben durch Widerstand zusätzlich schwer werden – berechtigtes Klären und ungünstiges Timing – und wie zwei Atemzüge Aufmerksamkeit dem Körper wieder Raum geben können Dieses Gespräch ist eine Einladung, Stress nicht zu managen oder wegzumachen, sondern ihn genauer wahrzunehmen – und dadurch im Tun wieder einfacher, klarer und präsenter zu werden. Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
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