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Schattennummer

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Schattennummer

Von: Thomas Pynchon, Nikolaus Stingl - Übersetzer, Dirk van Gunsteren - Übersetzer
Gesprochen von: Julian Mehne
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Über diesen Titel

Der neue Roman von Thomas Pynchon

Milwaukee, 1932: Amerika steckt in der Großen Depression, die Aufhebung der Prohibition steht kurz bevor, Al Capone sitzt im Knast. Hicks McTaggart, Privatdetektiv, nimmt einen Routinejob an: Er soll die ausgebüxte Erbin eines Käse-Fabrikanten ausfindig machen und nach Hause bringen. Doch unversehens findet er sich auf einem Ozeandampfer wieder und landet schließlich fern jedem Seehafen in Ungarn, wo eine Sprache wie von einem anderen Stern gesprochen wird und es genug Backwaren gibt, um einen Detektiv bis ans Lebensende zu versorgen, aber jede Spur von der flüchtigen Erbin fehlt. Als Hicks sie endlich gefunden hat, steckt er bis zum Hals in Verwicklungen mit Nazis, sowjetischen Agenten, britischen Gegenspionen, Swing-Musikern und Liebhabern paranormaler Praktiken. Der einzige Hoffnungsschimmer am Horizont: Es kündigt sich die große Zeit der Big Bands an, und zufällig ist Hicks ein ziemlich guter Tänzer. Ob das ausreicht, um im Lindy-Hop-Schritt nach Milwaukee und in die normale Welt zurückzukehren, die es vielleicht gar nicht mehr gibt, steht auf einem anderen Blatt.

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Eine Sprache so cool wie Chandler. Und sehr lässig gelesen von Julian Mehne.

Kenner sagen, dieser Roman sei voller Verweise und Anspielungen auf andere Texte. Das kann ich nicht beurteilen. Ich bin kein Pynchon Exeget. Ganz im Gegenteil. "Die Enden der Parabel" fand ich unerträglich. Das hätte mich fast daran gehindert, die Schattennumer anzuhören. Zum Glück habe ich mich anders entschieden.

Das Hörbuch ist ein grosses Vergnügen! Allerdings muss man Spass haben an den irrwitzigsten Absurditäten. So geht es zum Beispiel nebenbei um die geschmackloseste Lampe der Welt. Sie ist so geschmacklos, dass nicht einmal ein Foto von ihr existiert. Dadurch ist sie legendär, geheimnisumwittert und ganz besonders wertvoll, weshalb bestimmte Leute sie unbedingt ergattern wollen. Wer solchen Klamauk mag, ist hier bestens aufgehoben, denn es gibt viel davon. In dieser Gangstergeschichte, die keine Spannung erzeugt, sondern permanenten Aberwitz. So driftet man, wie die Geschichte selbst, dahin, staunt über all die Einfälle mit ihrem Detailreichtum und fühlt sich bestens unterhalten von einem sich aus sich selbst heraus amüsant abwegig entfaltenden Text.

Wer eine stringente Geschichte mit einem gewissen Spannungsbogen hören will, ist hier schlecht bedient. Wer allerdings Spass hat an einem überbordenden Geflunker vor dem Hintergrund realer sozialer und politischer Situationen der 1930er Jahre in den USA und in Europa, kommt voll auf seine Kosten. Einfach irre.

Der Wahnsinn!

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Aufgrund des vielversprechenden Klappentextes gekauft, aber enttäuscht worden. Pynchon benutzt viele Wörter, ohne was zu sagen. Es entsteht kein Spannungsbogen. Es gibt keine Storyline. Aneinander gereihte, sinnlose Sätze ohne Tiefgang und Verstand. Man fühlt sich nicht in die 30er Jahre versetzt, da kaum von der Umgebung geschrieben wird. Die Charaktere wirken unausgereift, nichtsagend und plump, sie wurden kaum beschrieben. Die Dialoge sind platt. Habe mich bereits in der ersten Stunde gelangweilt. Man könnte sich durchquälen oder es einfach sein lassen.

Kein Spannungsbogen, keine Storyline

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