Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels Titelbild

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Von: Vea Kaiser
Gesprochen von: Proschat Madani, Vea Kaiser
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Über diesen Titel

Vea Kaiser erzählt in ihrem rasanten neuen Hörbuch von einer jungen Mutter, die über alle Hürden hinweg im Wiener Traditionshotel Karriere macht und ihre Geschichte selbst in die Hand nimmt.

Wien, Ende der Achtzigerjahre: Angelika Moser, aufgewachsen im Gemeindebau als Tochter der Hausbesorgerin, verbringt ihre Freizeit durch das Nachtleben tanzend. Gleichzeitig liebt sie ihren Job in einer für sie neuen, eleganten Welt: Als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner, das von Wiener Originalen und Gästen von überallher bevölkert wird, lässt sie sich auf zweifelhafte Zahlenspiele ein, um das Etablissement zu retten. Plötzlich mit kleinem Kind auf sich allein gestellt, nimmt Angelika den Kampf um ein gutes Leben auf und beginnt, Rechnungen zu manipulieren. Jahrzehnte vergehen – bis ihr die Zahlen um die Ohren fliegen.

Vea Kaiser erzählt in Fabula Rasa mit sprachlicher Brillanz, Witz und Gefühl vom Streben nach Glück.

©2025 Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG (P)2025 Argon Verlag AVE GmbH; Die Nutzung unserer Werke für Texte und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG behalten wir uns explizit vor.
Belletristik Saga
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Eine sehr amüsante Geschichte, geschrieben, wie es ist, dieses Wien und seine Wiener. Ob‘s nun so war oder nicht, ist dabei wurscht.

Ein Geschichte, wie sie nur in Wien stattfinden kann

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Spannend, amüsant, aha Erlebnisse und bunte erinnerungsbilder für alle, die damals unterwegs waren in Wien; dass ich auch noch in einem altehrwürdigen Sternehotel in Wien tätig war, tut nichts zur Sache ;)

Wann fliegt sie auf?

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Ein wirklicher Hörgenuss. Sehr empfehlenswert. Die Sprecherin sehr gut. Die Story sagenhaft. Schade, dass sie erwischt wurde.

Großartig

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Ich wollte dieses Buch unbedingt zugelost bekommen, weil ich Wien liebe und (naja fast...) alles, was in Wien spielt, gerne lese. Es hat nicht funktioniert, das Buch zu bekommen. Deswegen habe ich mir das Hörbuch gekauft - und vielleicht war das sogar der bessere Griff.

Denn es ist ein ganz schön langer Text; ich lese in anderen (Buch-)Rezensionen, dass einigen Leser:innen das Werk zu langatmig ist.
Ich kann mir vorstellen, dass ich auch hätte kämpfen müssen. Die Zeitbudgets sind eng und wir finden sicher oft wenig Muße uns in einen so detailreichen Roman hineinzuversenken. "Blasmusikpop", der Debütroman der Autorin, zum Beispiel steht als relativ kleingedrucktes Taschenbuch-Exemplar bei mir - und es gelang mir nicht, in der Lektüre weit voran zu kommen.

"Fabula rasa" startet überraschend wenig rasant, es ist nicht gleich der erwartete Schelmenroman. Und ja, es wird detailreich erzählt. Aber meine Skespsis war im Falle des Hörerlebnisses sehr schnell vergangen: So großartig sprechen Proschat Madani und auch die Autorin selbst (in kürzeren Stücken) dieses Werk, dass es ein Riesen-Genuss ist, zuzuhören. Viel Wienerisch, facettenreiche Stimmen.
Und so wird auch das Erzählte in seiner ganzen wortgewaltigen und fabulier(!)freudigen Pracht deutlich. Mir hat es eine ganz große Freude bereitet. Ich hatte ständig Angst, es könnte zu früh zu Ende gehen. Und da zahlte sich der Fleiß der Autorin dann aus: Es ist ein richtig schön langes Hörbuch.

Fantastisch finde ich das Spiel mit Dichtung und Wahrheit. Es gibt wohl einen wirklichen Vorbildfall, aber es schient auch so, als ob Vea Kaiser diesen doch eher zum Aufhänger genommen hat - und ihn formvollendet auserzählt, ausspinnt geradezu. Sie spielt mit der Täuschung als Schriftstellerin fast so wie die Protagonistin dies als Buchhalterin tut. Vea Kaiser fingiert das Dokumentarische durch "Gespräche in der Josefsstadt", die sie angeblich mit der im Gefängnis einsitzenden Betrügerin geführt habe. Und sie erdichtet, wie anders das nicht-fiktionale Schreiben sei, als wenn sie sich etwas ausdenken müsste. Dieses Spiel mit den fiktiven "Realitäten" ist ein großer Spaß.

Die Art, wie Vea Kaiser die Mühen der Mutterschaft zeigt, ohne Angelika (meiner Meinung nach) in ihrem Straucheln und in ihren Nöten zu diffamieren, hat mir ebenso sehr gefallen. Ach, Austria, was hast Du es gut, mit Deinen Schriftstellerinnen wie Mareike Fallwickl und eben Vea Kaiser. Ich find's ganz famos.
Ich wollte dieses Buch unbedingt zugelost bekommen, weil ich Wien liebe und (naja fast...) alles, was in Wien spielt, gerne lese. Es hat nicht funktioniert, das Buch zu bekommen. Deswegen habe ich mir das Hörbuch gekauft - und vielleicht war das sogar der bessere Griff.

Denn es ist ein ganz schön langer Text; ich lese in anderen (Buch-)Rezensionen, dass einigen Leser:innen das Werk zu langatmig ist.
Ich kann mir vorstellen, dass ich auch hätte kämpfen müssen. Die Zeitbudgets sind eng und wir finden sicher oft wenig Muße uns in einen so detailreichen Roman hineinzuversenken. "Blasmusikpop", der Debütroman der Autorin, zum Beispiel steht als relativ kleingedrucktes Taschenbuch-Exemplar bei mir - und es gelang mir nicht, in der Lektüre weit voran zu kommen.

"Fabula rasa" startet überraschend wenig rasant, es ist nicht gleich der erwartete Schelmenroman. Und ja, es wird detailreich erzählt. Aber meine Skespsis war im Falle des Hörerlebnisses sehr schnell vergangen: So großartig sprechen Proschat Madani und auch die Autorin selbst (in kürzeren Stücken) dieses Werk, dass es ein Riesen-Genuss ist, zuzuhören. Viel Wienerisch, facettenreiche Stimmen.
Und so wird auch das Erzählte in seiner ganzen wortgewaltigen und fabulier(!)freudigen Pracht deutlich. Mir hat es eine ganz große Freude bereitet. Ich hatte ständig Angst, es könnte zu früh zu Ende gehen. Und da zahlte sich der Fleiß der Autorin dann aus: Es ist ein richtig schön langes Hörbuch.

Fantastisch finde ich das Spiel mit Dichtung und Wahrheit. Es gibt wohl einen wirklichen Vorbildfall, aber es schient auch so, als ob Vea Kaiser diesen doch eher zum Aufhänger genommen hat - und ihn formvollendet auserzählt, ausspinnt geradezu. Sie spielt mit der Täuschung als Schriftstellerin fast so wie die Protagonistin dies als Buchhalterin tut. Vea Kaiser fingiert das Dokumentarische durch "Gespräche in der Josefsstadt", die sie angeblich mit der im Gefängnis einsitzenden Betrügerin geführt habe. Und sie erdichtet, wie anders das nicht-fiktionale Schreiben sei, als wenn sie sich etwas ausdenken müsste. Dieses Spiel mit den fiktiven "Realitäten" ist ein großer Spaß.

Die Art, wie Vea Kaiser die Mühen der Mutterschaft zeigt, ohne Angelika (meiner Meinung nach) in ihrem Straucheln und in ihren Nöten zu diffamieren, hat mir ebenso sehr gefallen. Ach, Austria, was hast Du es gut, mit Deinen Schriftstellerinnen wie Mareike Fallwickl und eben Vea Kaiser. Ich find's ganz famos.

Extraklasse

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Vea Kaiser in ihrem Element!
Nur sie kann aus einem ‚normalen Leben‘ einen grandiosen Roman machen.

Wahre Geschichte? Fiktion?

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