Als Deutschland erstmals einig wurde Titelbild

Als Deutschland erstmals einig wurde

Reise in die Bismarckzeit

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Als Deutschland erstmals einig wurde

Von: Bruno Preisendörfer
Gesprochen von: Julian Mehne
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Über diesen Titel

Durch die Zeit reisen mit Bruno Preisendörfer.

Als sich Wilhelm I. - von Bismarck dazu gedrängt - 1871 zum Kaiser krönen ließ, war "sein" Berlin noch "die einzige europäische Großstadt, in welcher wir tagtäglich an den Ufern stinkender Rinnsteine wandeln" - eine Kanalisation gab es nicht. Als Bismarck 1890 ging, waren 144 Kilometer an Kanälen gebaut und 584 Kilometer an Rohrleitungen verlegt. Was das für die Nasen der Bewohner bedeutete, kann man in diesem Hörbuch erfahren. Ähnlich ging es überall. In unglaublicher Geschwindigkeit wurden Fabriken gebaut, die Bevölkerung vervielfachte sich, das Gefälle zwischen reich und arm wuchs enorm. In Bruno Preisendörfers Zeitreise tafeln wir mit Fontane, gehen mit Marx zur Arbeiterversammlung und mit dem Kaiser zur Krönung.

©2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin (P)2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin
Deutschland Europa
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Die Stärke unseres Landes liegt in der Unterschiedlichkeit. Bewusst wird dies mit Blick ins Geschichtsbuch. Der erste Versuch einer deutschen Einheit unter der Führung Preußens sorgte für Fortschritt undd gleichzeitigem Stillstand, für prosperierende Lebensverhältnisse und gleichzeitiger Verelendung. Bruno Preisendörfer führt dies großartig vor Augen ohne selbst dabei zu überdeutlich Position zu beziehen; dies überlässt er dem Hörer.
Julian Mehne liest engagiert und gut vor, sodass man auch nach 14 Stunden noch gut zuhören kann.
Ein prima Buch!

Ein gutes Kaleidoskop der Zeit

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Ein nettes Buch zum Einstieg in diese Zeit, aber ich war oft enttäuscht, dass sich Preisendörfer schon wieder dem nächsten Thema zuwandte, obgleich ich noch viel mehr über das gesagte zurückgelassene gewusst hätte.

Interessant, aber wenig Tiefe

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Die Geschichte des deutschen Kaiserreiches ist von einer faszinierenden Dynamik und Widersprüchlichkeit. Aufstieg zu einer wissenschaftlichen, technischen und industriellen Großmacht. Beharrung und rabiate Modernisierung. Koloniales Großmachtstreben, reaktionäre Ideologien und Aufstieg der Arbeiterbewegung und der Sozialdemokratie. Stark ansteigende soziale Mobilität und hartnäckiger Standesdünkel.
Herr Preisendörfef weiß in große Zusammenhänge einzuordnen als auch repräsentative Einzelschicksale zu entfalten. Ich bekomme beim Hören diese Zeit zu schmecken, denn das Hörbuch ist ganz nahe dran an den Lebens- also Leibesbedürfnissen der leidenden Menschen. Ob Waffentechnik oder Lebensmittelrecht, ob Zeitungswesen oder Wahlrecht, ob Arbeitsbedingungen oder riesenhafte Infrastrukturprojekte., ob reaktionärer Stumpfsinn oder wissenschaftliche Weltklasse. Es ist dieses kaleidoskopartige, multiperspektivische Erzählen das mir ausnehmend gut gefällt und mir einen Begriff gibt von Stimmung, Atmosphäre und Mentalität.
Von Herrn Preisendörfer würde ich mir gerne noch das zwanzigste Jahrhundert erklären lassen. Vorgetragen von Herrn Mehne. Großartiges Hörbuch. Jawohl: Nur Bildungs ist's was wir erstreben. Wir wissen Bildung macht uns frei. Und deren gesellschaftspolitische Voraussetzungen.

Wonach wir ringen, fest und treu

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Wie sehr wäre es doch zu wünschen, dass sich Reichsbürger und Monarchiefans mal mit den tatsächlichen Zuständen in Deutschland in der von ihnen so heiß verehrten Epoche befassen, während sie daheim vor dem Flatscreen ihr Hartz IV versaufen. Weniger RTL2, mehr Bruno Preisendörfer. Man kann ihn sich ja auch vorlesen lassen. Im Stile eines Wissenschaftlers wird hier nicht einseitig, sondern aus einem breiten Quellenfundus berichtet. Bei der Wiedergabe von Statistiken wäre das Talent eines Bill Bryson zur Auswahl und Präsentation der Daten wünschenswert, damit es sich nicht immer wieder mal so elend "zieht". Auch kann der Autor seine politische Haltung nicht verleugnen und seine persönlichen Wertungen scheinen bei aller Neutralität doch regelmäßig recht deutlich durch. Als gelernter DDR-Bürger fühlt man sich von der Wortwahl her unweigerlich an die Vergangenheit erinnert. Allerdings wird man hier wesentlich besser informiert.

schwere Kost, aber durchaus interessant

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Das Buch ist insgesamt gut geschrieben und bietet einen umfassenden und tiefen Einblick in das Leben in der 2. Hälfte des 19. Jh. ausgehend von den drei Einigungskriegen bis hin zum Tod Bismarks. ich kenne kein Buch, das besser darin wäre dem Hörer die Ansichten, Lebensweise und Lebensumstände der Deutschen in dieser Zeit näher zu bringen.
Das Problem ist, dass es keinen zusammenhängenden roten Faden gibt, sondern sehr anekdotenhaft und sprunghaft erzählt wird. Das macht es nicht immer leicht zu folgend, vor allem wenn man für kurze Zeit weghört und der Autor dann zwischen verschiedenen Punkten springt.
Aber alles in allem sehr zu empfehlen.

Anekdotemhaft aber umfassend

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