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Das Russlandhaus

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Das Russlandhaus

Von: John le Carré, Werner Schmitz - Übersetzer
Gesprochen von: Engelbert von Nordhausen
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Über diesen Titel

Das Russlandhaus ist die fesselnde Geschichte des englischen Verlegers Barley, der durch ein Buch mit Aphorismen Goethes, in dem geheime Lagepläne versteckt sind, zum Agenten wird.©2001 Ullstein Buchverlage, Berlin (P)2015 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg Politik Politik & Spionage Spionage Thriller
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Kein wirklich schlechtes Buch, aber auch keines, das einen vom Hocker haut. Ich habe schon einige Bücher von Le Carré gelesen, die sich ja durch eine eher langsame, dafür aber dichte Erzählweise auszeichnen, die den Leser Orte und Menschen nicht nur sehen lässt, sondern vielmehr Szenen erleben und Atmosphäre spüren lässt. Und das ist auch hier so, wenn man gemeinsam mit Barley in Russland unterwegs ist. Aber anders als bei den Smiley-Romanen zieht das Tempo nicht irgendwann an, sondern die Geschichte plätschert ein bisschen vor sich hin und schließlich aus.

Geschichte plätschert vor sich hin.

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Für mich gehören die Bücher von John Le Carré zu meiner Kindheit und meiner Jugend. Nicht das ich sie selber schon so früh las. Nein, sie lagen aber bei uns herum, wurden von meinen Eltern gelesen und somit waren sie per se interessant.

Als ich nun das Hörbuch anhörte, begegneten mir Charaktere, die nicht nur wegen der Ansiedlung des Plots im Spannungsfeld zwischen Ost und West, zwischen der Sowjetunion und den USA, aus dem Rahmen fielen. Auch die Rollenbilder von Mann und Frau und die Art wie Le Carré schreibt, fallen mit modernen Ohren angehört aus dem Rahmen. Gleichzeitig ist genau dieser Blick auf eine andere Zeit so interessant. Die Stimme von Engelbert von Nordhausen tut ihr Übriges. Ich war hinein gesogen in eine Geschichte, aus der erst die den letzten Worten des Sprechers mich wieder entliessen. Wenn Texte so gelesen werden, dann ist das Hörbuch ganz eindeutig als eine eigene Kunstform zu betrachten. Eine tolle Produktion!

Ein Juwel aus einer anderen Zeit

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Das Zitat, das mehrfach über das gesamte Buch verteilt ist, gibt das Tempo vor. Hier ist alles bedächtig, kalkuliert, selbst wenn das Stresslevel bei den Beteiligten steigt. Unterstützt wir die ruhige Erzählweise vom Sprecher. Es ist eigentlich vor allem eine Liebesgeschichte, eindringlich, ehrlich, erwachsen.
Wer einen Thriller erwartet, wird enttäuscht. Wer sich noch an die Zeit vor 1989 erinnert oder sich dafür interessiert, hört eine komplexe Geschichte des Kalten Krieges.

"Spionieren ist Warten"

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... und wenn Audble mich lässt, gebe ich das Buch zurück. Es ist eine Liebesgeschichte mit ein bisschen wirrem Spionagekram drumrum.

Ich bin enttäuscht ...

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Nur schwer durchzuhalten. Sprecher monoton und Geschichte sehr zäh und nur wenig spannend. Für Le Carre echt kein dolles Ding.

Nicht doll

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