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Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

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Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

Von: Rachel Joyce
Gesprochen von: Wanja Mues
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Über diesen Titel

Niemand hat das Mädchen mit dem roten Fahrrad gesehen. Nur der elfjährige Byron, der mit seiner Mutter im Wagen sitzt, als der Unfall im dichten Nebel geschieht. Byron weiß sofort: Er darf keinem etwas davon erzählen. Doch in nur zwei Sekunden ist die ganze Welt aus den Fugen geraten - und es wird mehr als ein halbes Leben dauern, bis sie wieder in den Takt kommt.

Mit ihrer zarten, glasklaren Sprache zieht uns Rachel Joyce ins Herz der Zeit und erzählt von einem ewigen Sommer, vierzig kurzen Jahren und zwei lebenslangen Sekunden.

©2013 S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main (P)2013 Argon Verlag GmbH, Berlin
Belletristik Zeitgenössische Literatur

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Die Geschichte ist sehr gut gelesen, man hört gerne zu.
Es ist erstaunlich was in den einzelnen Personen vorzugehen scheint, erschreckend und traurig und doch spannend. Ich konnte das buch schlecht ausmachen. Ziemlich bis zum Schluss weiß man nicht wie die zweigleisigen Erzählungen zusammen gehören, aber dann.....

Geschichte gut, aber etwas verwirrend

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Die Geschichte spannend, qie gewohnt, etwas unwirklich, sogar unwahrscheinlich, ziehtveinen aber in ihren Bann, ob man's will oder nicht. Habe sie gerne gehört, obwohl ich mir oft dachte: " Ne, das kann jetzt nicht wahr sein!"

Wanja Mues ist klasse!!!

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Der sprachliche Stil von Rachel Joyce ist sehr beeindruckend. Sie schreibt unglaublich bildlich & beschreibt Gefühle sehr greifbar. Man kann sich in die Figuren somit sehr gut hineinfühlen, auch wenn die Charaktere sehr ungewöhnlich sind. Die Idee mit den beiden Handlungssträngen gefällt mir, jedoch ist die Geschichte an sich sehr eigenartig & anders als vom Klappentext her erwartet.

Sprachlich wunderbar, Inhalt nicht unbedingt meins

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Der Autorin ist eine wundervolle Geschichte gelungen! Es ist mein erstes Buch von ihr und wird nicht mein Letztes sein.

In der Zeit des Hörens fühlte ich mich in das Buch hineingezogen und auch für mich geriet die Zeit durcheinander.
Die im Jahr 1972 hinzugefügten zwei Sekunden, wegen denen die Welt einiger Menschen aus den Fugen geraten war, machten mich neugierig. In zwei Handlungssträngen wird der Leser durch das Buch geführt. Der eine spielt in der Gegenwart von und mit Jim und der andere handelt von Byron und seiner Familie, seinem Leben und dem Schicksal, das ihm im Jahr 1972 widerfahren ist.

Was hat die Gegenwart mit der Vergangenheit zu tun? Wo sind die Verbindungen? Wer ist Jim?

Diese und noch mehr Fragen stellten sich mir und ich wollte sie beantwortet haben. Ich fühlte mich wie gelähmt zuschauen/zuhören zu müssen, wie die Handlung sich steigerte, etwas Schrecklichem entgegen schritt, von dem es scheinbar kein entrinnen gab.

Durch feine und einfühlsame Sprache, mit ruhiger Melodie, gelingt es Rachel Joyce diese Geschichte zu erzählen. Ich litt mit Byron und empfand Mitleid mit Jim, ärgerte mich über Beverly und hatte keine Worte für den Vater.

Für mich ist dies ein Roman zum Nachdenken. Über das Verhalten der Gesellschaft im globalen Sinne aber auch im engeren. Jeder Einzelne von uns sollte sich seines Handels bewusst werden. Worte können verletzen und auch zerstören, weiche Seelen können brechen. Was können Menschen ertragen, was müssen sie ertragen, ohne dass andere einen Funken davon wahrnehmen.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da ich in den ersten 2-3 Stunden über einige Längen hinwegkommen musste und mich erst danach die Geschichte packen konnte.
Und da ich hier das Hörbuch bewerte, möchte ich auch noch den Sprecher, Wanja Mues, erwähnen. Er hat durchaus eine tolle Stimme, mit der er auch fähig ist zu spielen. Für mein Hör-Gefühl aber hätte ich mir einen anderen Sprecher gewünscht. Einen, der den weiblichen Stimmen ein besseres Timbre hätte geben können. Dennoch: absolut hörenswert!

Sehr schön!

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Würden Sie Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte noch mal anhören? Warum?

Ich würde es nicht noch einmal anhören, weil ich keine Wiederholungen mag. Aber ich war sehr berührt von der Geschichte. Ich kann Chris Meinung nicht teilen, er hätte bis zum Ende hören sollen. Zwischen den "Zeilen" steht hier so viel, wenn man sich darauf einlässt. Eine überhaupt nicht oberflächliche Geschichte, die das Leben geschrieben haben könnte. Traurig und sehr echt. Helden und Verlierer des Alltags, Lebende und Überlebende und manche, die das Glück haben teil daran zu haben, dass das Blatt sich manchmal zum Guten wendet...

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Ein Buch für Menschen, die sich für Menschen interessieren.

Tief gehende Geschichte

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