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Gesprochen von:
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Matthias Koeberlin
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Von:
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Dolores Redondo
Wie weit geht eine Familie, um ihr Ansehen zu retten?
Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Die dortige Polizei ist auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Manuel muss feststellen, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardia Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Die führen ihn in eine Welt voller eigenwilliger Traditionen - und in die Abgründe einer Familie, die für ihr Ansehen über Leichen geht.
©2019 btb Verlag, München (P)2019 der HörverlagSehr gut gelesen.
Toll
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Aber teilweise gleiten die Sätze so sehr ins billig kitschige ab, dass es einem schlechten Groschenroman gleicht. Vielleicht liegt es einfach nur an der Übersetzung, ich habe noch keinen anderen Roman von der Autorin gehört und werde es wahrscheinlich auch besser lassen. Das klang mir viel zu gewollt und nicht gekonnt.
Trotzdem habe ich es zuende gehört, aber vor allem, weil ich Matthias Koeberlin sehr gern zuhöre.
Ambivalent
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Sprecher
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Spannende umfangreiche Familiengeschichte
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Die Autorin hat es geschafft, die Homosexualität der Hauptfigur (und von dessen toten Ehemann) mit etlichen andere Gegebenheiten geschickt zu verweben, so dass sich die Geschichte (unter der Einschränkung, dass manche Charktere überzogen erscheinen) glaubhaft entwickelt.
Ich jedenfalls würde sehr gerne mehr von solchen Romane mit schwulen Protagonisten finden, bei denen sich nicht alles grauenhaft entwickelt (James Baldwin: mehrere Titel / Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben) oder es sich halt um das Glück/Unglück/Verwirrung im Coming Out dreht.
Aus diesem Grund war dieser Titel ein echter Lichtblick.
(Zwar auferstand der Ehemann am Ende nicht und auch sonst wurde reichlich gestorben - aber die Geschichte endet halbwegs gerecht und hoffnungsvoll.)
Bemerkenswert finde ich im Übrigen (ohne dass ich einen repräsentativen Überblick hätte), dass es zumeist Autorinnen zu sein scheinen, die diese Bücher schreiben….und wenn ich so durch die Rezensionen schaue, und soweit es die Nicks zulassen, etwas zu schließen, es offenbar auch eher Hörerinnen sind, die das Buch hören (und rezensieren).
Schmonzette, Krimi, schwul, mit versöhnlichem Ende
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