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Alhambra

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Alhambra

Von: Kirsten Boie
Gesprochen von: Dieter Wien
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Gerade war Boston noch in Granada auf dem arabischen Touristenmarkt, der Alcaicería. Dann ist auf einmal alles verändert: der Duft, die Geräusche, die Menschen - auch die Stadt sieht plötzlich anders aus. Durch ein Tor in der Zeit ist Boston in das Jahr 1492 geraten - das Jahr, in dem Kolumbus Amerika entdecken und in dem ganz Spanien aus maurischer in spanische Hand übergehen wird. Königin Isabella verfolgt ihr Ziel, die Bekehrung Andersgläubiger zum Christentum, mit großer Härte. Unverhofft erhält Boston Einblicke in das Mahlwerk der Weltgeschichte und erlebt echte Freundschaft allen religiösen Vorbehalten zum Trotz.

Der Schauspieler Dieter Wien nimmt seine Zuhörer mit auf eine unglaubliche Zeitreise, die von Ulrich Maskes Musik begleitet wird.

©2007 Oetinger Verlagsgruppe (P)2007 JUMBO Neue Medien und Verlag GmbH
Science Fiction & Fantasy
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Kritikerstimmen

Die Hörbuch-Fassung von "Alhambra" ist ein Glücksfall. Dieter Wien gibt den hier auftretenden Personen, gleichviel wie alt, von welcher Religion oder sozialen Schicht, ein eigenes Sprachprofil
-- Frankfurter Allgemeine Zeitung

Dieter Wien liest den Roman von Kirsten Boie, er ist ein kluger Märchenerzähler, man stellt ihn sich vor, mit einem dicken Buch auf dem Schoß, dabei hat er jedoch nichts Onkelhaftes: Geschickt verbindet er die verschiedenen zeitlichen Ebenen. Das gilt auch für die von Ulrich Maske eigens für das Hörbuch komponierte Musik.
-- NDR Kultur

Spannend und dabei informativ werden wir mitgenommen auf eine abenteuerliche und gefährliche Reise nach Spanien zur Zeit der Inquisition.
-- Jury der hr2 Hörbuch-Bestenliste

Alhambra ist ein spannender, intelligenter, humorvoller und lehrreicher Jugend-Roman. Dieter Wien nahm die Qualität der Geschichte als Steilvorlage für eine intensive und mitreißende Lesung.
-- hörBücher

Alle Sterne
Am relevantesten
Eine faszinierende Geschichte, zumal man nicht so häufig etwas aus dieser - für unsere Gegenwart so entscheidende - Epoche zu lesen/hören bekommt. Vermutlich überwiegend erst ab Jugendliche ab 12/14. Auch da ja notwendigerweise von großen Grausamkeiten die Rede und die Figur des Haupt-Inquisitors sehr erschreckend ist. Auch zu verarbeiten, wie das königliche "Christentum" nicht nur die Reichtümer der "neuen" Welt an sich zu reißen suchte; sondern auch "Seelen" auf dem Scheiterhaufen fürs Ewige Leben zu retten vorgab: Das ist schon schwerer Stoff, wenn auch wichtig.

Intensives, wertvolles Lesehör-Erlebnis,
sehr irritierend allerdings einige Schnitte im Mittelteil, bei denen man innerhalb von Sekundenbruchteilen übergangslos von einem ins nächste Kapitel katapultiert wird.

Starker, wichtiger historischer Stoff

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Zeitreisen sind zur Zeit groß in Mode und auch ich finde die Idee spannend, Abenteuer in einer unbekannten Zukunft oder, wie hier, in einer mehr oder weniger bekannten Vergangenheit zu erleben. Als Leser, bzw. Hörer bin ich bei diesen Geschichten allerdings auch wie ein Luchs auf der Suche nach logischen Fehlern oder Ungereimtheiten, für die keine glaubhafte Erklärung präsentiert wird.
Leider ist dies hier aber geschehen. Den Auslöser für die Zeitreise finde ich gelungen - besonders auch durch die elegante Auflösung am Schluss. Leider kann aber Boston, der zeitreisende Junge, als er im Jahre 1492 landet, plötzlich fließend Spanisch sprechen. Noch dazu kommt ihm die altertümliche Umgangssprache leicht von den Lippen. Da heißen z.B."Kleider", ganz ohne nachzudenken oder nachzufragen, plötzlich "Gewänder". Eine Erkärung hierfür wird nicht geliefert. Besonders schräg kommt diese seltsame Fähigkeit daher, da sich der Junge in der heutigen Zeit mit seinen Kumpels in der, für meinen Geschmack, etwas übertrieben dargestellten Jugendsprache unterhält. Wäre Boston als radebrechender Ausländer im alten Granada aufgetreten, wäre seine Figur glaubwürdiger gewesen. Schließlich befand er sich ja auf Klassenfahrt und lernte Spanisch in der Schule. Auch der Handlung hätte dies nicht geschadet, da er ja in der Vergangenheit sowieso für einen Ausländer gehalten wurde. Hinzu kommt leider auch noch, dass die Figuren insgesamt blass wirken. Bostons Charakter wurde nicht richtig herausgearbeitet - er bleibt farblos, ohne hervorstechende Eigenschaften. Pfiffig wäre es gewesen, hätte er Wissen aus der Zukunft zu seinem Vorteil in der Vergangenheit nutzen können. Aber so tapst er nur unbeholfen von einem Fettnäpfchen zum nächsten und hat die ganze Zeit über eigentlich nur Angst. Das ist zwar in Anbetracht der Umstände berechtigt, aber er lässt sich komplett von seinen neugewonnenen Freunden führen und hat keine eigenen Ideen. Die Nebenfiguren sind größtenteils viel besser in Szene gesetzt als der Protagonist. Besonders der fiese Großinquisitor und die junge Johanna, Tochter der Königin, kommen glaubwürdig daher.
Leider hatte ich mit der Interpretation von Dieter Wien meine Probleme. Seine Stimme ist sehr angenehm, aber ich empfand seinen Vortrag als Overacting. Der Sprachrhythmus war teilweise dermaßen gekünstelt, dass ich Mühe hatte, der Geschichte zu folgen. Für Märchen und Sagen mag diese Sprechweise gut passen. Aber für einen Jugendroman überhaupt nicht. Dies ist allerdings Geschmackssache. Anderen Hörern mag vielleicht genau diese Art des Vortrags gefallen.
Alles in allem war ich ein wenig enttäuscht, denn die Idee zu der Geschichte finde ich klasse. Aber die Logik-Probleme stören und wären zudem gar nicht nötig gewesen.
Insgesamt hätte man aus der Geschichte viel mehr machen können! Schade!

Holprige Zeitreise

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Eine Geschichte, die mich sofort eingesaugt hat. Ich bin zwar schon ein Geschichts und Mittelalter Fan. Aber ich glaube die Plastizität dieser Geschichte zieht auch nicht Fans in ihren Bann. Und interessantes Neues lernt man auch. Der großartige Schreibstil von Kerstin Boie. Es ist so unglaublich schade, dass das Buch schon zu Ende ist. Ich hätte mir auch zehn Bände aus dem Universum angehört.

Einfach nur toll.

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Eine tolle Geschichte: eine Kursfahrt von jugendlichen Schülern nach Granada beginnt mit den typischen Unwägbarkeiten der Mitfahrenden „neben wem sitze ich“, „mit wem teile ich das Zimmer“, „werde ich von den anderen anerkannt“ usw Und dann kommt plötzlich die Zeitreise ins Jahr 1492 mit ihren derzeitigen Problemen… einfach sehr toll und spannend erzählt diese Geschichte und vom Sprecher auch klasse umgesetzt. Ich (52 Jahre) bin begeistert von diesem Hörbuch.

Historisches Wissen durch Zeitreise interessant für Jugendliche und auch Erwachsene spannend erzählt

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Die Geschichte ist so gut aufgebaut, dass ich mich direkt in die Gegend und die Vergangenheit hinein versetzt gefühlt habe. Durch die stetig steigende Spannung musste ich das Hörbuch in einem durch hören. Das einzige, das ich als zu übertrieben und zu lang empfunden hatte, waren die musikalischen Einlagen.

Spannend, die Vorstellung einer Zeitreise in die Vergangenheit und die damit verbundenen Abenteuer...

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