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Es war einmal in Hollywood

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Es war einmal in Hollywood

Von: Quentin Tarantino
Gesprochen von: Gerrit Schmidt-Foß
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Los Angeles, Hollywood 1969. Rick Dalton war einst Star seiner eigenen Fernsehserie und hält sich heute mit Schurkenrollen über Wasser. Zusammen mit seinem Stunt-Double Cliff versucht er alles, um seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen. Dabei müssen sie sich durch eine Welt windiger Agenten und aufgehender Sternchen schlagen, die mitten im Umbruch ist. Dabei kreuzt sich ihr Weg mit dem Haufen Hippies rund um den Ex-Knacki Charles Manson - und das Goldene Zeitalter Hollywoods steuert rasant seinem Ende entgegen.

Quentin Tarantino verwandelt die Geschichte aus dem 10-fach Oscar-nominierten Film "Once Upon a Time in Hollywood" in einen Abenteuerroman, der weit über den Film hinausweist. Gerrit Schmidt-Foß ist die deutsche Stimme von Leonardo DiCaprio, ein genialer Hörbuch- und Hörspielsprecher und ein souveräner Erzähler, der es meisterhaft versteht, Dialogen die richtige Würze zu geben.

©2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin. Übersetzung von Thomas Melle und Stefan Kleiner (P)2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin.
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Entgegen meiner Erwartung habe ich das Buch bis zum Ende durchgehört. Bin Begeistert! Tarantino-like wird die reale Geschichte(Manson-Morde)in eine hypothetische Richtung abgebogen, aber so wird eine satirische Abrechnung mit der Traumfabrik daraus, bei der man sich(ähnlich wie bei " Inglorious Bastards") ständig fragt: "...was wäre gewesen, wenn.."? Tarantino beweist hier auch ein immenses Detailwissen bezüglich der Filmgeschichte(nicht nur!) Hollywoods. Auf jeden Fall für Cineasten und Film-Nostalgiker empfehlenswert!

Für Film-Nostalgiker ein Muss!

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Mister Tarantino ist ein vollkommen unerschrockener Alles-Schauer. Ob Horror oder Arthouse, ob Independent-Kino oder Blockbuster. Unersättlich in seinem Hunger nach Geschichten, unwiderstehlich in seinem kraftvollen künstlerischen Mitteilungsdrang. Mit seiner Leidenschaft, seinem Charisma, seiner intellektuellen Brillanz und seinem enzyklopädischen Wissen - gibt es eigentlich einen Film den Tarantino nicht gesehen hat - würde Tarantino jedes Filmseminar dominieren. Dieses vollkommen glaubwürdige Miteinander von derber politischer Unkorrektheit in den Dialogen und Charakterzeichnungen und faszinierenden filmhistorischen, diese Kunstform durchdringenden Miniessays macht den Tarantino-Ton aus. Ein kraftvolles, packendes, großartig gelesenes Hörbuch. Es war einmal...Niemand der Geschichten liebt kann diesen drei Worten widerstehen.
Hinreißend!

Cliffhanger

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Ein Tarantino zum Hören. Jede Menge Filmgeschichte in eine abwechslungsreiche Handlung gepackt und überragend gut gelesen.

Grandios erzählt und gelesen

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... Gleich vorweg: Ich habe den Film geliebt. Ich bin keiner hartgesottenen Tarantino Fans aber ich mag einige seiner Filme sehr gern. Der Film über das 1969 Hollywood war und ist aber mein liebster Tarantino Film. Vielleicht gerade weil - wie sehr viele merkwürdigerweise kritisieren - nicht viel im Film passiert. Ich finde, genau das Gegenteil ist der Fall, und ich spreche hier nicht vom Grande Finale. Man bekommt einen so guten Einblick in eine Zeit die es nicht mehr gibt (wenn es sie überhaupt jemals gegeben hat). Das Buch knüpft da natürlich super an. So viele Namen und Lobesgesänge (Bzw. Nebengeschichten) über Schauspieler die man irgendwie schon mal gehört hat oder sogar liebt. Und ja - Es wird gelabert. Und wie. Alles in allem ist die Geschichte von einem absolut fantastischen (also wirklich!!! Hut ab!) Sprecher sehr gut erzählt. Tarantino zeichnet das Bild eines Hippie Los Angeles so dermaßen gut, dass man, zumindest zwischenzeitlich, einfach dort leben möchte! Jetzt kommt das Aber...

Achtung ab hier beginnen die SPOILER:

Wer Cliff (im Film gespielt von Brad Pitt) im Film gemocht hat wird hier sein blaues Wunder erleben. Mir ist jetzt die Figur leider so dermaßen unsympatisch, dass es während dem Lesen fast wehgetan hat. Er hat seine guten Momente, ist aber im Grunde ein Fiesling bzw ein Massenmörder! Viele Stellen im Buch zeichnen ihn extrem unsympatisch, brutal und sexistisch. Das war schon wirklich mühsam manchmal. Leider.

Einige Beschreibungen der Zeit wirken wie merkwürdige Schwanengesänge für eine Zeit, in der Sex und Gewalt bzw. generell Sexismus ok war. Und im Grunde die Debatte die leider erst in den letzten Jahren an Fahrt angenommen hat über sexualisierte Gewalt im Showbiz obsolet machen will. Als würde der Autor den ultra sexistischen Zeiten nachtrauern. Das hat mich Stellenweise extrem gestört.

Vielleicht habe ich einen gewissen Subtext überlesen (überhört). Ich weiß es nicht.

Der Rest wie gesagt, war eine märchenhafte Geschichte über das Hollywood von 1969. Fantastisch. Wortwörtlich!

Gute Geschichte, Fantastischer Sprecher. Aber...

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Man hat absolut verstanden weshalb “Es war einmal in Hollywood” in den Medien als Tarantinos Liebesbriefe an Hollywood bezeichnet wird. Man bekommt einen guten Eindruck in das Hollywood von damals und viel viel Information über damalige Schauspieler, deren Karriereverlauf und Werdegang innerhalb der Szene der Filmindustrie. Wer den Film kennt, kennt natürlich die zentralen Charaktere und im Hörspiel bekommt man enorm viel Input zu den einzelnen Figuren und deren Leben. Was mir fehlte war jedoch die Beziehung zwischen Cliff und Rick. Der Hörer merkt, dass die beiden sich nahe stehen, bekommt diese Annahme jedoch nicht mit vielen gemeinsamen Erlebnissen unterfüttert. Das war für mich schade, da ich zuerst den Film schaute und die beiden als tief miteinander verbunden empfand. Ohne den Film und nur aufgrund des Buches, würde ich die Beziehung der beiden nicht so einschätzen.

Tarantinos Liebesbriefe an Hollywood, jedoch kein Liebesbriefe zwischen Cliff und Rick

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