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Der Mann, der seine Bücher im Kopf schrieb Hörbuch

Der Mann, der seine Bücher im Kopf schrieb

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Inhaltsangabe

Everett Taylor Cheever schreibt Romane. Im Kopf, nicht auf Papier. Warum sie niederschreiben, wenn sie doch in seinem Gedächtnis schon fertig, überarbeitet und redigiert sind? Viel zu langweilig. Doch was soll Everett Junior sagen, wenn sie ihn in der Schule fragen, was sein Papa so macht?

(c)+(p) 2007 Diogenes Verlag AG, übersetzt von Werner Richter

Hörerrezensionen

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Sprecher
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    Petra Schilske 27.10.2007
    Petra Schilske 27.10.2007
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    "Hält nicht, was der interessante Titel verspricht!"

    Verlockt durch die Beschreibung entschied ich mich für dieses Hörbuch. Der Titel klang für mich vielversprechend und auch die Hörprobe versprach ein Buch mit Witz und eventuellem Tiefgang. Doch meine Erwartungen wurden enttäuscht.
    Zunächst einmal beinhaltet das Buch zwei Geschichten, von denen die erste dem Titel des Buches entspricht. Diese ist jedoch die wesentlich kürzere von beiden ( ungefähr nur 19 Minuten).
    Die zweite entbehrt fast jeglichen Humors und bedient nur gängige Klischees. Von vorne bis hinten vorhersehbar, bleibt auch jegliche Spannung auf der Strecke. Sie handelt von einem über jeden und alles wütenden und deswegen auch von seiner Frau verlassenen Mann, der nicht bekommt, was er will und deswegen sein restliches Leben der Rache widmet. Doch ausgerechnet seine Tochter verliebt sich in den Sohn des Subjekts seiner Rache, der auch sein Nachbar ist. Trotz Vorhersehbarkeit hätte es noch eine Geschichte über die Abgründe einer menschlichen Seele sein können, doch die Erzählung kratzt nur an der Oberfläche. So hinterläßt auch das Ende nur einen schalen Beigeschmack und man bleibt etwas ratlos zurück, ob das nun tatsächlich alles gewesen sein soll. Vielleicht hat das Buch in seiner ungekürzten Form etwas mehr Tiefgang, welches jedoch an seiner Vorhersehbarkeit auch nichts ändern dürfte.
    Die erste Geschichte hätte aufgrund der Story wirklich interessant werden können, doch auch hier bleibt das Geschehen nur an der Oberfläche. Ehe man sich auf die Welt des Mannes, der seine Bücher im Kopf schrieb, einegestimmt hat, ist die Geschichte auch schon zu Ende. Das Hörbuch ist jedenfalls nicht zu empfehlen!

    2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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