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Die Verwandlung Hörbuch

Die Verwandlung

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Inhaltsangabe

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." So beginnt Kafkas wohl bekannteste Geschichte. Das Ungeheuerliche wird detailliert und sachlich, fast im Stile eines nüchternen Tatsachenberichts geschrieben.

Die emotional regungslose Art der Erzählung und die Unfassbarkeit des Inhalts des Erzählten bilden einen scharfen Kontrast, welcher dem Unmöglichen die Qualität der Selbstverständlichkeit und des Alltäglichen zuschreibt. Fantastik und realistische Darstellung vereinen sich und sind nicht voneinander zu trennen.

(p) und © 2008 BUCHFUNK

Hörerrezensionen

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Sprecher
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    Demsky Europa 12.03.2014
    Demsky Europa 12.03.2014

    Ich lese lieber, als dass ich höre und noch dazu schnell und viel und alles und habe, wie wohl viele, das Hören beim Autofahren entdeckt.

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    Sprecher
    Geschichte
    "psychedelische Geräusche ruinieren den Genuß"

    Nun,
    Franz Kafka schrieb mit "Die Verwandlung" ein starkes Stück Fantasy-Philosophie, die um so mehr wirkt, als dass er die Ereignisse ganz natürlich schildert, als sei es eine ganz normale Krankheit, wie ein grippaler Infekt, eines Morgens aufzuwachen und festzustellen, sich vom Menschen in einen Käger verwandelt zu haben.
    Auch die Sprecherin trägt dem Rechnung, in dem sie die Sache so vorliest, als handle es sich um die Schilderung eines Familientreffens, das ein wenig aus dem Ruder läuft, womit die Sprecherin dioe Idee des Autors unterstützend weiterträgt, wie ein Staddelläufer einen Stab nach der Übergabe.

    Allerdings hat sich die Hörbuchredaktion einfallen lassen, schrille Geräusche einzuspielen, oft sogar über die Stimme der Erzählerin. Die Geräusche erinnern an jene, die man aus Horrorfilmen kennt, wenn in den 1960ern das Erscheinen der durch nukleare Strahlung vergrößerten Ameise angekündigt werden sollte.

    Das ruiniert die geniale Vorlage des Autors und die hervorragende Lesung der Sprecherin.

    Es ist, als servierte man das beste Essen der Welt, - Koch und Kellner haben Weltklasseniveau abgeliefert, - in einer zuvor benutzten und nicht gereinigten Closchüssel. Der Maitre de Restaurant hat in diesem Bild seinen Job verhunzt.

    Schade.

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    folgren Aachen, Deutschland 17.05.2008
    folgren Aachen, Deutschland 17.05.2008
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    "Familie unter sich"

    Die Verwandlung ist sicher Kafkas radikalste, direkteste Erzählung, verlangt geradezu nach Deutung, was sie zur idealen Schullektüre macht. Sie bietet nicht die Grundlage für Horrorphantasien, wie Therapeutenerkenntnisse, mit ihr spinnt der Autor sein Thema der Einsamkeit fort, die einen Menschen sich in sich verpuppen läßt. Die Psychologie besitzt dafür die passenden Begriffe. Kafkas Verdienst ist es, uns in Samsas Welt hineinzuziehen. Wie stehen ihm nicht gleichgültig gegenüber, auch wenn die Realität mehr und mehr verschwimmt, hinterläßt sie Ängste, Beklemmung, sucht man verzweifelt nach einem Ausgang, der sich nicht auftut. Was eine Familie sich selbst anzutun vermag, findet hier zwischen vier Wänden statt. Es muss nicht immer ein plötzlich über einen hereinbrechender Prozess sein, kein Schloss, dem man sich verzweifelt zu nähern versucht, es ist das so genannte eigene Fleisch und Blut, dass einen erschaudern läßt. Kafka besaß die Sprache, um die Erzählung nicht in eine banale Horrorgeschichte abgleiten zu lassen. Trotz einiger Schwächen in der Überzeichnung vergisst man Gregor Samsa so leicht nicht. Er könnte nebenan an wohnen. Oder noch näher.

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