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Der Inquisitor Hörbuch

Der Inquisitor

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Inhaltsangabe

Deutschland im finsteren Mittelalter: Schreckliche Dinge geschehen in Buchenfeld - das Korn verfault, das Wasser ist vergiftet, und Kinder kommen mit Missbildungen auf die Welt. Das Volk glaubt zu wissen, wer die Schuld an allem Leid trägt: Katrin, die Frau des Apothekers. Nur zögerlich nimmt Tobias, der Inquisitor die Untersuchungen auf, denn er kennt die angebliche Hexe - und hat sie einst geliebt.

(c)+(p) 2008 Lübbe Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

3.7 (356 )
5 Sterne
 (90)
4 Sterne
 (141)
3 Sterne
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2 Sterne
 (32)
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 (14)
Gesamt
3.7 (63 )
5 Sterne
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4 Sterne
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3 Sterne
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1 Stern
 (3)
Geschichte
4.4 (64 )
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 (40)
4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
 (2)
1 Stern
 (1)
Sprecher
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    betzerpitter Koblenz, Deutschland 29.10.2013
    betzerpitter Koblenz, Deutschland 29.10.2013
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    Sprecher
    Geschichte
    "Enttäuschung"

    Als Fan von historischen Hörbüchern hatte ich nun endlich eines gefunden, dass von David Nathan gesprochen wird. Leider bin ich total enttäuscht worden. David Nathan ist nicht in Hochform, trotzdem lag es definitiv nicht an ihm. Die Geschichte an und für sich ist eigentlich nicht soo schlecht aber ich konnte Sie nicht genießen, da ich noch nie eine Hauptfigur hatte, die mir dermaßen unsympathisch war. Ein Inquisitor der vor allem und jedem Angst hat und wirklich überhaupt nichts richtig macht schien mir doch weit an der "Realität" vorbei. Das hatte zur Folge, dass man der eigentlich guten Story nicht wirklich was abgewinnen konnte und ich froh war, als das Hörbuch zu Ende war. Apropos Ende, auch das war so schlecht, dass es eigentlich eine logische Folge der ganzen verkorksten Geschichte war. Schade, aber mehr als zwei Sterne war das nicht.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Stoney Ba 24.06.2008
    Stoney Ba 24.06.2008

    TST

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    "spanned und gut aber Hohlbein untypisch"

    Der Mönch Tobias wird als Inquisitor nach Buchenfeld gerufen, um einen Prozess gegen eine Hexe zu führen. In der Stadt findet er Unterkunft bei der rechten Hand des Grafen Theowulf , welcher über das Dorf regiert und ein aufgeschlossener Mann ist. Eine Menge Sachen, an denen angeblich die Hexe Schuld ist, werden Tobias gezeigt: verfaultes Wasser, mutierte Tiere, missgebildete Kinder usw. Der Inquisitor glaubt selbst nicht an Hexerei und ist überzeugt, dass es eine wissenschaftliche Erklärung gibt. Als er dann auf die Hexe trifft, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen, denn es ist seine Jugendliebe. Für ihn steht nun viel auf den Spiel,er muss ihre Unschuld beweisen. Doch je mehr Fragen er an die Bewohner stellt und je tiefer er gräbt, desto mehr bringt er sich in Gefahr und auch sein Glaube wird erschüttert als er in der Nacht ein grünes Licht mitten im Wald entdeckt und er meint die apokalyptischen Reiter zu sehen. Mehr und mehr fordert das Volk das Verbrennen der Hexe und Tobias muss sich nun entscheiden, ob er ein Angebot von Theowulf annimmt.Ein eher untypisches, aber sehr gutes Werk von Hohlbein. Es lässt sich sehr gut hören. Da enorme Spannung aufgebaut wird und man bei allen Figuren ständig am zweifeln ist, ob sie auf der Seite von Tobias stehen und in wieweit sie in der Verschwörung mit drin stecken. Erst ganz am Ende des Höhrbuches lüftet sich das Geheimnis, und es gibt ein fesselndes Finale.

    14 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Jochen Heimstetten,Deutschland 20.05.2008
    Jochen Heimstetten,Deutschland 20.05.2008 Bei Audible seit 2007

    Spiele gerne Brettspiele, Tennis und habe Freeletics entdeckt. Meine Familie geht über alles. Außerdem arbeite ich gerne.

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    "Wunderbar düster"

    Die hier bei audible angebotene ungekürzte Fassung habe ich noch nicht gehört. Meine Rezension bezieht sich auf die lediglich 5 CDŽs kurze Fassung. Diese ist jedoch von einer so wunderbaren, düsteren Intensität, dass 'Der Inquisitor' für mich eines der stimmungsvollsten Hörbücher überhaupt ist.

    Man fiebert mit Pater Tobias mit wenn er im düsteren Buchenfeld ermittelt. Es gibt kaum Action, dafür eine Stimmung die extrem gelungen ist. Man sieht das nebelumschlungene Dorf mit seinen grimmigen Einwohnern vor Augen.

    Ich bin sehr gespannt wie die hier angebotene, viel längere Version ist. Sie kann eigentlich nur noch besser sein. Noch mehr von David Nathans hervorragend interpretierter Düsternis.

    23 von 33 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Wolfen 27.08.2014
    Wolfen 27.08.2014

    Männlich, weiß, Jahrgang 1975

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    Sprecher
    Geschichte
    "Nach einigen Jahren Pause..."

    ...mein erster Hohlbein. Und wieder einmal weiß ich, warum ich das nur alle fünf bis sieben Jahre mal wieder versuche. Handwerklich wie üblich solide ist das Buch, ganz ohne Frage. Wer 4-5 Bücher im Jahr schreibt entwickelt eine schlafwandlerische Routine.
    Leider ist eben diese scheinbar seit vielen Jahren auch das Problem von Wolfgang Hohlbein.
    Bei seinem unglaublichen Schreibpensum verwurtschelt er sich immer weiter in die Mittelmäßigkeit. Dieses Buch ist ein schönes Beispiel dafür.

    Das Setting ist gar nicht schlecht, die düstere Atmosphäre stellenweise gut rüberbracht. Nur sind die Dialoge oft so flach, dass man nicht glauben möchte, dass sie jemand mit soviel Erfahrung geschrieben hat. Das liesst, beziehungsweise hört, sich alles wie ein einigermaßen ambitioniertes Erstlingswerk.

    Irgendwie gerettet, und daher die 9,99 Euro nicht verschwendet, wird das ganze aus dem Grunde, aus dem ich mir eben diesen Hohlbein ausgesucht hatte: David Nathan.
    Fast tat er mit stellenweise ein wenig leid.

    Für mich ist das Buch um einen so hahnebüchen unauthentischen "Inquisitor", dass es wirklich oft weh getan hat, jedenfalls wieder mein letzter Hohlbein für die nächsten fünf bis sieben Jahre. Wie jemand, der über 200 Bücher geschrieben hat, seinen Protagonisten so unfreiwillig komisch darstellen kann, ist für mich nicht nachvollziehbar, vielleicht ist es ja gewollt.

    Die zwei Sterne für die Geschichte und Gesamt waren noch sehr wohlwollend, ein namenloser Nachwuchsauthor hätte diese relativ dünne Geschichte vielleicht gerade so ob der handwerklich hohen Qualität durchbekommen.
    Wenn auch, da musste ich wirklich das erste mal beim Hören des Buches lachen, nicht mit diesem Ende. Das hätte jeder Lektor mit fünf Jahren Berufserfahrung mit den Worten "das machst Du nochmal und gibst Dir ein bisschen mehr Mühe" nochmal schreiben lassen, wenn Wolfgang Hohlbein nicht längst ob seiner festen Leserschaft einen Freifahrtschein hätte. Das hat sich angehört, als ob er schnell das nächste Buch anfangen wollte, bevor die Idee weg war und hier in ein paar Zeilen fertig werden wollte.

    Alles in allem ist es ein typischer Hohlbein (außer dem Ende, so platt ist er sonst nicht), durchschnittliche Unterhaltung in Massenproduktion, was ja an sich nichts schlechtes sein muss, wenn einem der Sinn danach steht.

    Ich versuche es dann in ein paar Jahren nochmal.
    Bis dahin lese ich, so mir nach diesem Metier ist, weiter den anderen Schriftsteller dieser Zeit, dem man nachsagt, seine Leserschaft würde seine Einkaufslisten kaufen, so er sie denn veröffentlichen würde.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    yuCATi 02.04.2011
    yuCATi 02.04.2011
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    "genial"

    Ich habe einige vorherige Rezensionen gelesen und war erst skeptisch, habe mich jedoch dann dafür entschieden und muss sagen, es war eine sehr gute Wahl. Es ist sehr spannend und ich musste immer weiter hören. Das Ende hat ein bisschen zu Wünschen übrig gelassen, was aber nichts am Gesamteindruck ändert.

    5 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    gotisnaedwr Halle, Deutschland 30.09.2010
    gotisnaedwr Halle, Deutschland 30.09.2010
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    "schwer zu sagen"

    Einerseits habe ich, während des Hörens, permanent Bilder der beschriebenen Szenen vor meinen Augen, und fühle mich so als wäre ich mitten in der Geschichte (was ich als Hohlbein typisch empfinde). Anderer Seits beobachte ich, wie ich beim Hören die Geduld verliere. Das liegt denke ich größtenteils am Protagonisten, diesen empfinde ich als ermüdend, schwach, unaufmerksam, selbstmitleidig, ängstlich, naiv (im negativen Sinne) und (zu) moralisch. Zusätzlich muss ich dauernd ertragen wie er sich gedanklich ewig (und in meinen Augen sinnlos) bei irgendwelchen Themen aufhält, nur um zu entscheiden ob es ethisch/moralisch richtig oder falsch ist irgend was zu tun, es nur zu fühlen, ja oder gar es einfach nur zu denken.
    Die Geschichte selbst finde ich jedoch relativ spannend (auch ohne das wirklich viel passiert) und eben Hohlbein typisch wunderbar beschrieben, vom Sprecher David Nathan wird sie grandios vorgetragen, genug für mich um den Protagonisten bis zum Schluss zu ertragen.
    Ich gebe der Geschichte 5 Sterne für die Atmosphäre und die Art wie sie geschrieben ist, dafür das es sehr leicht fällt sich jedes Detail vorzustellen und dafür dass beim Hören mit geschlossenen Augen automatisch die beschriebene Welt vor meinem geistigen Auge zu leben beginnt. 5 Sterne auch für den Sprecher. Aber 0 für den Protagonisten. Und für die Geschichte selbst 2. Macht insgesamt 3.
    Empfehlen würde ich sie nur Hohlbein Fans und Leuten die es mögen Andere dabei zu beobachten wie Sie durch ihre nutzlosen Gedanken in ihrem Handeln gelähmt werden, bzw. Menschen die lernen möchten wie man auch ohne viel Action spannend erzählen kann.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    yezariel Lienen 28.03.2010
    yezariel Lienen 28.03.2010
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    "nicht mein Ding"

    Interessante Story recht abgedroschen und langweilig. Mich persönlich nervt Stellenweise die Hauptfigur mit ihrer Naivität. Sehr vorausschaubar und auf Grund dessen kann keine Spannung aufgebaut werden.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Bea Brügg, Schweiz 29.10.2008
    Bea Brügg, Schweiz 29.10.2008
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    "Na ja - "

    habe mir etwas anderes darunter vorgestellt. Trotzdem, die Geschichte war spannend und ich habe keine Minute bereut.

    3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    barbarastein Hueckelhoven, Deutschland 21.07.2008
    barbarastein Hueckelhoven, Deutschland 21.07.2008
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    "Was für ein Mist!"

    Ich liebe historische Romane und Krimis. Aber dies ist wirklich das schlechteste Hörbuch, das ich seit langem gehört habe. Das liegt nicht am Sprecher (ganz im Gegenteil), sondern am Buch selbst. Da werden haufenweise mittelalterliche und gruselige Zutaten aufgetischt (Hexen, Alchimisten, eine Kindsmörderin, Knochenreiter, eine Teufelsgestalt, ein zweiköpfiges Schwein, ein verkrüppeltes Kind, ein verpesteter See, Teufelskult und,und, und..) alles wird schön durchgemischt und ohne tieferen Sinn und echten Zusammenhang aneinandergeflochten. Am Ende wird eine abstruse Erklärung für einige Phänomene gegeben. Und natürlich - als letzter "literarischer Kniff" - bleibt offen, ob der Held überlebt. Die Stimmung des Buches ist insgesamt sehr düster, aber ganz und gar nicht spannend. Höhepunkt der Langeweile ist die Schilderung eines absolut lächerlichen Traumes, die über ein ganzes Kapitel geht. Die Symbolik des Traumes erinnert an Aufsätze eines Zehntklässlers. Ich bin tatsächlich verwundert über die anderen positiven Rezensionen, hat denn bisher keiner gemerkt, wie sehr dieses Buch ganz offensichtlich "zusammengehauen" worden ist?

    26 von 51 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Juliane Weinheim, Deutschland 10.12.2011
    Juliane Weinheim, Deutschland 10.12.2011
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    "solide Arbeit"

    Tolles Buch sehr spannend, für mich hat es 5 Sterne verdient auch wenn ich mir das Ende ein bisschen anders gewünscht hätte

    2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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