Er ist wieder da Hörbuch von Timur Vermes
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Er ist wieder da | [Timur Vermes]

Er ist wieder da

Frühjahr 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons.
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Beschreibung

Frühjahr 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes' Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

©2012 Eichborn Verlag (P)2012 Lübbe Audio

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Hörerrezensionen

Bewertung

4.4 (5452 )
5 Sterne
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 (140)
Gesamt
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 (698)
3 Sterne
 (337)
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 (81)
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 (63)
Geschichte
4.7 (2371 )
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4 Sterne
 (276)
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1 Stern
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Sprecher
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    Fandorin Deutschland 13.12.2012
    Fandorin Deutschland 13.12.2012
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    "... die 53. Rezension ..."

    Warum muss ich als 53.ster meinen Senf dazugeben? Zumal ich die Meinung des Großteils meiner Vorrezensenten teile. Das Hörbuch ist genial gelesen, vom Inhalt neu und witzig.

    Direkt nach dem Erwerb habe ich das Hörbuch zwei Mal gehört und mich königlich amüsiert. Durch die Art des Lesens wird Hitler nicht als Witzfigur oder hirnloser Dummkopf dargestellt, sondern durchaus als gewitzter Manipulator. Und das macht die Geschichte (kleines Wortspiel am Rande) glaubhaft.

    Ich habe das Hörbuch auch mehrfach weiterempfohlen, was häufig zu Irritationen seitens meiner Gesprächspartner führte (die Themen Hitler, 3. Reich, II. Weltkrieg führt meistens zu einer erlernten Verkrampfung). Da ich aber so begeistert von dem Hörbuch bin/war, habe ich zum Teil Überzeugungsarbeit geleistet, wie viele von euch.

    Jetzt also zum Grund dieser Rezension:
    Als Person, der sich gerne Zeit nimmt um Geschichten zu hören, störte mich wieder einmal das Wort "(gekürzt)". Ich höre selten gekürzte Geschichten. Warum, wie viel und was wurde gekürzt? Was habe ich verpasst, gerade wo das Gesamtkonzept stimmig ist?
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mir das Buch zu Gemüte geführt und folgendes festgestellt:
    - das Hörbuch "funktioniert" viel besser. Beim Lesen fehlt die typische Betonung,
    Atmosphäre kommt abhanden, es ist weniger unterhaltsam.

    - die Textpassagen, die fehlen, sind nicht besonders lang, oder groß in der Anzahl,
    sie geben der Geschichte aber eine andere Färbung (braun passt ganz gut). Ich
    möchte hier keine Spoiler produzieren und drücke mich mal allgemein aus:
    Hitler ist in den ungelesenen Stellen ernster und der Person aus dem
    Geschichtsunterricht näher. Weniger gewitzt, dafür "todernst" mit einer kurzen
    Andeutung von Nachdenklichkeit.

    Mein Spaß bekam einen erheblichen Dämpfer.
    Da war es wieder, das Gefühl, das mir als Schulkind der End-70er und der 80er
    vermittelt wurde. Befangenheit? Betroffenheit? Ich kann es nicht beschreiben.

    Dafür gibt es aber neue Fragen:

    - Darf ein Hörbuch so gekürzt werden, das eine ganze Facette der Hauptfigur
    wegfällt oder sich der Charakter des Textes verändert?

    - Warum wird der Text gekürzt, obwohl die Passagen vom Volumen eher zu
    vernachlässigen sind? Sollte der Text heiterer werden?

    - Wird der Hörbuchkonsument gegenüber dem Leser betrogen? Vermutlich nicht, da
    ja "gekürzt" geschrieben steht. Nichts desto trotz würden sich ein "Hörer" und ein
    "Leser" m.M.n. über verschiedene Hauptdarsteller unterhalten.

    Jeder der Neugierig ist, möge sich ein eigenes Urteil bilden.

    Unter dem Strich bleibt das Hörbuch aber grandios und ist dem Schriftwerk m.M.n. vorzuziehen. Das Buch gelesen zu haben, bedaure ich ein wenig.

    110 von 113 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Matthias Berlin, Deutschland 25.09.2012
    Matthias Berlin, Deutschland 25.09.2012
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    "Genau hingehört und recherechiert"

    Gut - hitler ist wieder da - das ist nicht grade eine Sensationsnachricht. Er wars ja schon in form von Moers-Comics. Aber - das besondere an dieser Parodie ist, daß Hitler hier seine neuen Erlebnisse in der Ich-Form schreibt.
    Das kann schnell schiefgehen, wenn man nicht in Schreibe und Rede genau den Duktus Adolfs trifft. Beides ist hier genial gelungen! Herbst hat hier genau zugehört, und mitunter (nicht immer) agierte er so tragikomisch echt, daß ich ängstlich den Ton leiser drehte, wenn ich im hausflur Schritte hörte - nicht daß einer noch auf dumme Gedanken kommt ;-)
    Zum andern hat Vermes genau recherchiert. Er hat wohl vor allem die Protokolle der Tischgespräche Hitlers gelesen, viele scheinbar schwachsinnige Reflexionen und Details dürften hier ihre Quelle haben. Oft ist das Gedankenspiel: Was würde Hitler wohl zu heutigen Entwicklungen sagen? genial gelungen... Auch die bieder-geschraubte Sprache Hitlers in dem Stand von 1945 ist köstlich (wenn er T-Shirts als Sportleibchen und Süßigkeiten als Zuckerwerk bezeichnet.)
    Ja, Hitler könnte oft wirklich so reagieren und reden! Darin liegt die Stärke des buches. Das vermutlich als Text nachdenklicher stimmt - das Hörbuch ist dann doch eher ein humoristischer Spaß, da sich Herbst hier wirklich austobt und seinem "Komödiantentom" die Zügel schießen läßt. Dennoch - auch das hörbuch läßt einen nachdenklich zurück - fänden wir Hitler heute wirklich so "Erfrischend" und "glänzend", wie er den protagonisten des Buches erscheint? Ist 1930 doch näher an 2012 als wir bisher glaubten?
    Ein einiziger Recherchefehler ist mir ausgefallen: Hitler regt sich über Kochshows im Fernsehen auf - wenn ich die Spiegel-Doku über Fernsehen im Dritten Reich (1936-38) richtig in erinnerung hab, gabs da auch eine. Also war das auch damals schon attraktiv.

    158 von 166 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Florian Unterensingen, Deutschland 01.10.2012
    Florian Unterensingen, Deutschland 01.10.2012
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    "Herrlicher Hitler"

    Gigantisch und überaus witzig.
    Ich bin noch nicht mal fertig mit dem Hörbuch aber selten fand ich ein Hörbuch so interessant und witzig auf einmal.
    Die Stimme des Hitler ist überragend und man kann sich schon bildlich vorstellen wie Hitler die neuen Medien benutzt bzw. Renate Künast interviewt :)
    Bei einigen Sprüchen bin ich ein bißchen froh Ohrstöpsel zu benutzen, nicht das jemand noch was falsches denkt;)

    Christoph Maria Herbst liest alles wunderbar und mit einer Hingabe wie man es von Ihm gewohnt ist.
    Der Oberknüller wäre eine Verfilmung des Hörbuches.
    Von mir volle 5 Sterne für Humor, Qualität.
    Besser gehts nicht!
    Danke für das Hörbuch:)

    78 von 87 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Thomas Bamberg, Deutschland 23.09.2012
    Thomas Bamberg, Deutschland 23.09.2012
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    "Genial!"

    Selten zuvor habe ich eine bessere und klügere NS-Parodie gehört. Auch wenn der Text manchmal nur auf Humor ausgelegt ist, stösst er oft genug zum denken an. Die Stimme von Christoph Maria-Herbst ist perfekt :D

    66 von 75 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Miriam Pichnik Steinheim, Deutschland 30.11.2012
    Miriam Pichnik Steinheim, Deutschland 30.11.2012
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    "Erschreckend genial!"

    Plötzlich ist Adolf Hitler, der “Irre You-Tube Hitler” und ganz Deutschland fragt sich, ist das noch Humor?
    Wäre diese Geschichte real und würde wirklich jemand Hitler so darstellen, wie es der “echte” hier im Buch macht, dann wäre der Aufschrei in der Nation mit Sicherheit extrem groß.
    Aber genau das macht auch den Reiz dieses Buches aus, denn genau so hätte es passieren können (bis auf die Tatsache, dass niemand nach 66 Jahren einfach so wieder in der Gegenwart erwacht) Aber Millionenklicks auf YouTube, eine stetig wachsende Fangemeinde und eine wetternde Bildzeitung, sind gar nicht so weit hergeholt.

    Timur Vermes schafft es, dass man das Buch lustig findet, weil es so schön überspitzt ist und weil er sich lustig macht, über unsere Politiker, unsere Gewohnheiten und unser TV Programm. Es ist erschreckend, wie oft man denkt, da hat er aber recht und dann denkt man, darf ich dieser Figur überhaupt recht geben? Darf ich das lustig finden?

    Wenn Hitler, denkt, dass das Brot noch immer knapp ist, weil der Zeitungskrämer ihm zum Frühstück einen Müsliriegel anbietet und wenn er meint der Türke wäre den Deutschen zur Hilfe gekommen, weil er in Berlin überall türkische Mitbürger sieht. Und auch wenn er zu dem Schluss kommt, dass es keinen anständigen Kaffee gibt, weil der Engländer noch immer die Seewege blockiert, dann darf man meiner Meinung nach auf jeden Fall lachen.

    Das Witzige an diesem Buch ist, dass die Leute Hitler als Comedian sehen. So kann man getrost schmunzeln, wenn seine Vorzimmerdame ihm das Internet erklärt und ihm eine Emailadresse einrichten möchte. Oder wenn er zum hundertsten Mal nach seinem Namen gefragt wird und er immer verzweifelter wird, weil er logischer Weise ja nicht “Adolf Hitler” heißen kann, dies aber felsenfest behauptet, weil es ja so ist.

    Das Hörbuch:

    Christoph Maria Herbst ist für mich (und für viele andere) einfach der beste Sprecher, den man für dieses Hörbuch gewinnen konnte. Er liest das Buch genau so, wie Hitler gesprochen hat und das durchgehend und ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Er klingt verstörend “echt”. Und ich habe mich stellenweise richtig erschrocken, vor dieser gelungenen Darbietung. Selbst zu Hause, habe ich mich nicht getraut, das Buch laut zu hören.
    Es ist außerdem keine gute Idee, dieses Hörbuch zu hören wenn man nicht schräg angeschaut werden möchte, weil man plötzlich in lautes Gelächter ausbricht.
    Buch oder Hörbuch? Ich würde jedem zum Hörbuch raten, weil Herbst dem Roman die Krone aufsetzt.

    Fazit:

    Ja, der Hörer fragt sich des Öfteren: “Darf ich das lustig finden?” Und ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, ich fand es lustig! Gerade das Hörbuch gewinnt durch den fantastischen Sprecher und ich habe oft und laut gelacht. Es ist eine Satire vom allerfeinsten und zwar eine erschreckend Gute.

    10 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Bernd Hamburg, Deutschland 07.10.2012
    Bernd Hamburg, Deutschland 07.10.2012
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    "So und so"

    Als ich mit dem Hörbuch begann hatte ich mich zunächst erschrocken. Es klang wie Hitler in persona, wie man ihn aus alten Wochenschauen kennt.CMH macht einen extrem guten Job.
    Das Hörbuch selber empfand ich zwischen:
    - Sowas macht man nicht
    - Politisch, geschichtlich fragwürdig
    - schlichtweg genial.
    Der letzte Punkt hat die beiden anderen Punkte für mich bei weitem überwogen, man erkennt es an meiner Bewertung.
    Das Hörbuch regt immer wieder zum Lachen an. Hitlers Beschreibungen über unsere heutigen Politiker sind einfach herrlich. Besser jedoch ist die Darstellung seiner heutigen Gesinnungsfreunde.

    21 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Alexander K. Deutschland 19.02.2013
    Alexander K. Deutschland 19.02.2013
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    "Sensationell!"

    Ich bin kein er, der ständig Rezensionen schreibt, aber für solche Highlights muss man was tun.
    Ich glaube, das ist das Komischste, was ich je gehört habe. Man wird bisweilen seltsam angeschaut, wenn einem in einem Öffentlichen Verkehrsmittel ein lauter Lacher entfährt oder, wenn der Komik-Druck anhält auch mal eine kleine Lach-Träne im Augenwinkel steht. Man wird aber auch komisch angeschaut, wenn man das Hörbuch im Auto hört, das Fenster ein wenig geöffnet ist und man an einer Ampel steht. Denn Herr Herbst hat die Stimme des Protagonisten derart im Griff, dass ein Unterschied zum Orginal kaum zu erkennen ist. ("Um Gottes Willen, was denken denn die Leute von mir??") Wer historisch bewandert ist und z.b. die Mitschnitte der Gespräche von H. Hitler in seinem Zug im Orginal kennt, der weiss, dass die Monologe, die H. Herbst in Perfektion zum besten gibt auf dem Punkt sind.
    Herr Vermes als Autor besitzt die unnachahmliche Fähigkeit, die Story nahe an der Überzeichnung, aber immer im plausiblen Rahmen zu erzählen. Aus der Seele spricht mir H. Vermes, als er den Protagonistern über die Werbung im Fernsehen philosophieren lässt und er sich in Rage philosophiert. Unglaublich!

    6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Michaela Lind-Plittersdorf, Deutschland 05.02.2013
    Michaela Lind-Plittersdorf, Deutschland 05.02.2013
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    "Großartige Parodie"

    Die Handlung beschreibt Hitlers Erwachen in unserer heutigen Zeit. Er weiß nicht, was an seinem letzten Tag geschehen ist, und versteht nicht, wie Deutschland sich in all den Jahren so verändern konnte.
    Ganz klar, seiner Meinung nach braucht dieses Land erneut seinen Führer und so ist er wild entschlossen, sich um Deutschland zu kümmern und es wieder zu verbessern. Dabei trifft er auf das Fernsehen und Radio, die ihn als einen großen Komödianten feiern und sein Schicksal damit seinen Lauf nimmt.
    Wie gesagt es handelt sich hier um eine Parodie und es ist nur logisch, dass gewisse Missstände in Deutschland aufgezählt werden, die Regierung ihr Fett wegkriegt und dass auch an „alte Zeiten“ nämlich die Erinnerungen an Hitlers Zeiten, zur Sprache kommen.
    Dies ist ab und an wirklich schwere Kost und man muss sich in Erinnerung rufen, dass diese Parolen zu der Handlung gehören um die Figur Hitler, realistischer scheinen zu lassen.
    Christoph Maria Herbst, versteht es fabelhaft die Figuren zu betonen und vor allem Hitler ist ihm hier grandios gelungen. So grandios, dass man als Hörer Gänsehaut bekommen kann!
    Wie sollte es auch anderes sein, ist diese Parodie gewürzt mit viel schwarzem Humor und Sarkasmus aber auch mit erschreckend realen Situationen.
    Mit 06 Stunden und 51 Minuten hat die Handlung, trotz der gekürzten Lesung, eine gute Länge.
    Fazit:
    Timur Vermes ist mit „Er ist wieder da“ eine großartige Parodie gelungen, die zwar oft an die Substanz geht, dennoch aber viel Unterhaltung bietet und die, sofern man diesen Humor versteht, die Lachmuskeln überanstrengen kann. In Kombination mit Christoph Maria Herbst als Sprecher, ist dieses Hörbuch für mich eins der besten seit Langem!
    Michaela Gutowsky

    6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Aphextwin Deutschland 05.09.2013
    Aphextwin Deutschland 05.09.2013
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    Sprecher
    Geschichte
    "Der absolute Hammer"

    Vorab: Dieses Buch ist uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

    Am Anfang denkt man: Naja... die Idee ist ja ganz nett, aber noch eine Hitler-Parodie?
    Herbst intoniert Hitler in seiner gewohnten Art zwar etwas stark betont, aber gerade durch diesen teils naiv wirkend, aber dennoch sehr zielstrebig und selbstbewusst intonierten Klang bekommt dieses Werk als Hörbuch noch einen gewissen Charme.

    Sobald man 30 Minuten gehört hat, wird man wohl das Buch nicht mehr weglegen und es auch in einem durch hören. Hat man sich erst an den Herbstschen Hitler gewöhnt und sich auf die Geschichte eingelassen, merkt man, wie genial das Netz weiter gesponnen wird und wie blind doch die Nebenrollen sind. Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass man durch dieses Buch auf eine ironische art einiges über sich selbst lernt. Nicht nur, dass man anfängt, den Hauptdarsteller irgendwie "zu mögen", man stellt auch fest, dass er viele Dinge sagt, die eine gewisse Akzeptanz finden. Man findet einen großen Teil seiner Ideen irgendwie "richtig", obwohl das völlig absurd ist. Aber vielleicht öffnet das einigen Leuten die Augen, die heutzutage behaupten, sie wären völlig immun gegen diese Art der Beeinflussung gewesen.
    Das ist alles ganz schön gruselig...

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Wolfmann Deutschland 19.01.2013
    Wolfmann Deutschland 19.01.2013
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    "Ein Buch für Deutschland"

    Sollten alle Politiker auf dem Schirm haben. Das Buch von Timur Vermes und gelesen nein gelebt von Christopf Maria Herbst ist einfach genial.

    4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  • Anzeigen: 1-10 von 327 Ergebnissen ZURÜCK1233WEITER

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