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Ehrliche Arbeit Hörbuch

Ehrliche Arbeit: Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier

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Inhaltsangabe

Geld regiert die Welt, Geld ruiniert die Arbeit. Arbeit und Einkommen werden entkoppelt, Realwirtschaft und Finanzwirtschaft trennen sich. Unternehmen werden reduziert auf eine Geldgröße und gemessen an ihrem Augenblickswert (cash flow). Der arbeitende Mensch scheint in diesem Szenario nur noch eine lästige Größe zu sein, die auf Dauer eliminiert werden muss. Aber: Der Aufstand der alten Arbeit wird kommen! Die existenzielle Schwere der Arbeit ist ein anthropologisches Grundbedürfnis, welches durch die virtuelle Leichtigkeit des Geldspiels nicht befriedigt werden kann. Schon deuten sich Vorboten einer Renaissance der Arbeit an. Miteinander handeln wird wichtiger als Produzieren.

©2011 Gütersloher Verlagshaus (P)2011 Random House Deutschland

Kritikerstimmen

Ein radikaler Gesellschaftsentwurf einer menschlicheren Arbeitswelt: systemkritisch, philosophisch-analytisch und brillant geschrieben. Das Buch wird hoffentlich dazu beitragen, die Diskussion über eine Neudefinition Sinn stiftender Arbeit voranzubringen.
-- Günter Wallraff

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    Peter 10.06.2012
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    Ich habe es echt nur bis zur Hälfte geschafft. Ich hoffte immer er kommt irgendwann mal mit den Lösungsvorschlägen. Nachdem ich stundenlange ätzende Kritik über alles und jeden, ohne die daraus folgenden Lösungsvoschläge, die mich eigentlich interessiert hätten, über mich hatte ergehen lassen, war meine Lösung. "Schlag ein Ei drüber". Hab das Buch nicht zu Ende gehört. Die Tatsache, dass es in "Dialekt" gesprochen ist macht es qualitativ wirklich nicht besser.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Tocqueville Kiel 22.09.2011
    Tocqueville Kiel 22.09.2011 Bei Audible seit 2006
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    "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen..."

    ...Halt, das war doch der andere!
    Dieser hier sagte: "Die Rente ist sicher" - eine historische Glanzleistung, gemeint hat er aber nur: "Meine Rente ist mir sicher".

    Der gute Märchenonkel des "Regimes Kohl" legt hier eine Rechtfertigungsschrift vor, wie es so viele Politiker nach dem Ausscheiden aus "Amt und Würden" machen.
    "Ich bin nicht Schuld" sagen die Täter, denn vor Gericht und vor der Geschichte ist Lügen erlaubt.

    Blüm liest das Hörbuch selbst und seiner Stimme kann man sehr gut lauschen, sie ist sein Kapital und hat seine politische Karriere ermöglicht. Aus seiner Stimme kann man nicht heraushören, wann oder ob er lügt. Da muß der Zuhörer schon aufmerksam sein und mitdenken.

    Blüm legt hier eine Fundamentalkritik des politischen Systems der BRD vor und nennt es "Konsumismus", um die ideologische Verwandtschaft zum Kommunismus auch akustisch zu unterstreichen. Sein "Konsumismus" ist aber nichts anderes als "Liberalismus" den er in der Form des sogenannten "Neoliberalismus" ebenfalls, aber deutlich zaghafter kritisiert.

    Aber "verantwortlich" sind immer "Die Anderen". Exemplarisch dafür ist seine Aussage zur Finanzkrise: Blüm beklagt sich, daß auch der Kanzlerberater Herr Ackermann von der Deutschen Bank, die Finanzkrise von 2008 nicht vorhergesehen hat. "Alle Experten der Finanzelite" hätten "die Politiker an der Nase herumgeführt" [...] "Die Lobbyisten sind wie mittelalterliche Hofschranzen"!
    Kein Kapitän eines Schiffes kann sich, wenn er sein Schiff auf einen Felsen gefahren hat, damit herausreden, er wäre schlecht beraten worden. Ein Kapitän kann sich nicht aus seiner Verantwortung herausstehlen. Politiker - und er ist eben einer - schieben die Verantwortung gerne ab.

    Und trotz seiner sehr guten Analyse der Fehlentwicklungen in der BRDDR ist der inkonsequente Tenor seines eindringlichen Appells an die Hörerschaft: "Bitte nichts ändern"
    Wenn sich je etwas ändern sollte, dann so befürchtet er wohl, ist seine Politikerrente nicht mehr sicher..

    6 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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