Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Inhalt gut - aber Herausforderung für die Ohren
von
Pennywize_666
aus
Deutschland
am
11.01.2013
Ich habe das Hörbuch gestern zum zweiten Mal angehört, da ich den ersten schlechten Eindruck darauf geschoben habe, dass es NICHT von David Nathan (dem gewohnten Stephen King Sprecher) gelesen wird und meine Ohren sich auf ihn eingestellt haben.
Nichts gegen Mechthild Grossmann - Sie liest den Erzähltext mit einer sonoren Stimme, die man am Anfang keiner Dame zuschreibt, an welche man sich aber gewöhnen kann. Allerdings verfällt sie in eine quengelige, piepsige Stimme, wenn sie die jüngeren Kinder aus "Mile 81" spricht. Schlimm ist dabei auch, dass sie es personenbezogen nicht durchhält, derselben Person, dieselbe Stimme zu geben: Als Pete Simmons sich mit seinem älteren Bruder George unterhält, darf er piepsen - später als er der Große gegenüber den Lussier Kindern Blake und Rachel ist, piepsen diese und er spricht mit der reifen Stimme. Damit nicht genug, dass dies verwirrend ist, es schmerzt auf Dauer auch in den Ohren.
Vom Inhalt her sind es zwei schöne, kurzweilige Kurzgeschichten in gewohnter King-Manier. Die erste Story ("Mile 81" mit 2:17 Stunden) besitzt ein einfaches aber überraschendes Ende, welches leider ein paar Logikfehler beinhaltet. Dahingegen kann man bei der zweiten Geschichte ("Die Düne" mit 0:43 Stunden) schon etwa nach der Hälfte erahnen, wie der Schluß aussehen wird - und wird dann auch nicht enttäuscht.
Fazit: Für den günstigen Preis drei Stunden in Kings Welt entführt zu werden - und da es die zweite Geschichte auf deutsch derzeit ausschließlich in dieser Form gibt - ein absolutes Muss für jeden King-Fan und auch ein nettes Schmankerl für alle anderen Hörbegeisterten.
LG Penny
6 von
7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Hätte ich doch lieber lesen sollen
von
Caipirinha1982
aus
Deutschland
am
20.02.2013
2 Kurzgeschichten in üblicher King Manier. Was mich jedoch wirklich stört ist die Sprecherin. Sie kann bestimmt viele Romane lesen, aber bitte keinen King! Man stellt sich direkt die Omi vorm Kamin vor, die den Enkelchen Michel aus Lönneberga vorlierst. Die Stimme des fast 12 Jährigen Jungen wird sowas von quitschig gesprochen, das er sich eher wie ein 4 Jähriger anhört. Das wirkt teilweise ungewollt komisch! Fazit: lieber kaufen und lesen!
1 von
2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Enttäuschend
von
feinerBengel
aus
Deutschland
am
04.02.2013
Der Herr King wollte wohl schnell mal wieder etwas Geld verdienen und hat diese beiden Geschichten einfach hingeschmiert. Gekauft wird es sowieso, ist klar. Aber das muss man nicht haben. Beide Storys fad und mit ausschweifenden Rückblicken und Drumherum vollgestopft, um sie zu füllen. Lieber Finger weg. Vielleicht stellt sich der Horrorking dann wieder mehr an, wenn der Klingelbeutel leer bleibt...
1 von
6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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