Hörbuch 'Joyland' von Stephen King

Die Nebel von Avalon

Hörbuch Inhalt

BESCHREIBUNG


Morgaine, die Hohepriesterin des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, erzählt die wahre Geschichte ihres königlichen Bruders und der Ritter der Tafelrunde. Zum ersten Mal erzählt eine Frau diese Geschichte, zeigt die Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, dass einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur.

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©2004 Fischer TB (P)2012 Random House Audio



Autor: Marion Zimmer Bradley
Sprecher: Katharina Spiering
Spieldauer: 46 Std. 43 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.0 (157)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Random House Audio, Deutschland
Veröffentlicht: 2012

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Hörerrezensionen (16)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Nach wie vor die beste Artus-Nacherzählung

von Christian aus Berlin, Deutschland am 03.12.2012

Britannien im 5. Jahrhundert: Sie ist die Priesterin der Großen Muttergöttin; ein Mädchen, das mit der Gabe des zweiten Gesichts geboren wurde. Sie ist unscheinbar, mächtig – und die Schwester von Artus, dem größten König, der je gelebt hat. Sie ist es, die ihm das machtvolle Schwert Excalibur überreicht, und sie ist es, die ihm den Untergang bringt: Morgaine le Fay, Hohepriesterin von Avalon. Und sie, die in so vielen Erzählungen des alten Sagenkreises als Antagonistin bezeichnet wird, ist es, die in "Die Nebel von Avalon" ihre Wahrheit über den Aufstieg und Fall des Königs der Legenden erzählt.

Marion Zimmer Bradleys lyrische Erzählstimme trägt mitten hinein in eine phantastische Welt: in das von Kriegscharmützeln gezeichnete, frühmittelalterliche Britannien. Nach Cornwall und auf die rauen Orkney Inseln, in die Mitte magischer Steinkreise, tief hinein in wildromantische Wälder und herrschaftliche Burgen – und vor allem auf die von Nebeln verborgene Insel Avalon, wo die Priesterinnen der Großen Mutter das Alte Wissen bewahrten. Im Mittelpunkt steht eine starke Frau, die an der Seite des letzten Merlins von Britannien um all das kämpft, woran sie glaubt. Es geht um Visionen, die durch archaische Rituale heraufbeschworen werden, um verbotene Liebesbeziehungen, zerbrochene Träume, eiskalten Verrat, leidenschaftlichen Hass und unerschütterliche Treue.

"Die Nebel von Avalon" waren für mich eine Offenbarung. Ich bin seit Jahren fasziniert von den Konzepten der Autorin, vom Inselreich Avalon, das der Welt der Feen noch nahe stand, und von den hoheitsvollen, charismatischen Frauenfiguren, die dort lebten. Das ist ein Artus-Roman, in dem strahlende Ritter auch schwach sein dürfen, in dem weise Frauen auch Fehler machen und in dem nicht alles, was richtig ist, auch glücklich macht und nicht alles, was glücklich macht, auch richtig ist. Es ist ein gut recherchierter, phantastischer Historienroman, der uralte Sagen aus einem völlig neuen, inspirierten Blickwinkel betrachtet. Eine Nacherzählung, in der der starke Ritter Lanzelot in einer mondlosen Nacht seiner Cousine Morgaine gestehen darf, dass er nicht etwa heimlich in die goldgelockte Königin Gwenhwyfar verliebt war, sondern, in Wahrheit, in seinen König Artus selbst.

Eingelesen wurde das ungekürzte Hörbuch von Theater- und Fernsehschauspielerin Katharina Spiering. Sie fühlt sich in den Text ein, ohne zu übertreiben und liest ihn eher gefühlvoll, als dass sie ihn – und die zahlreichen Charaktere darin – interpretiert. Der Klang ihrer Stimme passt zum mythischen Flair der Handlung. Trotzdem nimmt sie sich zurück, tritt als Sprecherin in den Hintergrund, und lässt so die Geschichte für sich wirken.

20 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Buch toll, Sprecherin eine Katastrophe!

von nimueverdandi aus Michendorf, Deutschland am 27.12.2012

Die Überschrift sagt alles, mit dem Sprecher steht und fällt ein Hörbuch. In diesem Fall verdirbt die Sprecherin den Hörgenuss. Ich verstehe nicht, warum man die beiden Sprecherinnen der gekürzten Version, die exzellent besetzt waren, gegen Katharina Spiering eingetauscht hat. Sie säuselt und brummt an unpassenden Stellen oder liest so lahm, dass man einschlafen könnte.
Das Buch ist ja inzwischen etwas älter, wirkt aber immer noch frisch. Mich haben nach der langen Zeit die Gedanken der Autorin zum Thema Kirche überrascht. So hab ich das früher nicht gelesen. Eigentlich ist das Buch eine Abrechnung mit der christlichen Kirche.
Die ungekürzte Version hat zweifellos Längen und die Stellen in denen es um Gwenhwyfar geht sind zum Haare raufen, so überzeichnet ist ihre (christliche) Dummheit ;). Dennoch zeichnet die Autorin klare Charaktere und spannende Entwicklungsprozesse. Das Buch bleibt ein großes Fantasyepos.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass es sich bei dieser Umsetzung lohnt, es selbst zu lesen, oder aber sich die gekürzte Version zu kaufen.

13 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Sprecherin unmöglich

von Nick aus Darmstadt, Deutschland am 07.01.2013

Ich kann mich nur anderen Rezensionen anschließen: die Sprecherin liest sehr wohl übertrieben, gestelzt überbetont und vermasselt mit ihrem künstlich mythischen Flair die gesamte Lesung. Es ist sehr anstregend zuzuhören und man hat keine Lust sich diese Form des Sprechens 40 Stunden anzutun. Sehr sehr schade, aber ich konnte nur aufhören.

11 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 nicht gut vorgelesen

von Dagmar aus Wetter, Deutschland am 17.06.2013

Ich besitze fast alle Bücher dieser Autorin und habe sie alle regelrecht verschlungen. Die Nebel von Avalon ist eines der besten Bücher von Zimmer-Bradley und ich habe mir begeistert das Hörbuch heruntergeladen. Das Buch ist immer noch sehr gut, aber die Sprecherin eine Katastrophe. Ich habe beim Zuhören ständig den Eindruck, die Sprecherin schläft gleich ein - und ich auch.
Also - immer noch ein gutes Buch - aber leider sehr schlecht gelesen. Daher nur 1 Stern.

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 Grüße aus einem anderen Zeitalter

von Wickede aus Deutschland am 28.05.2013

Über 30 Jahre ist es her, dass ich fieberhaft dieses Buch gelesen haben. Als junge Frau habe ich nachts nicht schlafen können, weil ich weiterlesen musste. Leider geht es mir hier, wie mit vielem guten Erinnerungen – man sollte sie ruhen lassen, sonst verdirbt man sie.
Das Konzept finde ich immer noch klasse: nämlich alte Mythen mal aus Frauenperspektive zu erzählen – leider verfällt das ganze zur Litanei, wobei feministische Phrasen ständig wiederholt werden. Das ging mir übrigens damals schon mit den nachfolgenden Romanen von Marion Zimmer Bradley so. (Troja konnte ich nicht weiterlesen) Das Schema ist allzu bekannt und die Handlungen und Figuren vorhersehbar. Deshalb ging mir die Königin bald auf den Keks! Artus ist ein Warmduscher. Und Lancelot kompensiert seine eigentliche Homosexualität? (Klar darf das halt nicht gesagt werden -– zu amerikanisch). Und Morgaine ist nur Opfer äußerer Zwänge – dabei kam sie mir damals Emanzipiert vor. Die Liebe scheint alles zu rechtfertigen! Welch ein Pathos! Einfach zu triefend – echt ernüchternd! – Das liegt nicht nur an der Sprecherin - sondern, dass moderne Frauen heute ein anderes Selbstverständnis haben. Ein Selbstverständnis, wobei solche Bücher eine hilfreiche Grundlage waren. Aber heute gibt es einfach Besseres.
In Gegensatz zu dieser angestaubten Fantasy merkt man, das gute Literatur nie alt wird. Wir sind doch erwachsen geworden! Oder??

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 gutes Buch - leider keine gute Sprecherin

von Anne aus München, Deutschland am 24.05.2013

Danke, audible, dass hier eine ungekürzte Version vorliegt, ich liebe, wenn die Entfaltung schön langer Romane nicht gekappt wird!
Der Roman ist wunderbar, wenn einen natürlich auch hier und da ein paar Figuren wie Gwinnifer oder Morgaine in ihrer Sturheit etwas nerven; macht nichts, dennoch schön beschriebene Gefühlswelt!
Leider musste ich die gesamte Zeit mit meiner Abneigung gegenüber der Sprecherin K. Spiering kämpfen. Warum liest sie ausnahmslos alles gewollt pathetisch und verstellt ihre Stimme manchmal so, dass es schon dümmlich klingt? Morgaine soll also auf diese Weise besonders "tief, sachlich und männlich" und Gwinnifer mädchenhaft naiv klingen, aber es misslingt ihr leider. Schade!

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