Hörbuch 'Abendruh' von  Tess Gerritsen

1Q84 (Buch 3)

Hörbuch Inhalt

KRITIKERSTIMMEN:

Im vorläufigen Abschluss seines gewaltigen Romanprojekts zieht Murakami alle Register dessen, was man gern postmodernes Erzählen nennt (...) Nie triumphiert die Liebe bei Murakami auf so bedingungslose Weise.
-- FAZ

Obwohl brachial durch alle Genres gezogen, erweisen sich seine Helden auch diesmal als robust.
-- WELT



BESCHREIBUNG


Als Tengo seinen komatösen Vater im Krankenhaus besuchen will, findet er in dessen Krankenbett eine Puppe aus Luft vor, die ein Abbild Aomames als junges Mädchen in sich birgt. Er greift nach ihrer Hand, und eine unsichtbare Verbindung entsteht. Fortan wartet Tengo darauf, der Puppe nochmals zu begegnen, doch vergebens. War das Signal nicht stark genug, um die zwischen Leben und Tod schwankende Aomame zu retten?

Unterdessen setzt die gefährliche Sekte alles daran, um den Mord an ihrem Leader aufzuklären. Aomames Spur wird von einem so unheimlichen wie unangenehmen Agenten aufgenommen. Er ermittelt mit tödlicher Präzision, doch schließlich bringt er mehr in Erfahrung, als gut für ihn ist.

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Hören Sie die ganze Geschichte von Anfang an: 1Q84 (Buch 1 & 2)




©2012 Bastei Lübbe (P)2012 Lübbe Audio



Autor: Haruki Murakami
Sprecher: David Nathan
Spieldauer: 17 Std. 16 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.1 (401)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Lübbe Audio
Veröffentlicht: 2012

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Hörerrezensionen (31)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Übeflüssige, enttäuschende 'Gewinnmaximierung'

von Bernd aus Berlin, Deutschland am 04.11.2012

Nach den beeindruckenden Büchern 1&2, die nichtsdestoweniger bereits unter den üblichen Murakami-Schwächen litten, nun eine überflüssige Fortsetzung, die in einem Schlager-Trallala-Romantik-Kitschfest endet. Eine Anhäufung von Plattheiten, ausgeleierten Vergleichen und bis zum Überdruss bekannten Metaphern.

Daß das ganze Buch wie ein unvollendetes Konzept wirkt, dafür sorgen auch die vielen inneren Wiederholungen und Redundanzen, die den Lesefluss behindern und keine zusätzlichen Informationen liefern. So beschreibt ein Kapitel von Tengo ausführlich, wie er abends gemeinsam mit drei Krankenschwestern erst zum Essen ausgeht und die vier dann anschließend zusammen eine Karaokebar besuchen. Warum um alles in der Welt muß das nächste Kapitel von Tengo damit beginnen, diese Ereignisse zu rekapitulieren, bevor die Handlung ohne zeitliche Unterbrechung fortschreitet? Hält Murakami seine Leser für sehr vergesslich, oder fehlt dem Buch einfach noch der endgültige Schliff, für den keine Zeit mehr war, da der Markt nach der Fortsetzung drängte?

Insgesamt stellt dieses Buch den unbefriedigenden Abschluss eines großartigen Romans dar. Wer den ersten Doppelband gelesen hat, ist quasi gezwungenen, das dritte Buch auch noch zu lesen, um Antworten auf die vielen offenen Fragen zu bekommen. Doch statt diesen findet sich nur eine an Kitschigkeit kaum zu überbietende Liebesgeschichte mit einem plumpen, klischeebehafteten Ende, die die Leser enttäuscht zurücklässt.

Fazit :
Wer die ersten beiden Bücher von 1Q84 gelesen hat, für den gebietet es sich von selbst, auch das dritte und voraussichtlich letzte Buch zu lesen. Nachdem Haruki Murakami auf den ersten 1000 Seiten eine komplette, fantastische Welt von Rätseln erschaffen hat, warteten die Leser auf das Erscheinen des abschließenden Werks, um endlich die Auflösung des vielfältigen Plots von 1Q84 zu erleben. Wer allerdings darauf hofft, weitere Einblicke um die Rätsel der Welt von 1Q84 in diesem Buch zu erhalten, wird enttäuscht, da sich dieser Band nur noch um die Beziehung zwischen Aomame und Tengo dreht und ansonsten kaum noch etwas passiert. So kommt am Ende des dritten Buches die Frage auf, warum dieses eigentlich überhaupt noch nötig war und weshalb Murakami den spärlichen und kitschigen Inhalt nicht einfach auf ein erträgliches Niveau gekürzt im Doppelband der ersten beiden Bücher untergebracht hat.

56 von 64 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Story aus Luft

von Waltraud aus Apfelberg, Österreich am 06.11.2012

Ich konnte es kaum erwarten diese Fortsetzung downzuladen. So viele Fragen standen nach Buch1&2 im Raum. Wer sind diese ominösen "little people" und welchen Zweck verfolgen sie? Wozu fertigen sie Puppen aus Luft an, wofür werden diese benötigt? Welcher Bedeutung kommt der "Stadt der Katzen" zu? Was hat es mit der mother und der daugther auf sich? Wer ... was .... wie .... warum......
Bild- und wortgewaltig setzt auch dieses mal Herr Haruki Murakami die Geschichte in Szene - ich liebe seinen Schreibstil- und ich fiebere stundenlang der Beantwortung all meiner Fragen entgegen. Doch da lässt der Autor seine Protagonisten über eine Treppe in eine andere Wirklichkeit verschwinden und lässt mich völlig perplex zurück.
Aber *** h a l l o geht's noch?***
Es macht alles ABSOLUT KEINEN SINN! Die um dieses Konzept aufgebauten und verwobenen Handlungsstränge lösen sich am Schluss nicht auf und man bleibt auf 100 offenen Fragen sitzen. Ich fühle mich ganz schön veräppelt. Aber vielleicht bin ich der Story auch nur intellektuell nicht gewachsen- wer weiß.
Mein Fazit: Die Story bekommt 2 MINUS-Sterne für meisterlich beschriebenen und bildgewaltigen Schwachsinn.
David Nathan bekommt jedoch 5 Punkte für seine großartige Leseleistung und von daher bereue ich es nicht ihm und somit zwangsläufig der story mein Ohr geliehen zu haben.

45 von 50 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Das hätte ich nach Teil 1/2 nicht für ...

von Stephan aus Augsburg, Deutschland am 08.11.2012

... möglich gehalten: ich breche in der Mitte ab. Vorfreude hat sich in gähnende Langeweile verwandelt, die ersten beiden Rezensenten haben (leider) völlig recht.

31 von 36 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 Langatmig ohne Ende in Sicht

von Julia aus Ulm, Deutschland am 15.05.2013

Als ich die Kurzbeschreibung dieses Buches laß, klang es spannend weshalb ich es mir bestellt habe. Leider musste ich sehr schnell feststellen, dass dieses Buch wahnsinnig langatmig ist und nicht auf den Punkt kommt.
Nicht mein Geschmack - aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

0 von 0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Fortsetzung mit Tücke

von Ed aus Deutschland am 28.04.2013

Von den ersten beiden Teilen war ich so gefesselt, dass ich, trotz der durchwachsenen Beurteilungen, sofort auch den dritten Teil heruntergeladen und gehört habe. Grundsätzlich bleibt sich Haruki Murakami mit seinen detaillierten Schilderungen treu, auch David Nathan bleibt gewohnt stark. Warum hat auch mich der dritte Teil nicht ganz so gefesselt wie die ersten beiden? Nun, hierfür gibt es aus meiner Sicht drei wesentliche Gründe:

1. Die Latte liegt einfach extrem hoch!

2. Im dritten Teil führt Murakami einen Anti-Helden als weitere Hauptfigur ein, der zudem ein ihm gebührendes aber unschönes Ende nimmt.

Als 3. und wesentlichen Grund möchte ich jedoch einen Effekt ansprechen, den man vor allem bei Horrorfilmen regelmäßig erleben kann. Am Anfang, wenn man das Grauen noch nicht sehen und verstandesmäßig erfassen kann, ist es so richtig gruselig. Wenn man dann aber zum ersten Mal das Monster gesehen hat und beginnt die Situation zu erfassen, verliert es schnell die grauenerregende Aura und verliert sich leicht in Banalitäten. Ein bisschen so ist es mit dieser Geschichte auch, wenn Murakami beginnt sie aufzulösen und das Phantastische erfassbar wird.

Aber nur ein bisschen!! Und das liegt vor allem daran, dass Murakami unsere Phantasie so stark angeregt hat. Vielleicht wird er später, dass Ende noch einmal überarbeiten und umschreiben, ähnlich dem, was große Komponisten häufig mit ihren Werken getan haben. Aber schon so bleibt es ein beachtenswertes Werk, dass jeder, der den Anfang mochte, auch ohne Bedenken zu Ende hören sollte. Oder ist es noch gar nicht das Ende?

2 von 2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Unausgereift

von Robert aus Deutschland am 08.04.2013

Man hat ständig das Gefühl, dass Murakami sich beim Schreiben seines Romans nicht schlüssig zu sein scheint, welche Richtung die Geschichte eigentlich als nächstes einschlagen soll.
Er verliert sich ständig in nicht enden wollenden Nebensträngen.
Zudem wird es bald zu einer Art, alle Dinge und Geschehnisse zu mystifizieren.
Was am Anfang noch fesselt wirkt irgendwann nur noch platt.
Ich habe es trotzdem bis zum Ende durchgehört. Eine gewisse Spannung kann hier aufrecht gehalten werden. Leider bleiben jedoch elementare Fragen, die sich die Protagonisten die ganze Zeit über stellen und welche auch den Leser bei der Stange halten bis zum Ende ungeklärt. Ich bin ein Fan guter Science Fiction. Und ich mag es wenn Dinge verschleiert werden und metaphorisch dargestellt werden. Aber das hier ist etwas zu Dick aufgetragen und es fehlt an Substanz.

1 von 1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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