Hörbuch 'Abendruh' von  Tess Gerritsen

Schwarzer Schmetterling

Hörbuch Inhalt

KRITIKERSTIMMEN:

Merken Sie sich diesen Namen gut: Bernard Minier ist auf dem besten Weg einer der Meister des französischen Thrillers zu werden!
-- Le Figaro

Ein Thriller, der an die erschreckenden Atmosphäre der "Purpurnen Flüsse" von Jean Christophe Grangé erinnert - ein Vergleich, der absolut angebracht ist. "Schwarzer Schmetterling" kann mühelos mit dem Meister aller Schrecken mithalten.
-- Elle



BESCHREIBUNG


In einem düsteren Tal in den Pyrenäen machen zwei Arbeiter eine verstörende Entdeckung: Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee und blutbefleckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden DNA Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer hermetisch abgeriegelten Anstalt. Wie konnte der einst meistgesuchte Täter Europas seine Spuren hinterlassen, obwohl er nie seine Zelle verlassen hat? Noch während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg versuchen, das Rätsel zu lösen, wird das Tal von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert, die die Ermittler an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt...

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©2012 Knaur Verlag (P)2012 Argon Verlag GmbH



Autor: Bernard Minier
Sprecher: Johannes Steck
Spieldauer: 19 Std. 07 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.0 (633)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Argon Verlag
Veröffentlicht: 2012

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Hörerrezensionen (41)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Sehr spannender Debüt-Thriller...

von Andrea - Buechereule.de aus Deutschland am 13.03.2012

Zwei Arbeiter finden im tiefsten Winter in dem kleinen französischen Dorf Saint-Martin ein totes Pferd, ohne Kopf – grausam drapiert, direkt an der Seilbahn, mit der sie gerade fahren. Das Pferd hat dem sehr reichen und mächtigen Eric Lombard gehört, der seinen Einfluss geltend macht und dafür sorgt, dass in diesem Fall sehr gründlich ermittelt wird. Commandant Martin Servaz, der für diesen Fall abgestellt wird, kann nicht fassen, dass er auf Grund eines Tierkadaves tätig werden muss. Zur selben Zeit tritt die Psychologin Diane Berg ihre neue Stellung in einer Psychiatrischen Klinik ganz in der Nähe an. Sie taucht in den Klinikalltag mit zig Schwerstskriminellen ein und macht sich mit allem vertraut, während im Wald eine Leiche gefunden wird. Am Seilbahn-Tatort werden, wie bereits schon am Fundort des toten Pferdes, DNA-Spuren von Julian Hirtmann gefunden, was eigentlich unmöglich ist, da Hirtmann seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der psychiatrischen Klinik einsitzt. Diane Berg stolpert über viele Ungereimtheiten wie z.B. bei den Medikamentationen und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren …

"Schwarzer Schmetterling" beginnt etwas behäbig, ich kann aber nur jedem raten weiter zu hören. Der Autor Bernard Minier versteht es perfekt die Spannungsschraube von Kapitel zu Kapitel weiter an zu ziehen und die weit verstreuten Puzzleteile vom Hörer Stück für Stück zusammen setzen zu lassen. Dabei werden die Kreise zusehens größer und umfangreicher und man erfährt aus verschiedenen Perspektiven immer mehr, ohne dabei den Faden zu verlieren. Doch nicht nur der Fall ist äußerst spannend, sondern auch die Protagonisten sind interessant und vielschichtig. Diane Berg bleibt dabei leider etwas blass und was mich noch ein wenig gestört hat, war die Art, wie sich manche Probleme scheinbar von allein lösten. Das hat der Spannung allerdings keinen Abbruch getan. Meinetwegen hätte das Hörbuch ruhig 2 Stunden länger sein können, mit etwas mehr Aufklärung, was dann vielleicht aber auch zu Lasten des Nervenkitzels gegangen wäre.

Der Psychothriller "Schwarzer Schmetterling" von Bernard Minier hat mich eine schlaflose Nacht gekostet, weil ich unbedingt wissen musste, wie der Roman endet. Ich hoffe sehr, dass dieser Debütroman nur der Auftakt einer Serie ist, denn die Protagonisten haben sicherlich noch sehr viel zu erzählen.

Die Art, wie Johannes Steck ein Hörbuch einliest, hat mir hier zum wiederholten Male sehr gut gefallen. Er kann wunderbar erzählen und darüber hinaus mit seiner Stimme den Protagonisten eigene Identitäten verleihen. Für so einen spannenden Thriller mit einem super Sprecher gibt es selbstverständlich sehr gerne eine absolute Hörempfehlung.

69 von 79 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 si tacuisses, philosophus mansisses

von J aus Recklinghausen, Deutschland am 20.03.2012

Diesen Spruch von Boethius hätte der Autor beherzigen sollen, anstatt seinen Kommissar lateinische Sinnsprüchen absondern zu lassen.

Ansonsten hat Herr Minier eine ganze Reihe von Preisen verdient:

- schlechteste allgemeine Recherche
- platteste Verwendung von dümmlichen Klischees
- stereotype, überalterte und einfältige Darstellung von allem was mit Psychologie zu tun hat
- erreichen und unterschreiten von Groschenroman-Niveau der Marke "John Sinclair" ohne den "mülligen Spaßfaktor", den solche Werke bieten können.

Das gesamte Setting einschließlich der EU-länderübergreifenden Verwahranstalt für Sexualstraftäter (ein gutes Beispiel für: hätte da mal einer ein wenig Recherche betrieben, wäre nicht so ein Stuss dabei rausgekommen....), geleitet von einem - auch für psychologisch Ungebildete ganz offensichtlich - völlig debilem Wirrkopf, der nebenbei Sex mit seiner Oberschwester (Klischee-Klischee..... und dann auch noch platt wie eine Flunder....) hat, und über seine Patienten auch gegenüber Fremden gerne mal von "Bestien" spricht.
Forensische Psychologen mit einer Aldi-Tüte voller billiger Tricks auf "Bild der Frau"-Niveau, Polizisten die höchstens Karrikaturen selbst von fiktiven, literarischen Vorbildern guter Ermittler sind und Psychopathen, die keine Psychopathen sind, sondern farblose Abzüge einer schlechten Hannibal Lecter-Kopie.

Einzig der Sprecher, Johannes Steck, macht seine Sache gut.

Tatsächlich bin ich kein Anhänger von behaviouraler Psychoedukation mit unethischen Mitteln, so wie sie in diesem Roman beschrieben werden. Allerdings wäre ich bereit für Herrn Minier eine Ausnahme zu machen. Nichts so drastisches wie die "Behandlung" mittels Penisplethysmographen, der den B-E-S-T-I-E-N Elektroschocks verpasst um sie zu D-R-E-S-S-I-E-R-E-N, aber, kräftige Schläge auf den Hinterkopf sobald dieser Schmierenschreiber wieder versucht, sich an einer Tastatur zu vergreifen um noch mehr einfältigen Schund zu produzieren.... da könnte ich schon zustimmen.

53 von 79 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Anfang vielversprechend, Schluss unterirdisch

von Stephan aus Augsburg, Deutschland am 22.03.2012

Leider kein Highlight. Nach interessantem Einstieg (Pferdemord, Pyrenäen-Setting, myseriöser Milliardär und Hannibal-Lector-Klapse) erreichtet der Autor ein hochkompliziertes Handlungsgebilde, in dem er selbst die Übersicht verliert.

Es ist einfach too much. Fast jeder Protagonist hat ein "dunkles" Geheimnis (oder zwei), die Spannungsmache ist völlig überzogen (wie oft hören wir "Schritte vor der Tür, die ... dann doch wieder veklingen". Zehnmal?).

Zum Finale fällt die Story dann völlig auseinander und strotzt vor Logiklöchern (nur ein Beispiel: die gefährlichsten Psychopaten Europas sitzen in der eigens erbauten "Abteilung A", aber bei einem simplen Feueralarm gehen alle Türen bis zum Wald auf ... )

Schade. Johannes Steck liest prima, kann da aber nichts retten.

27 von 38 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 Sehr unterhaltsam!

von Frank Pleines aus Goch, Deutschland am 07.03.2013

Gut gelesen, und eines der wenigen Bücher wo man die Wendung nicht laufend vorhersagen kann. Viele "aha" Momente führen einen geschickt in die Irre... und am Schluss findet sich doch wieder alles zusammen. Spannend und kurzweilig!

0 von 0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Absolut empfehlenswert

von Christina aus Bottrop, Deutschland am 06.02.2013

Wenn man die purpurnen Flüsse mochte wird man dieses Buch lieben. Spannend bis zum letzten Moment. Ein echtes Highlight aus meiner Sicht

0 von 0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Leider ungekürzt !!

von Michael aus Reinheim, Deutschland am 21.01.2013

Nachdem ich in einer Bücherzeitung eine Werbung zu diesem Hörbuch gesehen hatte und die Rezension ein spannendes Buch a la "Die purpurnen Flüsse " versprach, habe ich mir natürlich die ungekürzte Hörbuchfassung zugelegt. - Leider!!
Ich fand den "Schwarzen Schmetterling" nur mäßig spannend. Gut gelesen von Johannes Steck war mir aber das Buch zu langatmig und schlecht geschrieben!
Der Autor schweift einfach zu oft ab, dazu noch seeehr langatmig und das Detail vom Detail wurde noch mal detailliert beschrieben.
Der Autor wettert gegen das Internet, Videospiele (Shooter) und andere moderne Medien. Er lässt seinen Kommissar klischeehafte lateinische Zitate von sich geben und die Rolle der jungen Psychologin wirkt im Handlungsablauf nur störend.
Die Story an sich ist zwar spannend, aber zu verworren.
Vielleicht leihe ich mir mal die gekürzte Version aus unserer Bibliothek aus. Mag sein das beim "Schwarzen Schmetterling" die richtige Würze in der kürze liegt.

1 von 1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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