Bettsport mit der Dunkelelfe,
von
Bernd
aus
Kappelrodeck, Deutschland
am
18.06.2013
… als Bezahlung dafür das der Hauptdarsteller überlebt?! Sorry, aber das geht gar nicht. Ich dachte erst, ich habe mich verhört. Da das Niveau aber schon seit einigen Stunden im Keller war, wunderte mich dann auch das nicht mehr. Für mich ist die Geschichte über weite Strecken einfach nur langweilig (bis auf die unfreiwilligen Lacher die Sie erzeugt), die Charakter sind unglaubwürdig und überzogen, die Dialoge rutschen nicht selten ins peinliche ab und das ganze wird dann auch noch in regelmäßigen Abständen durch pubertierende Erotikfantasien des alternden Hauptdarstellers gekrönt. Man hat sich hier sämtlicher Fantasy-Klischees bedient die man in der Literatur und in Computerspielen finden kann und versucht eine neue Geschichte daraus zu mixen, hat das hoch gesteckte Ziel allerdings weit verfehlt. Der Sprecher kann ihn dann leider auch nicht mehr retten (…den Busen, der irgendwo rausrutscht). Tut mir leid, aber das war nix.
1 von
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Unspektakulärer Einstieg
von
Magistrella
aus
Deutschland
am
08.06.2013
Die Überschrift sagt eigentlich alles.
Dieses Buch hatte ich bisher nur in digitaler Form da es, dank einer Aktion auf Amazon, umsonst für den Kindle war. Werbestrategie erfolgreich, Band 2-5 damals direkt als Hörbuch hinterher gekauft dank ausstehender Abo Guthaben. Die Eule von Askir, Band 6 und Band 1 bis 3 der Götterkriege in Papierform zugelegt, verschlungen und alsbald die Hörbücher hier auf Audible nachgekauft und nun, seltsamerweise als letztes, Band 1. Da bis zum Erscheinen des 4. Bands der Götterkriege noch gut zwei Monate ins Land gehen wollte ich die ganze Geschichte noch einmal erleben.
Genug meines Kaufgrundes hier die Rezension:
Da ich der Geschichte nichts vorweg nehmen will, genug ist schon in der Zusammenfassung nach zu lesen, beschränke ich mich nur auf Bewertung von Geschichte und Leser.
Richard Schwartz, bekennender DSA (Das Schwarze Auge) Rollenspieler und Leiter eben jener Rollenspiel-Runden, hat diese Buchreihe und Geschichte eindeutig in Anlehnung an jenes RPG geschaffen. Was von vielen Fantasy Liebhabern dann, leider, oft als Klischee abgestempelt wird. Eben auch durch jene Anlehnung ist das Genre eher das der High Fantasy:
Elfen, Halb-Elfen, Dunkel-Elfen, Magie, magische Schwerter, Geister, Drachen, epische Quests und der eigene lange Weg zur Selbstfindung des Hauptcharakters, Havald, sind nur wenige Merkmale die ich hier nennen will. Ein klarer Handlungsstrang, ohne große Nebengeschichten, die erst, erzählerisch notgedrungen, zum Ende von Band 6 von "Das Geheimnis von Askir" auftreten, zeichnen die Einfachheit der Serie ebenso aus wie Charaktere von denen man nie weiß was nun als nächstes zu erwarten ist während man sie doch immer besser kennen und lieben lernt.
Der Sprecher hinterlässt in diesem Band noch keinen, selbstverständlicherweise, so routinierten Eindruck wie in späteren Bänden, liest er doch manchmal Janosh (einen bulligen Krieger) wie Zokora (die schmächtige Dunkelelfe) etc. Dies gibt sich dann in späteren Teilen wo, ohne große oder lächerliche Stimmverzerrung, Herr Hansonis es schafft, durch alleinige Stimmhöhe und Betonung, einem den sprechenden Charakter "direkt ins Ohr zu legen".
Für mich persönlich einer meiner Favoriten der Serien die ich die letzten Jahre lesen und hören durfte (allein ca. 1.800 Hörbuch Stunden bei der Arbeit). Wen aber eher, "realistischere", Low Fantasy anspricht kann es ja mal probieren, da gebe ich aber keine Garantie auf den puren Hörgenuß.
In diesem Sinne:
Frohes Hören!
P.S.: Da mich die sogenannte "Top-Rezension" ziemlich wurmt:
Das Geheimnis von Askir, geschrieben von einem deutschen Schriftsteller, mit einem Buch aus dem Low Fantasy Genre wie "A Song of Ice and Fire" zu vergleichen, dann auch noch am besten mit der deutschen Übersetzung - übrigens dort auf übelste Art und Weise misshandelt - ähnelt glatt einem direkten Vergleich von J.R.R. Tolkien mit H.P. Lovecraft, oder umgangsprachlich: Äpfel mit Birnen, H-Milch mit Vollmilch oder Bienen mit Hummeln.
5 von
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Sehr spannend - ich bin begeistert
von
Thomas
aus
Ebreichsdorf, Österreich
am
27.03.2013
Obwohl die Handlung dieses Romans auf eine eingeschneite Gruppe von Menschen und einen Gasthof samt mysteriösen Kellergewölben beschränkt ist, erschließt sich dem Leser/Hörer nach und nach die gesamte Welt. Düstere Dinge geschehen und zwielichtige Gestalten mit unklaren Absichten bestimmen das Geschehen. Die Spannungen unter den Gruppen nimmt nach und nach zu und das Wetter wird immer bedrohlicher. Die Charaktere sind vielschichtig und mit Liebe zum Detail ausgearbeitet. Die Handlung ist durchgehend spannend und interessant und die Geschichte ist geschickt aufgebaut.
Michael Hansonis hat eine sehr angenehme Stimme, nur ist er nich so besonders gut darin, seine Stimme zu verstellen und den einzelnen Charakteren so ihre eigene Stimme zu geben. Das ist zwar ein kleiner Makel, aber man gewöhnt sich schnell daran und. Er mach dies aber meiner Meinung nach durch eine interessante Vorleseweise und seine sehr angenehme Stimme wieder wett.
Ebenfalls interessant finde ich, dass Richard Schwartz sich einer schönen Sprache bedient und ohne Kraftausdrücke auskommt. Die Charaktere sind stimmig und auch nicht geschlechtsneutral (es gibt auch gewisse erotische Einlagen).
Volle Punktzahl für ein gelungenes Werk. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
5 von
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