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Hörbuch Der Anschlag von Stephen King

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Hörbuch Inhalt

BESCHREIBUNG


Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem 'Unsichtbaren Theater'. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im 'Labyrinth der Träumenden Bücher', das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

"Das Labyrinth der Träumenden Bücher" ist der erste Teil eines auf zwei Bücher angelegten neuen Abenteuers.



©2011 Albrecht Knaus Verlag (P)2011 Hessischer Rundfunk/Der Hörverlag



Autor: Walter Moers
Sprecher: Andreas Fröhlich
Spieldauer: 14 Std. 41 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  3.5 (314)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Der Hörverlag
Veröffentlicht: 2011

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Hörerrezensionen (57)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Der Leser als Leydener Männlein

von matonka23 aus berlin, Deutschland am 12.10.2011

Leyder, leyder - dies ist ein Fall, in dem ich nicht weiß, wer zuerst den Watschenbüchern ausgeliefert werden muss - der Autor, der ein ganzes Kapitel am Ende braucht, um zu erklären, dass 14.41 h damit verbracht wurden, einer Ouvertüre zu zuhören, oder dem Audibleteam, das wieder mal nicht ansagen kann, dass es sich hier um den ersten Teil handelt.
Ich hätte gern gewartet, bis der 2. und damit auch hoffentlich letzte Teil herauskommt, um die Geschichte in einem Rutsch lesen zu können.
Aber man erfährt ja dann gnädigerweise zum Schluß auch noch, dass dies verdammt lange dauern kann.
Möge Herr Moers in den Katakomben von Buchheim verrotten! Ich bin wirklich ein großer, begeisterter Fan von allen seinen greifbaren Werken - aber hier muss ihn wohl das Orm verlassen haben. Also ein Stück Autobiografie? Nach wie vor wortgewaltig, weht die Spannung nur in der Ferne vorüber und ängstlich sieht man die Kapitel schrumpfen - und nichts passiert. Wir stehen am Ende buchstäblich im Dunklen. Und dies wird dann noch als doppelter Buchsalto rückwärts verkauft: Ja, soo steigert man die Spannung ins Uuuunermeßliche!!
Unglaublich. Toll, wie der Sprecher - hervorragend wie immer - durchgehalten hat. Allein seine Stimme zaubert das Quentchen Spannung in die Einleitung der Einleitungen.
So muss ich doch hier das Einzige verraten, was es zu verraten gibt: Den Verrat am Hörer. Finger weg, bis der zweite Teil raus ist - und auch nur, wenn klar ist, dass es einen dritten nicht am Sanktnimmerleinstag geben wird!

95 von 107 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Leider, Leider wahr! Eine langweilige Einleitung!

von Sebastian Kache aus Bockhorn, Deutschland am 13.10.2011

Leider nur ein Abriss für Leute die den ersten Teil nicht gelesen/gehört haben... an sonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen.... spannend und neu ist das nicht! 200 Jahre und nichts mehr als Löcher in Buchhain :(

24 von 33 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Schade, schade...

von Birgit Heider aus München, Deutschland am 12.10.2011

hier kann ich meinem Vorredner nur beipflichten, das Buch zieht sich und zieht sich und allmählich dämmert es dann, das dies nur mit einer Fortsetzung funktionieren kann.
Ich mag die blumenreiche, bildhafte Sprache von Walter Moers, war allerdings bereits leicht genervt, als die "lebenden Zeitungen" ihren mehr als langen und ziemlich öden Auftritt hatten.
Von der ellenlangen Beschreibung der Theaterinszenierung ganz abgesehen.
Ein Grund zu aufrichtiger Freude, der Sprecher Andreas Fröhlich. Was bin ich froh, das man sich für ihn entschieden hat. Eigentlich wollte ich mir zur Auffrischung hier den Vorgängerroman herunterladen. Da er von Dirk Bach gesprochen wird, dessen extrem nervende und kaum wandelbare Stimme ich keine Sekunde ertrage, er hat mir bereits den Käpt`n Blaubär verdorben, sehr ich davon ab und lese ihn lieber noch einmal.
Also lieber warten, bis der 2. Teil herauskommt, weil bis zu dessen Erscheinen, wahrscheinlich alles in Vergessenheit geraten ist.

22 von 35 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 langatmig und zumeist langweilig

von brigitte aus sassoferrato, Italien am 21.02.2012

von diesem buch war ich sehr enttäuscht, nachdem die stadt der träumenden bücher eines meine lieblingsbücher ist. es ist ein endloses geschwafel vor allem das theater und die pupisten hätte interessant sein können aber es war viel zu ausgewalzt und dadurch langweilig. hildegunst von mythenmetz scheint in die fussstapfen seines dichtpaten danzelot von silbendrechsler geraten zu sein geraten zu sein.

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 Ja, Mythenmetz hat das "Orm" verloren!

von Sigrid aus Villingen, Deutschland am 16.02.2012

Ach je, zum allerersten Mal bin ich von einem Moers-Buch richtig enttäuscht! Dies liegt aber ganz gewiss nicht am Sprecher, der die Geschichte so kurzweilig wie nur möglich vorträgt, den Figuren Leben einhaucht und wirklich gut liest. Dass ein Moers nicht von Dirk Bach gelesen wird, hat mich nämlich zunächst fast vom Kauf abgehalten, aber in der Hörprobe stellte ich ja fest: Fröhlich kann das auch. Ich frage mich allerdings inzwischen: Wollte Bach vielleicht dieses Buch nicht lesen, weil es ihm einfach zu langweilig war? Man könnte durchaus auf diesen Gedanken kommen!
Zugegeben: Es gibt auch hier durchaus wieder schöne Passagen. Die Geschichte fängt voller Schwung und Humor an und auch gegen Ende nimmt sie im "Unsichtbaren Theater" nochmal Fahrt auf. Aber die lange, lange Mitte...? Spätestens wenn Mythenmetz ins Puppentheater geht, kam bei mir zunehmend Langeweile auf: Gut zwei Stunden gehen dafür drauf, das Vorgängerbuch "Stadt der träumenden Bücher" als Theaterhandlung nochmal nachzuerzählen. Musste das sein? Wenn einem Schriftsteller nichts Neues einfällt, darf das Buch doch einfach auch mal kürzer werden statt zu langweilen! Zugegeben, es gibt ein paar nette Einfälle dazwischen wie die Duftorgel zum Beispiel - aber ich brauche und will keine Nacherzählung eines anderen, bereits bekannten Buches in dieser epischen Länge!
Das Schlimmere kommt allerdings erst danach: Mythenmetz' Studien und Darlegungen über den "Puppetismus" entbehren mit seltenen Ausnahmen jeglichen Humors und völlig jeglicher Handlung. Stundenlang werden die Spielarten, Hintergründe, Entwicklungen und Definitionen des zamonischen Puppentheaters in der Buchhaimer Variante in epischer Breite ausgewalzt.
Hier bekommt das Buch den Charakter einer geschichtlich-philosophischen Abhandlung und das hatte ich überhaupt nicht erwartet.
Ich habe so über etwa zwei Fünftel des Buches den sonst so typischen, skurrilen und liebenswerten Humor vermisst, von dem in weiten Passagen nichts mehr zu spüren ist. Ich habe mich gelangweilt, weil im Wortsinne stundenlang nur Schilderungen, Überlegungen und Betrachtungen dargeboten wurden und keinerlei Handlung entstand. Es wurde einfach keine Geschichte erzählt! Viele Kapitel hörte ich dann nur noch stichpunktartig, indem ich immer wieder minutenlang vorspulte um festzustellen ob es noch immer um Puppetismus geht - es nahm und nahm einfach kein Ende.
Nach allem, was im Nachwort über den zu erwartenden Folgeband angedeutet wird, kommt es dort allerding noch schlimmer. So gesehen hatte ich hier noch Glück, denn immerhin bot etwas mehr als die Hälfte des Buches dann doch so etwas wie einen "typischen Moers". Nur ist mir das entschieden zu wenig!
Den Nachfolgeband werde ich mit Sicherheit nicht so schnell kaufen. Da warte ich lieber, bis es die Printausgabe in der Stadtbücherei gibt und lese erst mal rein...

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 Es ist ein Mythenmetz

von Johannes aus Düsseldorf, Deutschland am 09.02.2012

Das Buch ist sehr detailreich geschrieben. Die Ausflüge in Klassik und Psychologie sind wunderbar. Die selbstbetrachtung des Hauptakteurs glänzend, da viel reflektiert und wieder aufgewühlt wird. Der Exkurs über die verschiedenen Richtungen des Puppetismus ist sehr tiefsinnig, wenn man sich etwas in Kunst und Theater etwas auskennt. Und der Schreibstil, die Leser hinzuhalten, ist typisch Mythenmetz. Immerhin geibt es ein Buch von ihm, in dem die Geschichte eigentlich nur nebensächlich und die Meinung des Autoren viel wichtiger und bedeutender ist. Acuh wenn es nicht einen wirklichen Höhepunkt gibt, so hält mich das Buch doch bei guter Laune und bin immer gespannt wie es weiter geht. Und ich habe das Buch erst gelesen, und jetzt gehört.
Zudem wollte ich noch sagen, dass jeder Leser erst am Ende weiß, dass es mehr als einen band gibt. Der Puppetismus, also die Geschichten der Bücher in neuer Form, ist das eigentliche Labyrinth in diesem Werk. Man muss sich nur darauf einlassen und keine bloße Wiederhilung des ersten Teils erwarten.
Für mich ist das ein Geniestreich.
Die Wertung: Immerhin wird hier das Hörbuch,nicht nur das geschriebene bewertet. Andeas Fröhlich hat mich mit dieser lesung überzeugt. War ich vorher eher abgeneigt, wenn er vorliest (Hörspiele liebe ich mit ihm) freue ich mich nun schon darauf, neue lesungen mit ihm hören zu können. Eine wandelbare Stimme, sehr gute Artikulation und gute Betonungen der Wörter, so dass schenll die Gefühlslagen der Personen erhört werden können.
Also, ich finds Klasse

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