Hörbuch 'Die Frauen die er kannte' von Hjort/Rosenfeldt

Collector

Hörbuch Inhalt

KRITIKERSTIMMEN:

Michael Hansonis schafft es, den Hörer unablässig an seine Lesung zu fesseln.
--Lesewelt.de


BESCHREIBUNG


Mit "Collector" hat Markus Heitz, Autor des Bestsellers "Die Zwerge", das ultimative Zukunftsepos geschrieben - ein atemberaubendes Abenteuer in Cinemascope.

Wir schreiben das Jahr 3042. Die Menschheit ist ins Weltall aufgebrochen, doch nicht mit eigener Technik, sondern mit Hilfe von Objekten, die man bei Ausgrabungen auf der Erde gefunden hat: außerirdische Hinterlassenschaften, die zwar funktionieren, deren Funktionsweise die menschlichen Piloten jedoch nur in Ansätzen verstehen. So verläuft die Besiedelung anderer Planeten denkbar chaotisch. Doch dann treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies - die Collectors -, die anbietet, die menschliche Zivilisation unter ihre Fittiche zu nehmen und in die Gemeinschaft der galaktischen Völker einzuführen. Ein Angebot, das die Menschen nicht ablehnen können - mit katastrophalen Folgen...

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(c) 2010 Heyne(p) 2010 Random House Audio



Autor: Markus Heitz
Sprecher: Michael Hansonis
Spieldauer: 18 Std. 20 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.0 (1295)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Random House Audio, Deutschland
Veröffentlicht: 2010

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Hörerrezensionen (99)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Gut und weniger gut

von heidi56 aus Herne, Deutschland am 06.06.2010

Auf der einen Seite haben wir eine tolle Idee. Sehr viel Spannung. Es wird nie zuviel verraten und man fiebert bei mehreren Wendungen mit. Die Idee (und ich bleibe hier bewusst vage) ist toll für eine Sci-Fi Geschichte - großen Sci-Fi Epen durchaus ebenbürtig. Definitiv etwas, bei dem auch der ein oder andere Horror-Fan auf seine Kosten kommt. Die Welt, die Heitz sich ausgedacht hat macht Sinn und ist nicht realitätsfern. Ganz im Gegenteil.

Allerdings hat das Buch aus rein schriftstellerisch-handwerklicher Sicht einige sehr grobe Mankos.

Die Detailverliebtheit führt gerade am Anfang zu einem sehr langsamen Spannungsaufbau (der aber ab dem zweiten Drittel des Buches zunimmt).

Es wird viel in Abkürzungen gesprochen und zumindest ICH hatte große Probleme manchmal zu folgen, wer jetzt gerade was macht und für wen die Person tätig ist. Das bessert sich aber auch, je mehr man hört und je mehr man sich an die Abkürzungen gewöhnt - aber das dauert halt etwas.

Die Charaktere bleiben absolut eindimensional und man fiebert mit niemandem so WIRKLICH mit. Der eine hat Sorgen um seine Tochter, was zwar erwähnt, aber nie richtig zum Thema gemacht wird. Die eine ist die verlorene Halbschwester eines anderen, was aber in dem Buch absolut keine Rolle spielt - warum wird das also überhaupt erwähnt?! Vollkommen belanglos. Heitz versucht, die Charaktere vielschichtig wirken zu lassen, in dem er uns viele Infos über sie gibt, die aber für den Verlauf der Handlung nicht wichtig sind.

Es war mir oft nicht klar, warum da jetzt gerade genau was bestimmtes passiert, die Handlung war teilweise sehr sprunghaft.

Ganz schlimm fand ich, wie beliebig hier Hauptfiguren abgemurkst wurden. Erst baut Heitz den Charakter durch die oben erwähnten tausend Details auf, dann wird in EINEM Satz der Tod dieser Person erwähnt. Irgendwie doof.

Das Finale wird dem Buch nicht gerecht. Fazit: ein unterhaltsames Buch das jedoch viel Potential verschenkt

70 von 75 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Absolut furios!!!!

von Bernard Siino aus Villingen-Schwenningen, Deutschland am 28.05.2010

Und wieder hat es Markus Heits geschaft,ein furioses Abenteuer in meinem Kopf zu inszenieren.
Ein Scifi-Abenteuer mit einer wirklich dichten Atmosphäre, ansprechenden Charaktären und voller furioser Action.
Ich habe nach seinen Abenteuern immer das Gefühl einen wirklich guten Film gesehen, oder gerade ein grandioses Adventure-Game durchgespielt zu haben.
Der sprecher macht in diesem Hörbuch ebenfalls einen großartigen Job, undhoffe das dieser in Zukunft alle Markus Heits Romane vorliest.
Leider werden die meisten Hörbücher von Markus Heits nur in gekürzter Form veröffentlicht. Ich gebe zu, das es bei den Werken anderer Schriftsteller z. B. Stephen King und dessen ewig langatmigen Turm-Saga besser gewesen wäre wenn man hier den Rotstift angesätzt hätte.
Aber bei den Abenteuern von Markus Heits kommt dies einer Kastration oder Verstümmelung gleich.
Das sollte sich mal der hörverlag hinter die Ohren schreiben.

70 von 92 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Sci-Fi Groschenroman

von maybe48 aus Altdorf, Deutschland am 18.06.2010

Nach zwei Sätzen gleich am Anfang war ich mir über das Niveau des Romans im Klaren: "Erster Januar 3042" und " quietschend rutschten die Wischerblätter über die breite Frontscheibe". Glaubt ein Mensch, dass es in tausend Jahren noch Wischerblätter gibt?

42 von 131 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 Eie spannende Enttäuschung

von Heiko Erhardt aus München, Deutschland am 05.05.2013

Die "Zwerge"-Saga von Markus Heitz habe ich nicht gelesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er das wirklich gut rüber bringt. Die Action-betonten Passagen des Buches (Kämpfe, Raumschlachten) lesen sich durchaus spannend. Der Autor versteht es gut, seine Welt auch sehr plastisch rüber zu bringen, wobei er sich gelegentlich in eine Beschreibungstiefe verliert, welche erhöhte Anforderungen an die Geduld des Lesers stellt. Die Geschichte baut Heitz aus verschiedenen Handlungssträngen auf, die sich peu a peu miteinander verweben bzw. deren Zusammenhänge sukkzessive klar werden.
Das waren die beiden Sterne, die ich zu vergeben habe.

Zu einem Science Fiction gehört für mich grundsätzlich Technologieverständnis und ein Gespür für Zukunftstrends. Das Beispiel der Wischerblätter im Jahr 3000 n.Chr., das einer Mitrezensenten zitiert, trifft es voll. Etliches von dem, was wir hier antreffen ist heute bereits Schnee von gestern.
Einige Charaktere und Völker wirken schlichtweg eindimensional oder unglaubwürdig, z. T. sogar schlampig grotesk (z. B. die 2OT).
Als sich das große Rätsel der Collectors so ca. 2h vor Ende des Hörbuchs lüftet, hat es mir dann endgültig gereicht. Solche grauslichen Banalitäten hätte Heintz lieber in der Zwergen-Fantasy-Welt gelassen. Das ist Science Fiction, wie sie vor 50 Jahren geschrieben wurde.

Noch ein Wort zum Hörbuch: Sowas ganz gut gesprochen, obwohl der Sprecher es manchmal zu sehr übertreibt mit der Betonung, insbesondere wenn er "zackige" Personen versucht rüberzubringen. Die wirken dann eher recht gepresst.
Und oh ja, man könnte das ganze Ding mal locker um die Hälfte kürzen ohne dass viel fehlen würde.

Leider ist das Werk von Markus Heitz noch ziemlich weit entfernt von einem SF-Klassiker, obschon der Autor das Handwerkszeug dazu hat.
Die vielen Stunden für ein Hörbuch zu investieren, das zum Schluß hin immer enttäuschender wird, macht mich schlichtweg stinkig. Deswegen habe ich diese Rezension geschrieben.
Ich gehe nicht davon aus, dass sich in den letzten 1 1/2 Stunden des Hörbuchs der Autor noch einen fundamental anderen Stil entwickelt. Daher spare ich mir den Rest.
Ich glaube irgendwo im Keller habe ich noch eine Schallplatte (!) aus meiner Jungendzeit mit einem Perry Rhodan Hörspiel. Freue mich schon drauf...

1 von 1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Endlich mal wieder ein guter Science Fiction

von tommcat aus Bremen, Deutschland am 19.02.2013

Zugegeben eine etwas schräge Storry, aber das ist Per Anhalter durch die Galaksis auch. Allein wie die Geschichte von Michael Heinsonis in Ton wiedergegeben wird, ist den Kauf absolut Wert. Und die Schlusspointe läßt keine Wünsche offen.
Witzig, abgedreht, fantasievoll und spannend.

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 Geschichte Top, Sprecher Flop

von Lars aus Freudenberg, Deutschland am 16.02.2013

Die Story finde ich gelungen. Man kann sicher darüber streiten, ob es in 1000 Jahren noch Scheibenwischer gibt (siehe Rezension weiter unten), aber alles ist ja denkbar.

Der Sprecher ist leider wirklich eine Katastrophe. Egal was gerade passiert, er schafft es immer ein Gefühl zu übermitteln: Gleichgültigkeit!

Und warum Russen mit schlechtem russischem Akzent sprechen sollen, weiß ich auch nicht. Es ist wohl davon auszugehen, dass Russen untereinander russisch sprechen. Das Heitz das im deutschen lässt, ist klar. Den schlecht gesprochenen Akzent hätte sich der Sprecher aber schenken können.

1 von 1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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