Hörbuch 'Inferno' von  Dan Brown

Opferlämmer (Lincoln Rhyme 9)

Hörbuch Inhalt

BESCHREIBUNG


New York wird von einer beispiellosen Anschlagsserie in Atem gehalten, vor der sich niemand sicher fühlen kann. Denn der Attentäter tötet mit einer Waffe, die in unserer hochtechnisierten Welt so unsichtbar wie allgegenwärtig ist: Elektrizität. Angesichts immer neuer Opfer machen sich der gelähmte Ermittler Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs auf die atemlose Jagd nach einem buchstäblich unfassbaren Täter, der keinerlei Spuren hinterlässt und kaum mehr als ein Phantom zu sein scheint. Doch Lincoln Rhyme weiß, dass ihr Gegner allzu real ist - ein zu allem bereiter Killer, dem nichts so viel Freude bereitet wie das grausame Spiel mit der Angst...

"Opferlämmer" ("The Burning Wire", 2010) ist der neunte Roman aus der Thriller-Reihe um den Ermittler Lincoln Rhyme. Dieser neue Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs treibt das Ermittlerduo bis an seine Grenzen - und weit darüber hinaus.

Hören Sie weitere Titel aus dieser Reihe: Lincoln Rhyme




©2010 Blanvalet; (P)2010 Random House Audio



Autor: Jeffery Deaver
Sprecher: Dietmar Wunder
Spieldauer: 14 Std. 07 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.2 (620)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Random House Audio, Deutschland
Veröffentlicht: 2011

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Hörerrezensionen (53)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Der ewige Rhyme

von Stephan aus Augsburg, Deutschland am 20.03.2011

Eine Serienheld, der Serienkiller zur Strecke bringt, ist ja der Traum aller Krimiautoren (und ihrer Rentenversicherer). Deavers querschnittsgelähmter Lincoln Rhyme ist unter den zahllosen Dauer-Ermittlern sicher einer der gelungensten und etabliertesten. Und bisher konnten mich die meisten Bände positiv überraschen.

Aber im jetzt zehnten oder elften Band scheint der Rhyme-Baukasten doch ziemlich bekannt, Deavers früher pfiffigen Kniffe (z.B. den Leser kurzzeitig auf die Wissensebene des Täters umzusatteln und dann beide überraschen) erwartet man, man sieht sie kommen und durchschaut sie lange vor der Auflösung. Die Handlung ist bemüht konstruiert und so mit falschen Spuren überfrachtet, dass über deren Offensichtlichkeit keine Spannung aufkommt. Auch die Entwicklung der Charaktere wurde offenbar per To-do-Liste abgearbeitet (Moment, Rhyme soll doch in jedem Buch mal mit seiner Behinderung hadern - stimmt, dann bauen wir das ein!)

Wie immer bettet Deaver ein Unterthema ein, allerdings ist Körpersprache (wie in "Die Menschenleserin") natürlich etwas leichter zu vermitteln als Strom wie in "Opferlämmer". Trotzdem nicht unspannend (haha). Aber warum eigentlich Opferlämmer - das Original heißt "The Burning Wire"...

Gelesen hat Dietmar Wunder wie immer wunderbar, besonders sein regelmäßiges Herunterbeten der immer länger werdenden "Beweis-Sammel-Tafeln" hat bei mir schon Kultstatus :-) Schön auch, dass er seine "Standardstimme Bösewicht" auch mal einem Unschuldigen verleiht, damit produziert er an manchen Stellen mehr Spannung als der Autor.

Fazit: nicht schlecht, aber leider nicht mehr packend und in erster Linie wohl der Altersvorsorge von Herrn Deaver zuträglich.

23 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Die Luft ist raus

von M .Beck aus Stolberg, Deutschland am 24.03.2011

Irgendwie konzeptlos wirkt die Aneinanderreihung von Ereignissen. Der gewohnte „deavertypische" Spannungsbogen fehlt. Statt spannender Aktion gibt es nur kopflose Hektik. Als Beispiel soll eine Szene dienen, in deren Verlauf ca. 30 min. vor Ende eines Ultimatums eine Schule geräumt wird. 10 min. vor Ende des Ultimatums merkt Amelie dann: es ist nicht die Schule, sondern der neue Hochausrohbau nebenan, der gefährdet ist. Sekunden vor dem Anschlag kommt dann die Erkenntnis: Es ist keines von Beiden sondern das Hotel gegenüber. So etwas entlockt mir nur ein ungläubiges Kopfschütteln. Noch schlimmer ist es, wenn Deaver Amelie einen Teaser auf den „Grünschnabel" abfeuern lässt, um diesen davor zu bewahren, eine unter Starkstrom stehende Treppe zu betreten. Begründung: Sie kann ihn nicht ansprechen weil der evtl. anwesende Verbrecher sie dann hören könnte!! Sorry Herr Deaver, das ist Groschenromanniveau. Aktion um der Aktion willen.
Einblicke in die New Yorker oder amerikanische Stromwirtschaft gibt es auch so gut wie keine. Rhymes Behinderung ist ein wenig mehr Thema als in anderen Fällen. Es wird aktive Sterbehilfe gestreift. Insgesamt scheint der Autor aber an den Extremen seiner eigenen Figuren zu scheitern. Diese starren, psychischen Charaktere lassen einfach nicht genügend Freiraum für abwechslungsreiche Handlungen zu. Alles ist so schon einmal geschrieben worden, die Reaktionen der Protagonisten sind stereotyp.

Dem gegenüber steht die Leistung des Lesers Dietmar Wunder. Er liefert ein Lehrstück in Sachen Einfühlung in einen Roman. Selbst Emotionen, die Deaver nicht ausdrücklich benannt hat, die sich aber aus der Geschichte ergeben, bekommt Wunder perfekt hin. Da merke ich, dass sich der Verlag und sein Vorleser besprochen haben, die Sprache des Buches gemeinsam erarbeitet haben. Wunder und das Redaktionsteam haben sich 5 Sterne verdient.

14 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 High Voltage - Hochspannung

von Thomas aus Wendeburg/Meerdorf, Deutschland am 20.03.2011

Elektrischer Strom ist der "Saft des Lebens". Der Saft bedeutet Fortschritt und Luxus. Er kann aber auch zur tödlichen Bedrohung werden.

In diesem Thriller geht es im wahrsten Sinne des Wortes um Hochspannung und lebensgefährliche Stromstärken. Jeffrey Deaver's Ermittlerduo Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs sind wieder auf Verbrecherjagd. Schon beim gehetzten "Uhrmacher" haben mich diese beiden begeistert. In diesem Thriller geht es um manipulierte Stromleitungen und Umschaltanlagen. Es werden lebensgefährliche künstliche Stromblitze erzeugt, die die Bewohner von New York in Angst und Schrecken versetzen - Strom als tödliche Waffe.

Beim ersten Anschlag schlägt ein tödlicher Strom-Lichtbogen aus einem Umschaltwerk direkt neben einen parkenden, voll gefüllten Stadtbus ein. Nur durch Zufall kommen die meisten Businsassen mit dem Schrecken davon. Der Killer lernt aber aus seinen Fehlern ...

Deaver versteht es wie kein Zweiter, den Zuhörer in die Irre zu führen. Jede Sekunde dieses Hörbuches ist spannungsgeladen. Ein Thriller, der nicht nur Deaver-Fans begeistern wird.

9 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 .... Der letzte Teil.....

von Maja aus Deutschland am 03.04.2013

In den letzten Wochen hat mich das Ermittler-Duo tagtäglich begleitet und nach 9 Hörbüchern würde ich gerne noch weitere 9 hören können.......
Spannend und mit einem sehr guten Sprecher ( eins hat ja leider nicht Herr Wunder gelesen, aber trotzdem war es eine gute Geschichte)
Absolut empfehlenswerte Serie!

0 von 0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Opfer Lämmer-das letzte der Reihe

von L. Thiemann aus Königswinter Deutschland am 22.08.2012

Wieder, wie gewohnt, ein spannendes Buch, mit den vertrauten Akteuren. Es kommt nicht so nahe an die Spannung wie so mancher Vorgänger. Das liegt bei Folgen wohl in der Natur der Sache. Trotzdem hat es mir während einer Erkrankung sehr gut und mit Spannung die Zeit vertrieben.

1 von 1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Spannung - ein doppelter Wortwitz

von Marco Schäftlein aus Coburg, Deutschland am 24.12.2011

Herr Deaver hat es wieder einmal geschafft ein Wort mit einem doppelten Wortwitz zu belegen.
Die Spannung beginnt am Anfang und endet am Ende.

Doch selbst beim hören, taucht immer wieder die Spannung auf als tödliche Waffe. Die nicht nur eine einzige Person töten kann sondern eine ganze Anzahl von Personen. Die Frage ist nur, wie tötet man wirklich geschickt mit Strom...

Viele Szenenwechsel, selbst der Uhrmacher hat wieder einmal bestand und das in einer sehr verblüffenden Situation.

Für Menschen die Verständnis haben für Elektrizität, oder aber erst welches dafür entwickeln möchten, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

1 von 1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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