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Frank Schätzing - Limit
 

Das Bildnis des Dorian Gray

Hörbuch: Das Bildnis des Dorian Gray

  • Merkzettel

Hörbuch Inhalt

Kritikerstimmen
Wilde war ein großer Schriftsteller und ein großer Mensch.
--Stephen Fry

Jan Josef Liefers: eine großartige Stimme.
--Brigitte

BESCHREIBUNG


Mit scharfem Verstand, treffsicherem Witz und ästhetischem Gespür erzählt Oscar Wilde in seinem berühmten Roman Das Bildnis des Dorian Gray von dem zum Scheitern verurteilten Versuch eines Lebens als Kunstwerk...

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(c)+(p) 2006 Argon Verlag GmbH, Übersetzung: (c) 1992 Phillip Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart

Autor: Oscar Wilde
Sprecher: Jan Josef Liefers
Spieldauer: 09 Std. 14 Min. (ungekürzt)
Bewertung: (77)
Anbieter: Argon Verlag
Veröffentlicht: 2006

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Hörerrezensionen (8)

Die hilfreichsten Hörerrezensionen

 Englischer Literaturklassiker zum Genießen von Frank Gotthardt aus Weiden am 02.05.2007

Der als Prosa-Hauptwerk des genialen britischen Schriftstellers Oscar Wilde geltende Roman ist hier in einer sehr erfreulichen deutschen Übersetzung (vmtl. Ingrid Rein beim Reclam-Verlag) als Hörbuch vertont worden. Jenen, die die englische Sprache nicht genügend beherrschen, um die Originalfassung zu verstehen, verschafft es einen guten Eindruck von der für Oscar Wilde typischen Sprache und seinem Stil.
Jan-Josef Liefers meistert mit Bravour die schwierige Aufgabe, die ungewohnte, seltsam antiquiert wirkende Sprache lebendig umzusetzen. Das erleichtert es, dem gemächlichen Fortschritt der Ereignisse (verglichen mit dem hektischen Stil mancher heutiger Autoren) mit Interesse und einiger Spannung zu folgen. Wer sich für Themen interessiert wie die Moralität der Sinnlichkeit, die Dekadenz der englischen Oberschicht, den Ästhetizismus als Kunstphilosophie und Lebenshaltung, die in diesem Roman eine zentrale Rolle spielen, erhält mannigfaltige Anregung.
Insgesamt ein erhellendes und interessantes Hörbuch für Freunde klasischer Weltliteratur.

Für die Vorrezensenten der Tipp: Erst Hörprobe anhören, dann entscheiden, ob man das Hörbuch kauft.

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 Furchtbar langatmig von emma0103 aus Lünen am 02.12.2006

Als Jugendliche habe ich auch das "Gespenst von Canterville" gelesen und später den spannenden Film "Das Bildnis des Dorian Gray" gesehen.Das Buch jedoch hat mich nach 20 Minuten so sehr genervt, dass ich zum nächsten Track (1 Stunde, 15 Minuten) "vorgespult" habe.Es werden immer wieder Dinge endlos aneinander gereiht... Nach 2 Stunden 30 Minuten habe ich entnervt aufgegeben. Dieses Buch polarisiert und etweder mag man es oder man findet es schrecklich!!!

4 von 21 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Und Sie? Zum Abstimmen hier anmelden.  

 Tolles (Hör-)Buch von Ingo Becker aus Voerde am 04.06.2007

Als ich mir dieses Hörbuch zulegte glaubte ich die Geschichte des Dorian Gray bereits zu kennen. Ich hatte vor Jahren einmal eine Verfilmung gesehen und insgesamt glaubte ich mir die Geschichte von dem Typen der sein verfluchtes Bild nicht ansehen kann zusammenreimen zu können. Ich habe das Hörbuch eigentlich nur gekauft, da ich die Stimme von Jan-Josef Liefers gut fand und das Monatsende wieder einmal nahte...Glückstreffer!Die Geschichte ist beeindruckend. Ein vielschichtiges, feinbeobachtetes Psychogramm des zu Anfang 17jährigen Dorian Gray der einfach die falschen Freunde trifft. Diese geben ihm gute Ratschläge und sagen, dass das einzige was im Leben zähle die Schönheit und die Jugend sei... und er ist halt vollkommen empfänglich für diese "Weisheiten" und man kann ihm bei (naja fast) allem was er im Anschluss macht keinen wirklichen Vorwurf machen... Sicherlich hat das Hörbuch auch seine Längen aber unter dem Aspekt, dass ich es meist unterwegs gehört habe und das es über 9 Stunden Laufzeit hat, ist es absolut kurzweilig.Liefers eindringlicher Erzählstil passt perfekt und man fühlt sich mitten im Geschehen.. in den Wirrungen und Sehnsüchten des Dorian Gray dem eine einzigartige Chance zu seinem Verhängnis wurde. Ich war/bin schwer begeistert!

3 von 3 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Und Sie? Zum Abstimmen hier anmelden.  

Neueste Hörermeinungen

 einfach nur empfehlenswert!!! von misseve aus Birkenfeld am 28.04.2008

Nachdem ich mich durch zahlreiche Fantasygeschichten hörte, brauchte ich etwas anderes...Dieses Buch ist gigantisch.Toll geschrieben, toll gelesen.Die Story ist fantastisch und spannend.Vor allem die Dialoge Dorians mit Lord Henry habe ich begeistert aufgenommen.Für mich ein Meisterstück der Literatur.Wenn Oscar Wildes andere Bücher nur annähernd so toll sind, nichts wie her damit.Die Geschichte um den jungen, wunderschönen Dorian, dessen Leben aus den Fugen gerät ist fasznierend.Und das Ende hat mich dann doch schockiert und sogar traurig gemacht.Kann ich wirklich nur empfehelen!!!

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 Schau mich an von nerglof aus Aachen am 01.11.2007

Man muß sich vor Augen führen, vor wie langer Zeit dieser Roman geschrieben wurde, sonst könnte man glauben, er sei als ein Reflex auf unsere Zeit aufzufassen. In Oscar Wildes Kreisen war das Thema der ewigen Jugend sicher allgegenwärtig, aber sie war noch nicht zu einer Industrie angewachsen, zu der Philosophie einer breiten Schicht, die von allen Seiten gefüttert wird, um Produkte zu kaufen. Die Schönheit war eng verbunden mit dem Leben eines Dandys. Eine Lebenseinstellung weniger Industriezweig. Oscar Wildes meisterhafter Roman ist eine Allegorie, sie führt uns in die Abgründe der Selbstliebe und ist als Lektüre jedem zu empfehlen, der den Verlockungen blinder Schönheit erliegt. Oscar Wilde hält unserem letzten Jahrhundert einen Spiegel vors Gesicht. Der Teufelspakt besteht längst darin, daß der Ausverkauf jeglicher Werte an die Werbung soweit fortgeschritten ist, daß wir nun wie Dorian Gray zu Zeiten feststellen, daß unser Abbild eine Fratze trägt. Zwar wird der Teufelspakt im Roman nur von gläubigen Menschen als Ausverkauf der Seele, als Verdammnis empfunden, aber wer wünscht sich heutzutage nicht, daß anstatt seiner zum Beispiel das digitalisierte Portrait von einem altert. Wilde ist ein zu guter Autor, um nicht zu wissen, daß jedes Verlangen seinen Preis einfordert. Seine Geschichte ist zu einem Mythos geworden. Dorian Gray hat in der Zeit des Gen-Designs seinen Schrecken verloren. Müssen wir noch unsere Seele verkaufen? Einen Roman zu schreiben, der die Jahrhunderte überlebt, sich in den verschiedensten Facetten unter Beweis stellt, darin liegt die Kunst der Literatur. Wenn sie mit so leichter Feder wie bei Oscar Wilde daherkommt, muß jemand tief in die Abgründe der Menschheit geschaut haben. Vergessen wir Liefers nicht. Er liest den Roman, indem er den Finessen der Sprache ihren Raum läßt.

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 Die springende Vornehmheit von adimundi aus Köln am 08.10.2007

Mein Urteil ist eindeutig:" Es ist ein gelungenes Hörbuch!"Autor, Romanfigur und Interpret springen in ihrer Intensität aus der Geschichte heraus und reißen den Hörer in einen Strudel von Passionen und Leiden. Jan Joseph Liefers schafft es mit seiner Stimme und auch leider/zum Glück durch sein Image aus der Tatort Serie, die Lebensweise eines Boheme widerzugeben. Und genau dies trifft die Seele der Romanfigur, sowie des Autors Oscar Wilde.Lohnenswertes Hörbuch! Viel Spaß!

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