Wie soll man leben?
Anton Cechovs Handexemplar der ›Selbstbetrachtungen‹ von Marc Aurel
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Ulrich Matthes
Die Selbstbetrachtungen Marc Aurels, des römischen Kaisers und Stoikers aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, gehören zu den meistgelesenen Werken der Menschheit. Die Bedeutung dieses schmalen Werks für den russischen Schriftsteller Anton Cechov ist kaum zu überschätzen. Peter Urban, Herausgeber und Übersetzer, hat Cechovs Handexemplar studiert, das sich bis heute in Jalta befindet. Es enthält zahlreiche Randbemerkungen und Anstreichungen Cechovs sowie Stellen, die er fast wörtlich in seine Erzählungen, Theaterstücke oder Briefe übernommen hat. Für das Buch, dem dieses Hörbuch zugrunde liegt, wurde der Teil von Marc Aurels Selbstbetrachtungen ausgewählt, den Anton Cechov für sich als Künstler und als Mensch für besonders wichtig hielt.
©2013 Diogenes (P)2013 DiogenesKritikerröster
Als Stilist ist Cechov unerreicht, und der künftige Literarhistoriker wird, wenn er über das Wachstum der russischen Sprache nachdenkt, sagen, diese Sprache ist von Puschkin, Turgenjew und Cechov geschaffen worden.
-- Maksim Gorkij
Es wären seine Werke, die ich auf eine Reise zu einem anderen Planeten mitnehmen würde.
-- Vladimir Nabokov