Effi Briest
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Berättare:
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Cordula Trantow
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Paul Edwin Roth
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Martin Held
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Av:
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Theodor Fontane
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Kritikerröster
Auch heute noch eine Inszenierung, die aufhorchen lässt.
-- Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Paul Edwin Roth brilliert als Erzähler. so dass die Ehetragödie des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu einem Spiegel der Zeit wird.
-- Allgemeine Zeitung
sehr atmosphärisch
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tolles Hörbuch, Lautstärke leider sehr unbeständig
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Hier stört auch der Erzähler nicht, da er sich so verhält, als würde er sich im selben Zimmer wie wir als Hörer befinden, ja, er flüstert uns seine Meinung zum Geschehen geradezu ins Ohr.
Dieser vierstündige Klassiker ist m. E. eine der besten Hörspieladaptionen, die ich kenne. Ganz großes Hörspielkino!
Erstklassige Inszenierung...
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Erstklassige Hörspielinszenierung
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Ich fand sie naiv, beleidigend dumm, nicht nachvollziehbar naturlieb und konnte ihr mangelndes akademisches und künstlerisches Interesse nicht nachvollziehen.
Nun bin ich doppelt so alt und habe Effi gehört. Ich finde die Stimmen des Hörspiels absolut stimmig und die Produktion genial. Die teils sehr langsame Sprechweise finde ich wohltuend, so kann man sich noch eigene Gedanken zum Gesagten machen und die Dialoge wirken echt.
Effi kommt beim erneuten Hören bei mir viel gnädiger weg als damals, was mehr über mich als sie sagt.
Instetten ist nun der Empfänger meiner Antipathie, Effis Eltern für mich keine rein positiven Figuren mehr.
Ich nehme an, zu der Erkenntnis waren wir im LK schon gekommen, emotional habe ich mich von der Verachtung für Effi aber nie lösen können.
Faktisch ist Instetten bloß ein Opfer seiner Zeit, oder besser der Zeit, der er verhaftet ist.
Die Versuche seiner jungen Frau in den Flitterwochen auf Biegen und Brechen bildungsbürgerlichen Kunstverstand beizubringen, empfinde ich heute ganz anders als damals. Viel bevormundender, viel unpassender.
Und die ganze Problematik, der ganze lebensverändernde Affront und übergroße Ehrbegriff -zumal der eklatante Mangel an anrüchigen Details- heutigen Teenagern ungerechtfertigterweise vielleicht ebenso wenig nachvollziehbar und uninteressant wie mir damals.
Ich bin froh, Effi erneut aus der größeren Distanz des Erwachsenenalters begegnet zu sein und verstehe was einen Klassiker zum Klassiker macht:
man kann ihn mehrfach lesen und auf verschiedenen Ebenen in verschiedenen Zeiten lesen.
Definitiv hörenswert.
Effi hat eine 2. Chance verdient:
im Roman und als Roman.
2. Chance Ein Wiedersehen mit Effi nach 18 Jahren
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