Das Gift der Republik
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Berättare:
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Uve Teschner
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Av:
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Gerd Henrich
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Gerd Henrich setzt all dies sehr gekonnt und glaubhaft in Szene. Jedes Milieu wirkt akribisch recherchiert und ist in einer gut aufgebauten Story mit überschaubaren Handlungssträngen integriert. Sozialistische Staatsgewalt, beklemmende Mafia-Praktiken die einen erschauern lassen und befremdliche arabische Welten geben sich die Klinke in die Hand. Ist alles Phantasie? Oder Realität. Kaum zu unterscheiden. Henrich lässt nichts aus, wahrlich, ein Tanz der Teufel. Das Ende ist überraschend abgeschnitten, klar, in dieser Welt gibt's kein Happy End. Ist da womöglich eine Fortsetzung geplant? Mich würd es freuen. Erst einmal volle Punktzahl!!!
Tanz der Teufel
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Überschrift muss sein! <br /><br />
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Auch die häufiger gelesene Aussage, dass sich das Buch dadurch auszeichnet, dass es sich über einen sehr langen Zeitraum erstreckt, ist nicht wichtig. Vor allem zum Ende hin macht die Handlung Sprünge über mehrere Jahre.
Das erste Drittel der Geschichte - und das gefiel mir sehr gut - handelt von Katjas Vater und dessen Rolle als Forscher und Freund Honeckers in der DDR. Frank Granow hat ein hervorragendes Tötungsinstrument entwickelt von dem alle Killer träumen können. Tröpfchen auf die Haut und man kann vorab bestimmen wann die betröpfelte Person eines nahezu natürlichen Todes stirbt. Dabei ist Granow zum einen ein liebender Vater, zum anderen ein eiskalter Mengele-Verschnitt.
Es wird immer wieder mit Decknamen und Zweitnamen gearbeitet. Dennoch kann man leicht der interessanten Geschichte folgen.
Die nächsten zwei Drittel der Handlung geht es um Katja Granow und Andrej Karlov. Letzterer ist ein russischer Killer und Bösewicht par excellance. Karlov nähert sich Katja um diese dazu zu bringen ihm das Geheimnis des Serums zu offenbaren. Sein Plan ist recht platt und seine Vorstellung von einer Beziehung aus den 50er Jahren. Katja soll nur noch Kochen, Putzen und für harten Sex herhalten.
Gelungen sind die Passagen in denen Karlov zeigt wie weit er gehen kann. Die Bedrohung des kleinen Alex und der Mord an einem bestimmten Mann sind schon harter Tobak.
Der Schluss hat mir sehr gut gefallen. Er ist "nicht typisch amerikanisch" um es mal so zu sagen. Gelungen!
Uve Teschner liest sehr gut. Fast 5 Sterne. V. a. die russischen Dialekte bekommt er super hin. Gäbe es Reinhardt Kuhnert nicht, hätte ich 5 Sterne vergeben.
Fazit: Richtig guter deutscher Thriller mit einem interessanten Thema. Ich werde auch den nächsten Roman von Gerd Henrich lesen.
Frauen sind zum Kochen und Putzen da
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Ende?
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Reichlich chaotisch….
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