STRATEGIC BRIEFINGS - GUIDO MÖLLER Titelbild

STRATEGIC BRIEFINGS - GUIDO MÖLLER

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Von: Guido Möller
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Information gibt es im Überfluss. Was fehlt, ist Einordnung. Die Strategic Briefings nehmen jede Woche eine Entwicklung aus Politik, Recht und Wirtschaft – ein neues Gesetz, eine Reform, eine Verschiebung der Weltlage – und stellen die eine Frage, die Schlagzeilen nie beantworten: Was bedeutet das für Ihre Entscheidungen? Für Unternehmer, Investoren und Familien. Keine Nachrichtenzusammenfassung, keine Empörung: dreißig Minuten nüchterne Analyse mit klarer Konsequenz – was ist passiert, warum ist es größer, als es aussieht, und was tun Sie jetzt konkret. Themen: Steuern & Strukturen, Standort & Auswanderung, Regulierung & Compliance, Kapitalmärkte & Vermögensschutz, Geopolitik, Digital Assets. Von Guido Möller, Strategieberater. Neue Folgen jeden Dienstag, 6 Uhr. Die Briefings sind meine Arbeitsprobe. Das schriftliche Briefing zu jeder Folge: https://www.guidomoeller.com/briefings Hinweis: Die Inhalte sind strategische Einordnung und ersetzen keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.Guido Möller Management & Leadership Ökonomie
  • Entgelttransparenz: Das Gesetz, das es nicht gibt – und trotzdem wirkt
    Sep 10 2026
    Eine Konstellation, die es selten gibt und die genau deshalb strategisch interessant ist: ein Gesetz, das es nicht gibt – und das trotzdem wirkt. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie hätte bis zum 7. Juni in deutsches Recht umgesetzt werden müssen; passiert ist nichts, mit einem Umsetzungsgesetz wird frühestens 2027 gerechnet. Viele Unternehmen atmen auf: kein Gesetz, keine Pflicht. Genau das ist die Falle. Für öffentliche Arbeitgeber gilt die Richtlinie bereits unmittelbar, die Gerichte legen bestehendes Recht schon heute richtlinienkonform aus – und vor allem: Der erste Transparenzbericht wird sich auf Daten stützen, die jetzt entstehen. Wer dieses Jahr als Wartesaal behandelt, hat 2027 ein Problem, das sich rückwirkend nicht mehr lösen lässt. In dieser Folge: was kommt (Spannen in Ausschreibungen, das Ende der Gehaltshistorien-Frage, Auskunftsansprüche, Berichtspflichten ab hundert Beschäftigten, die Fünf-Prozent-Schwelle), die fünf Hausaufgaben für Arbeitgeber, der Perspektivwechsel für Ihre eigene nächste Gehaltsverhandlung – und ein Praxisfall, der zeigt, warum das Vakuum ein Geschenk an die Vorbereiteten ist.
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    22 Min.
  • Der Markt für den Herausforderer: Die AfD als strategische Fallstudie
    Sep 8 2026
    Außerplanmäßige Sonderfolge, denn vorgestern hat Sachsen-Anhalt gewählt – und das Ergebnis ist die Zuspitzung eines Musters, das weit über eine Landtagswahl hinausreicht: Ein Anbieter, den die staatliche Aufsicht als verfassungsfeindlich einstuft und den alle Wettbewerber boykottieren, verdoppelt sein Ergebnis auf 43,8 Prozent – und die Wahlbeteiligung springt von 60 auf fast 78 Prozent. Diese Folge ist keine Politikberatung und kein Urteil über Wähler. Sie ist das, wofür dieses Format steht: eine Fallstudie. Wie entstehen Märkte für Herausforderer – in Deutschland wie in einem Dutzend anderer Länder, von den USA bis Schweden? Warum ist die Aktivierung von Nichtkunden ein anderes Spiel als das Verschieben von Marktanteilen? Was passiert, wenn Marktführerschaft und Machtzugang auseinanderfallen – 39 von 83 Sitzen, drei Mandate fehlen, eine Fünf-Prozent-Partei wird zum Zünglein an der Waage? Und die Übertragung, um die es hier eigentlich geht: Was lehrt dieser Fall Unternehmer über die eigene Branche – über unbediente Kundengruppen, über die Kosten von Kartell-Denken, über die Gefahr, Unzufriedenheit für Unvernunft zu halten? Beides auszuhalten – die Zahlen und die Einstufung – ist der Anspruch dieser Analyse.
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    23 Min.
  • Die Amerika-Lücke: Warum die USA beim Datenaustausch nicht mitspielen
    Sep 3 2026
    „Eröffne ein Konto in den USA – von dort meldet niemand etwas nach Deutschland." Dieser Geheimtipp kursiert seit Jahren, und das Bemerkenswerte ist: Im Kern stimmt er. Die USA, Erfinder des weltweiten automatischen Informationsaustauschs, sind dem gemeinsamen Meldestandard CRS nie beigetreten – und die zweiseitigen FATCA-Abkommen sind eine Einbahnstraße: Deutschland liefert praktisch alles, zurück kommt ein schmaler Ausschnitt ohne Kontostände und ohne Durchschau durch Gesellschaften. Diese Folge vermisst das Loch ehrlich – und zeigt dann, warum es als Versteck trotzdem eine der schlechtesten Wetten des Marktes ist: Sichtbarkeit ist nicht Legalität, die Einzelauskunft auf Ersuchen funktioniert längst, und der Vorhang vor diesem Fenster hängt an einer Schnur, die ein fremdes Parlament hält. Mit dem konstruktiven Teil: die Amerika-Karte offen gespielt – deklarierte Diversifikation, Substanz-Strukturen, die Akte für den Tag, an dem sich die Lage dreht.
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    15 Min.
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