PsyFobi omslagsbild

PsyFobi

PsyFobi

Av: Psycho-Vision
Lyssna kostnadsfritt nu, utan abonnemang

Saisonale Sparangebote | 0,99 € pro Monat für die ersten 3 Monate

Danach 6,99 €/Monat. Bedingungen gelten. Monatlich kündbar.
Fortbildungen für Psychotherapeuten - wir reden darüber! Jeden Donnerstag eine neue Folge mit News aus der Forschung und Psychotherapie.Psycho-Vision
Avsnitt
  • Substitutionstherapie bei Opioidabhängigkeit
    Oct 15 2026

    Warum ist die Substitutionstherapie die evidenzbasierte Erstlinienbehandlung bei Opioidabhängigkeit – und weshalb scheitern reine Entzugsversuche so oft?


    In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die aktuelle Übersichtsarbeit aus PSYCH up2date: Wir klären, was Opiate und Opioide unterscheidet, wie sich eine Abhängigkeit entwickelt und welche Substanzen zur Verfügung stehen – von Methadon und Levomethadon über Buprenorphin und retardiertes Morphin bis zu Diacetylmorphin in besonderen Fällen. Außerdem geht es um Indikationsstellung und Therapieplanung, die Bedeutung der psychosozialen Betreuung, Take-Home-Verordnungen, Besonderheiten in der Schwangerschaft sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Ein Fallbeispiel zeigt, wie ein Rückfall nach Entzug zum Wendepunkt werden kann. Für Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen und alle, die Menschen mit Suchterkrankungen begleiten.


    Quelle: Pogarell O, Koller G, Kramer J. Substitutionstherapie bei Opioidabhängigkeit. PSYCH up2date 2026; 20 (1): 17–33. DOI: 10.1055/a-2761-3584


    Visa mer Visa mindre
    26 min
  • Wenn Pornokonsum aus der Kontrolle gerät
    Oct 8 2026

    Wann wird Pornografiekonsum zum klinischen Problem? Mit dem Internet ist Pornografie jederzeit, kostenlos und anonym verfügbar. Für die meisten Nutzer*innen bleibt das unproblematisch, für eine Subgruppe entwickelt sich jedoch ein als unkontrollierbar erlebter Konsum mit Scham, Leidensdruck und Konflikten in der Partnerschaft. In dieser Folge sprechen wir über die Pornografie-Nutzungsstörung als häufigste Erscheinungsform der Zwanghaften Sexuellen Verhaltensstörung, die mit der ICD-11 erstmals als eigenständige Diagnose aufgenommen wurde, und fragen, warum sie dort den Impulskontrollstörungen und nicht den Abhängigkeitserkrankungen zugeordnet ist.


    Wir beleuchten Epidemiologie und Diagnosekriterien, den Weg zur Diagnostik mit klinischem Interview, Sexualanamnese und Screening-Instrumenten sowie die Behandlungsmöglichkeiten von Psychotherapie über Motivational Interviewing bis hin zu medikamentösen Ansätzen. Eine praxisnahe Folge für Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen und alle, die dieses oft tabuisierte Störungsbild besser verstehen möchten.


    Quelle: Engel J, Krüger THC. Pornografie Nutzungsstörungen. PSYCH up2date 2026; 20 (3): 193–205. DOI: 10.1055/a-2577-4574

    Visa mer Visa mindre
    21 min
  • Wenn Trauer offiziell zur psychischen Krankheit wird
    Oct 1 2026

    Wann ist Trauer noch ein natürlicher Anpassungsprozess – und wann wird sie zur behandlungsbedürftigen Störung? Seit 2022 ist die Anhaltende Trauerstörung in der ICD-11 und im DSM-5-TR als eigenständige Diagnose verankert. Damit gibt es erstmals eine klinische Kategorie, die ausschließlich an den Verlust eines nahestehenden Menschen gebunden ist. Diese Folge zeichnet nach, was die Symptomatik ausmacht, warum ICD-11 und DSM-5-TR unterschiedliche Zeit- und Symptomkriterien ansetzen und wie sich das Störungsbild von Depression und PTBS abgrenzen lässt.


    Wir sprechen über Prävalenz und Risikofaktoren, über das vierstufige Trauerversorgungsmodell – von gesellschaftlicher Trauerkompetenz bis zur trauerspezifischen Psychotherapie – sowie über die evidenzbasierten Behandlungsverfahren, allen voran die Integrative Kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition, kognitiver Umstrukturierung und imaginativen Methoden. Auch die Grenzen der Pharmakotherapie und die Gratwanderung zwischen notwendiger Versorgung und Pathologisierung normaler Trauer kommen zur Sprache. Für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Ärztinnen und Ärzte sowie alle, die beruflich mit Trauernden arbeiten.


    Quelle: Dieffenbacher A, Rossi R, Voderholzer U. Anhaltende Trauerstörung. PSYCH up2date 2026; 20 (2): 161–178. DOI: 10.1055/a-2602-2555

    Visa mer Visa mindre
    22 min
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
Inga recensioner ännu