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Produktmanagement Im.puls

Produktmanagement Im.puls

Von: Bernadette von Wittern & Jonathan von Wittern
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Der Produktmanagement Im.puls Podcast richtet sich an Produktmanager*innen und Führungskräfte in Industrie und B2B, die mit ihrer Arbeit mehr Wirkung erzielen wollen – für sich selbst, ihr Team, ihr Unternehmen und ihre Kund*innen. Egal ob du gerade erst ins Produktmanagement einsteigst, schon Verantwortung für ein ganzes Portfolio trägst oder ein Team leitest: Hier findest du Impulse für deinen Alltag. Wir sprechen über: Strategisches Produktmanagement: wie du Marktchancen erkennst und den nächsten Umsatzbringer entwickelst Technisches Produktmanagement: wie du mit R&D und deinem Produktteam gezielt die Umsetzung steuerst und pünktlich launchst. Deine PM Persönlichkeit: wie du Entscheidungen klar vertrittst, mit unterschiedlichen Interessen umgehst und im Unternehmen wirksam wirst. Dich erwarten Expertenwissen, Industrie-Insights, Real Talk und praxistaugliche Tipps – jeden zweiten Dienstag. Wir sind deine Podcast-Hosts: Wir sind Bernadette und Jonathan von Wittern, gemeinsam führen wir unsere PRODUCT LOUNGE. Bernadette hat viele Jahre als Produktmanagerin in der Medizintechnik gearbeitet und dabei gelernt, wie entscheidend echte Anwenderorientierung ist. Mit ihrem BWL-Hintergrund verbindet sie Markt- und Business-Perspektive mit dem, was Anwender*innen wirklich brauchen. Jonathan bringt seine Erfahrung aus der Softwareentwicklung für Luft- und Raumfahrt, Automotive und Medizintechnik sowie aus Design Assurance und Regulatory Affairs mit. Er sorgt dafür, dass Produkte technisch und regulatorisch tragfähig werden und zudem pünktlich auf den Markt kommen. Gemeinsam decken wir damit genau das ab, worüber wir hier sprechen: strategisches und technisches Produktmanagement, verbunden mit der PM Persönlichkeit, die es braucht, um beides im Unternehmen wirklich durchzusetzen. Als ausgebildete Business Trainer*innen und Facilitator*innen – unter anderem in LEGO® Serious Play® und systemischem Coaching – geben wir dieses Wissen in der PRODUCT LOUNGE weiter.Bernadette von Wittern, Jonathan von Wittern Erfolg im Beruf Management & Leadership Marketing & Vertrieb Ökonomie
  • 064: Alle wissen es doch, aber keiner weiß es? Anforderungsmanagement im Produktmanagement
    Oct 6 2026
    In technikgetriebenen Unternehmen übernimmt gar nicht mal so selten eine PowerPoint mit Business Case und Featureliste die Rolle des Anforderungsdokuments, in agilen Teams gilt Dokumentation schnell als überflüssig. Beide Muster führen zu unterschiedlichen Interpretationen und letztlich zu Eskalationsmeetings und Extraschleifen kurz vor der Markteinführung. Mit der Vergessenskurve, dem Prinzip der stillen Post und Jeff Pattons Satz „Ein geteiltes Dokument ist noch kein geteiltes Verständnis“ erklären die beiden, warum Schreiben und Visualisieren Wissen sichern. Das Beispiel eines Kühlschranks zeigt, was passiert, wenn die Technik die Nutzeranforderung überspringt. **Key Takeaways** - Anforderungsmanagement ist Kommunikation. Schreiben, Visualisieren und gemeinsame Workshops ergänzen sich, eines allein reicht selten. - Das richtige Maß findest du über fünf Fragen: Wer liest das Dokument? Passt es zum Leserkreis? Stimmt die Tiefe? Bietet es den gewünschten Nutzen? Wer hätte einen Nachteil, wenn es fehlt? - Kläre vorab den Zweck: Haftung absichern, Risiken senken, Entscheidungen nachvollziehbar halten oder asynchron mit Einkauf, Zulieferern und Behörden kommunizieren. - Vor den Nutzeranforderungen stehen Stakeholder-Analyse, Zweckbestimmung mit Kundenproblemen und Jobs to be Done sowie Produktgrenze und Produktkontext. Diese Vorarbeit braucht auch eine KI als Kontext, wenn sie Anforderungen generieren soll. - Formuliere Nutzeranforderungen aus Sicht der Nutzer und lösungsneutral, abgeleitet aus den Jobs to be Done. - Produktmanagement schreibt die Nutzeranforderungen, die Entwicklung leitet daraus Produkt- und technische Anforderungen ab. Wie beim Lasten- und Pflichtenheft zeigt sich so früh, ob beide Seiten dasselbe verstanden haben. **CTA** Du willst das an deinem eigenen Produkt üben? Im Tagestraining **PM Requirements** am 24. November 2026 in München bringst du dein Produkt mit und erarbeitest Stakeholder-Analyse, Produktkontext, Produktgrenze und deine ersten guten Nutzeranforderungen. Trag dich in den PRODUCT LETTER ein, um keine Folge und kein Training zu verpassen. Fragen oder eigene Erfahrungen mit Anforderungen? Schreib Jonathan und Bernadette, wir freuen uns auf deine Nachricht.
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    50 Min.
  • 063: Industrielle Dienstleistungen im Produktmanagement: Wie ihr die größte ungenutzte Umsatzquelle hebt
    Sep 22 2026
    Peter Schönle und Bernadette von Wittern klären, warum Service-Umsatzpotenzial trotz jahrzehntelanger Bekanntheit ungelöst bleibt. Peter ordnet ein, warum ein Großteil der Service-Calls am Kunden-Enablement liegt statt an der Maschine, und was der Design-to-Service-Ansatz dagegen unternimmt. Anhand von Praxisbeispielen erklärt er, wie Firmen ihren Service intern durchsetzen und extern bepreisen. Zum Schluss zeigen Bernadette und Peter, wie Produktmanager:innen Techniker:innen als Marktforschungsquelle nutzen. **Key Takeaways** - Im Service bleibt oft ungenutztes Umsatzpotenzial. Der Produktverkauf lief über Jahre gut, für eine Systematisierung des Service gab es nie einen Anlass. - Etwa 70 % der Service-Calls entstehen laut Peter Schönle nicht durch Maschinenfehler: Kunden kommen mit den Rahmenbedingungen vor Ort nicht zurecht. Serviceability gehört deshalb schon in die Produktentwicklung. - Der Customer Value Iceberg trennt Features von echtem Kundennutzen. Was auf der Website oder im Flyer steht, ist meist nur die Spitze. Der eigentliche Mehrwert liegt unter der Oberfläche und wird selten bepreist. - In nur 10 bis 15 % der Industrieunternehmen gibt es laut Peters Einschätzung eine dedizierte Stelle für Service-Produktmanagement, bei etwa der Hälfte fehlt sogar eine klare Aufgabenzuordnung. - Bevor Service extern verkauft wird, muss er intern überzeugen: Techniker:innen und Vertrieb geben Leistungen nur weiter, wenn sie selbst an deren Wert glauben. - Servicetechniker:innen liefern Produktmanager:innen oft ehrlichere Markteinblicke als der Vertrieb. Sie sind mit den tatsächlichen Problemen der Kunden konfrontiert. **Über den Gast** Peter Schönle ist Co-Owner und Managing Director der Si2-Group. Die Beratung ist auf Service im Maschinenbau spezialisiert. Er bringt über 25 Jahre Erfahrung in Serviceorganisationen des Maschinenbaus mit, davon über zehn Jahre international im Service Business Management. Peter und Bernadette kennen sich seit Bernadettes Masterarbeit vor über 15 Jahren. Das Thema damals: Produktmanagement für industrielle Dienstleistungen. **CTA:** Willst du das Thema Service und produktbegleitende Dienstleistungen bei euch strukturiert angehen? In unserem Training PM UPGREAT bringen wir dir genau dieses strategische Handwerkszeug fürs Produktmanagement bei. Noch mehr Impulse gibt es regelmäßig in unserem Newsletter – jetzt anmelden unter https://productlounge.net/newsletter/
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    52 Min.
  • 062: Vom Verwalter zum Gestalter: Rollen und Aufgaben im technischen Produktmanagement
    Sep 8 2026
    Jonathan erklärt die vier großen Stellhebel im technischen Produktmanagement: den Entwicklungsplan, das Anforderungsmanagement, die Produktvalidierung und das Risikomanagement. Für jeden Stellhebel klärt er, welche Rolle der Produktmanager übernimmt und warum die Initiative dazu im eigenen Interesse liegt. Bernadette und Jonathan grenzen dabei zentrale Begriffe wie Entwicklungsplan versus Projektplan oder Verifizierung versus Validierung klar voneinander ab. Am Ende ordnen sie fünf weitere Themenfelder ein, darunter technische Dokumentation, reguliertes Umfeld und kontinuierliches Feedback. **Key Takeaways** - Ein Entwicklungsplan legt zu Beginn jeder Produktentwicklung die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit fest – Rollen, Entscheidungsbefugnisse, Kommunikationswege und Fehlerkultur. Das schafft Struktur und verhindert spätere Konflikte im Team. - Nutzeranforderungen gehören in die Verantwortung des Produktmanagers und sollten strikt vom Nutzer aus gedacht werden, nicht von der Technik. Nur so kann das Entwicklungsteam daraus saubere technische Anforderungen ableiten. - Bei der Produktvalidierung zählt der Grundsatz „teste früh und teste viel". Wer Anforderungen frühzeitig mit echten Nutzern prüft, erkennt unnötige Features und Fehlentwicklungen, bevor sie teuer werden. - Risikomanagement betrifft jedes leistungs- und sicherheitsrelevante Produkt in Industrie und B2B. Der Produktmanager bringt hier die Perspektive der Nutzerrisiken ein. - Aus Risikobewertungen entstehen konkrete Anforderungen ans Produkt. Kommen diese zu spät in die Entwicklung, drohen teure Nacharbeiten oder Haftungsfragen nach dem Marktstart. - Wer diese Themen aktiv moderiert und mitgestaltet, reduziert die Zahl vermeidbarer Probleme in der Produktentwicklung und gewinnt dadurch Zeit für strategische Arbeit. **CTA:** Du willst technisches Produktmanagement in deinem Unternehmen souverän steuern? Im TECH PM Programm arbeitest du zehn Termine lang live online an den Themen aus dieser Episode – direkt an deinem eigenen Produkt, mit Jonathan als Sparringspartner. Der erste Durchgang startet im Herbst. TECH PM ist eine Vertiefung zum strategischen Pendant PM UPGREAT. Alle Infos und Anmeldelinks findest du in den Shownotes.
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    49 Min.
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