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Av: NZZ am Sonntag
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NZZ Weekend ist der wöchentliche Podcast der NZZ am Sonntag. Chefredaktor und Host Beat Balzli spricht mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur darüber, wie und warum sie wurden, wer sie heute sind. Es geht um ihre Herkunft, Weltbilder, Leidenschaften, Niederlagen, Erfolge und aktuelle Herausforderungen. Es geht um das Menschsein im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit dabei im Host-Team sind Autorin Nicole Althaus und Feuilletonchef Peer Teuwsen. Politik & Regierungen Sozialwissenschaften
Avsnitt
  • Hellebarde, Heimat und heimliche Liebe: SVP-Präsident Marcel Dettling über die umstrittene Liste der Bundesratskandidaten
    Oct 30 2026
    Er lebt auf über tausend Metern im Kanton Schwyz, ist leidenschaftlicher Bauer und gilt als prominentester Parkplatzanweiser der Nation. Marcel Dettling ist seit 2024 Präsident der SVP Schweiz. Die Partei steht vor einem heiklen Jahr: Bundesrat Guy Parmelin tritt vorzeitig zurück, und 2027 sind Parlamentswahlen. Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli trifft Dettling zum Gespräch über die Zukunft der wählerstärksten Partei des Landes. Dettling erklärt, warum er nicht selbst für Parmelins Nachfolge kandidiert. Er verteidigt das Kandidatenfeld gegen den Vorwurf der «B- und C-Liga» und sagt, was mit Céline Amaudruz passiert, falls sie wild kandidiert und gewählt würde. Ausserdem reden die beiden über das Ständemehr, EU-Verträge, den Zollstreit mit Donald Trump, das Mercosur-Abkommen und die Finanzierung der 13. AHV-Rente. Persönlich wird es, wenn Dettling über den Alltag als Familienvater zwischen Hof und Bern spricht. Er erzählt, warum seine Frau 2020 mit dem Auszug drohte, als er mit dem Parteipräsidium liebäugelte, was passiert, wenn eines seiner Kinder SP wählt und weshalb er heute noch gerne den Film «Pretty Woman» schaut. Gast: Marcel Dettling, Nationalrat und Präsident der SVP Schweiz Host: Beat Balzli Produktion: Simon Berginz Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcastapp
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    55 min
  • Porsche, Papa und Pannen: Ex-Finanzminister Christian Lindner über Merz, die AfD und seinen grössten Fehler
    Oct 23 2026
    Er fuhr schon als Gymnasiast Mercedes, trat mit 16 der FDP bei und zitierte als Teenager Dante. Nach dem Ampel-Aus und dem Absturz der FDP bei der Bundestagswahl 2025 hat Christian Lindner die Politik verlassen. Heute ist der ehemalige deutsche Finanzminister stellvertretender Vorstandsvorsitzender des ostdeutschen Autohändlers Autoland. Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli trifft ihn zum Gespräch über den Patienten Deutschland. Lindner erklärt, warum er zu viele «Delegationskünstler» im Land sieht, die Wohlstandsillusion für gefährlich hält und die Regierung Merz bei Schulden, Steuern und Bürokratie schlechter abschneiden lässt als die Ampel. Er sagt auch, weshalb Friedrich Merz eigentlich nichts mehr zu verlieren hätte. Es geht um die bröckelnde Brandmauer, die Idee einer Minderheitsregierung, Frankreichs Schuldenberg und das Risiko, dass die EZB unter fiskalische Dominanz gerät. Lindner analysiert, wie die AfD mit Sommerfesten und Nostalgie statt mit Wut Wähler gewinnt, und nennt seinen grössten Fehler als FDP-Chef. Persönlich wird es, wenn er über seine Vaterrolle und die 50:50-Abmachung mit seiner Frau spricht. Dazu kommen seine Leidenschaft für Autos, die Sylt-Hochzeit und der Verzicht auf Übergangsgeld. Er erzählt auch, warum das berühmte Jugend-Fernsehporträt mit Mercedes-Limousine inszeniert war und weshalb die Chance auf ein politisches Comeback «gegen null» geht. Zum Schluss verrät er seinen grössten Traum, der mit seiner Tochter zu tun hat. Gast: Christian Lindner, ehemaliger deutscher Finanzminister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Autoland AG Host: Beat Balzli Produktion: Henrike Blöser, Ellie Media Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch/podcast
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    1 tim och 8 min
  • Dr. Svenja Flaßpöhler: «Erst die Option zum Seitensprung befähigt mich, meinen Mann als einzigen Sexpartner zu wählen»
    Oct 16 2026
    Svenja Flaßpöhler ist Chefredaktorin des Philosophie Magazins. Host und NZZaS-Kulturredaktor Peer Teuwsen trifft sie zum Gespräch über ihr neues Buch «Zusammenbleiben. Von der Freiheit fester Bindungen». Flaßpöhler erzählt sehr offen, wie sie von einer sexuell freizügigen Phase in der Berliner Clubszene zur Monogamie fand, welche Rolle eine lange Psychoanalyse dabei spielte und wie ihre eigene Verlassenheitserfahrung als Kind ihre Beziehungsmuster prägte. Sie schildert, wie unterschiedlich sie und ihr Mann mit Konflikten umgehen. Sie aus einem streitfreudigen 68er-Elternhaus, er aus einer Familie, in der Aggressionen tabu waren. Und warum gerade dieser Unterschied für sie zur Übung in Beziehungskunst wurde. Im Zentrum steht auch die Frage nach Gleichheit und Ungleichheit in der Partnerschaft: Flaßpöhler kritisiert einen übertriebenen Gleichheitsgedanken in modernen Beziehungen und erklärt, warum echte Gerechtigkeit auch Raum für Ungleichheit braucht. Persönlich wird es, wenn sie über den Familiennamen ihrer Kinder und ihre Rolle als Hauptverdienerin spricht. Zum Schluss erzählt sie, warum die Treue für sie stets erotisch aufgeladen bleibt. Und wie sie mit 51 Jahren ihren ersten Marathon vorbereitet. Gast: Dr. Svenja Flaßpöhler, Philosophin, Journalistin und Buchautorin Host: Peer Teuwsen Produktion: Tonya Rupp Studio: Redbox Studios, Berlin Lust auf mehr? Jetzt NZZ am Sonntag abonnieren: go.nzz.ch
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    59 min
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