Sabine erzählt uns wie es ihr geht!
Hier ihre Geschichte:
Ich bin 59 Jahre alt und habe bis zu meiner Erkrankung als Fachkrankenschwester für Psychiatrie bei der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in Hartberg im Mobilen Sozialpsychiatrischen Dienst gearbeitet. Ich bin Mutter von drei erwachsenen Kindern und Großmutter von zwei wunderbaren Enkeln im Alter von zweieinhalb Jahren und sechs Monaten.
Im Sommer 2021, nach meiner zweiten COVID-Impfung, traten während unseres Urlaubs plötzlich die ersten Symptome auf. Nach der dritten COVID-Impfung entwickelte sich dann schleichend eine zunehmende Überforderung im Alltag.
Im März 2022 kam schließlich der „Zusammenbruch“. Seitdem war ich nicht mehr arbeitsfähig und bin seit Sommer 2024 in Erwerbsunfähigkeitspension.
Während dieser gesamten Zeit war mein Mann, Prof. Dr. Wulf, verzweifelt auf der Suche nach den Ursachen meiner Erkrankung. Es folgten zahlreiche Untersuchungen bei Pulmologen, Kardiologen, Gynäkologen, Neurologen, Augenärzten, Hausärzten, Immunologen und weiteren Fachärzten.
Im November 2023 erhielt ich dann leider zusätzlich die Diagnose Krebs. Es folgten Chemotherapie, Immuntherapie und Bestrahlungen. Während dieser Behandlungen kam es interessanterweise zu einer Besserung meiner ME/CFS-Symptome.
Nach Beendigung der Chemotherapie verschlechterte sich mein Zustand jedoch wieder langsam bis zum heutigen Tag. Aktuell erhole ich mich etwas unter der Einnahme eines Medikaments aus den USA.
Das ist mein bisheriger Weg.
Mein Mann hat im Juni 2026 eine Spezialordination für ME/CFS eröffnet, um mit seinen gesammelten Erkenntnissen und Erfahrungen anderen Betroffenen zu helfen.