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Edle Federn – Der Literatur-Podcast mit Juli Zeh

Edle Federn – Der Literatur-Podcast mit Juli Zeh

By: The Pioneer
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Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreiben und Erzählen. Immer am letzten Sonntag im Monat.



Ein Podcast von The Pioneer.

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The Pioneer
Art Social Sciences
Episodes
  • Juli Zeh spricht mit Hannah Häffner über „Die Riesinnen“
    7 Sep 2026
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    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Schriftstellerin Hannah Häffner über ihren Roman Die Riesinnen. Eine Familiengeschichte über drei Frauen aus drei Generationen, über Herkunft und Aufbruch, Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr der Ort, an dem wir aufwachsen, bestimmt, wer wir sind.

    Das Buch können Sie hier im Pioneer Book-Shop bestellen.

    Liese, Cora und Eva leben in einem kleinen Dorf im Schwarzwald. Sie sind Großmutter, Mutter und Tochter. Drei Außenseiterinnen und auf ganz unterschiedliche Weise starke Frauen. Während die eine bleiben muss, will die andere unbedingt fort – und doch zeigt sich über die Generationen hinweg, dass man die eigene Herkunft nicht einfach hinter sich lassen kann. Gemeinsam sprechen Juli Zeh und Hannah Häffner über das Dorf als Ort der Enge und der Geborgenheit, über die besondere Verbindung zwischen Mensch und Landschaft und darüber, warum Weggehen nicht immer Freiheit und Zurückkehren nicht zwangsläufig Scheitern bedeutet.

    Es geht auch um Emanzipation, um Mutterschaft, Liebe und die Kraft, die Menschen einander geben können, ohne sich gegenseitig festzuhalten.

    Juli Zeh sagt über das Buch: „Bei den Riesinnen wurde mir gesagt: Du musst das lesen. Und jetzt sage ich es zu Ihnen: Sie müssen das lesen. Nicht nur, weil einem die drei Frauen aus den drei Generationen dermaßen ans Herz wachsen, dass man sie gar nicht mehr missen will, sondern vor allem auch, weil Die Riesinnen ein sprachliches Meisterwerk ist. Jeder einzelne von Hannahs Sätzen ist wie ein Zimmer voller Bilder. In jedem Satz will man stehen bleiben und sich in Ruhe umsehen und sich an den vielschichtigen Überraschungen erfreuen, die einen erwarten.“

    Ein Gespräch über Heimat und Aufbruch, über Frauenleben und darüber, warum wir vielleicht gar nicht fortgehen müssen, um ein anderer Mensch werden zu können.

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    1 hr and 11 mins
  • Juli Zeh spricht mit Karsten Dusse über „Filmriss auf Immenhof: Trippel. Trappel. Tot.”
    3 Aug 2026
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    In dieser Folge von Edle Federn spricht Juli Zeh mit Bestsellerautor Karsten Dusse über seinen neuen Roman „Filmriss auf dem Immenhof – Trippel. Trappel. Tot.“

    Das Buch können Sie hier im Pioneer Book Shop bestellen.

    Was als Gespräch über einen Kultort deutscher Filmgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer ebenso unterhaltsamen wie tiefgründigen Unterhaltung über Sehnsucht, Kindheit, Literatur und die Frage, warum ausgerechnet der Immenhof bis heute eine so starke emotionale Anziehungskraft besitzt. Aus dem berühmten Sehnsuchtsort der Nachkriegsfilme wird bei Karsten Dusse ein Tatort: Seine Hauptfigur Sophia wacht nach einer rauschhaften Nacht mit einem Filmriss auf – und neben ihr liegt die abgetrennte Hand ihres Ex-Freundes. Ohne zu wissen, was geschehen ist, beginnt die Kriminalpsychologin gegen sich selbst zu ermitteln.

    Ausgehend von dieser ungewöhnlichen Krimi-Idee sprechen Juli Zeh und Karsten Dusse über den Zauber des echten Immenhofs, über das Schreiben aus eigener Erfahrung, glaubwürdige Figuren und die besondere Faszination von Sehnsuchtsorten. Dabei wird schnell klar, dass hinter dem Kriminalfall vor allem eine Geschichte über Selbstliebe, Resilienz und die Frage steckt, wie man lernt, den eigenen Weg zu gehen.

    Juli Zeh sagt über „Filmriss auf dem Immenhof – Trippel. Trappel. Tot.“:

    „Mich hat an diesem Roman besonders beeindruckt, dass hinter aller Spannung eine stille Entwicklung steckt: Eine Frau, die lernt, sich selbst anzunehmen. Vielleicht ist das die größte Sehnsucht, von der dieses Buch erzählt.“

    Ein Gespräch über Literatur, Pferde, Kindheitserinnerungen, Kriminalpsychologie – und darüber, warum gute Kriminalromane oft von viel mehr erzählen als von einem Verbrechen.

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    1 hr and 9 mins
  • Juli Zeh spricht mit Fiona Sironic über „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft”
    2 Jul 2026
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    „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft” von Fiona Sironic können Sie hier im Pioneer Book Store bestellen.

    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Schriftstellerin Fiona Sironic über ihren viel beachteten Debütroman „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Gemeinsam sprechen sie über das Schreiben zwischen Gegenwart und Morgen, über literarische Weltentwürfe und darüber, warum Geschichten oft der beste Ort sind, um gesellschaftliche Fragen zu verhandeln.

    Im Zentrum des Romans stehen drei junge Frauen in einer nahen Zukunft, die von Klimakrise, Artensterben und gesellschaftlicher Unsicherheit geprägt ist. Während die Erzählerin Era das Verschwinden von Vogelarten dokumentiert, versuchen die Schwestern Maja und Merle, sich gegen die digitale Vereinnahmung ihrer eigenen Kindheit zu wehren. Es geht um Erinnerung und Archive, um Identität und Selbstbestimmung – und um die Frage, wie junge Menschen ihren Platz in einer Welt finden, deren Versprechen brüchig geworden sind.

    Juli Zeh spricht mit Fiona Sironic über dystopische und zugleich hoffnungsvolle Gesellschaftsbilder, über Gemeinschaft in Zeiten der Krise, über Wut als politische Kraft und über weibliche Figuren, die nicht länger darauf warten, dass andere die Welt für sie verändern.

    Juli Zeh sagt über das Buch:

    „Es erzählt von Freundschaft und von erster Liebe, von Loyalität und Verlust, von Menschen, die versuchen, einander Halt zu geben, während die Welt um sie herum immer instabiler wird. Und genau darin liegt die besondere Kraft dieses Romans. Er verbindet die großen Krisen unserer Zeit mit konkreten Lebensgeschichten. Dadurch wird aus einer Dystopie etwas Gegenwärtiges, aus einer politischen Geschichte eine zutiefst menschliche. Mit den Mädchen aus Fiona Sironics Roman scheint Veränderung plötzlich denkbar – vielleicht sogar eine bessere Welt.“

    Ein Gespräch über Erinnerung, Verlust und politischen Widerstand – und darüber, warum Hoffnung manchmal genau dort entsteht, wo alles auf dem Spiel steht.

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    1 hr and 3 mins
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