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Alles gesagt?

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Von: DIE ZEIT
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Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/allesgesagt-aboZEIT ONLINE Sozialwissenschaften
  • Joschka Fischer, was trauen Sie Deutschland noch zu? Und der Welt?
    Sep 22 2026
    Er ist Deutschlands wichtigster Deuter der Weltpolitik, war Vizekanzler und Außenminister – und ist nun zum zweiten Mal zu Gast im unendlichen Podcast. Im April 2026 sprach Joschka Fischer in einer zeitlich begrenzten Sonderfolge mit Jochen Wegner und Christoph Amend: (Fast) »Alles gesagt?«, live aufgenommen zum 80. Geburtstag der ZEIT im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Auf vielfachen Wunsch setzt er das allzu kurze Gespräch nun fort – am Tag nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Abgeordnetenhauswahl in Berlin. Fischer erklärt, warum ihn der Triumph der AfD, einer Partei mit »Elementen, die man als nationalsozialistisch bezeichnen muss«, nach allem, was Deutschland zu verantworten hat, so tief trifft. Er spricht über Antisemitismus von rechts und von links, über die Glaubwürdigkeit von Friedrich Merz, den Absturz der CDU und die Gefahr, dass die AfD den Platz der Konservativen einnehmen könnte. Das Rentensystem habe keine Zukunft, warnt er – das sei keine Frage der Politik, sondern der Mathematik. Und er beschreibt die deutsche Einheit als historischen Übergangsprozess, bei dem unterschätzt wurde, dass zwei deutsche Identitäten aufeinandertrafen, die bis heute nachwirken. Es geht um die neuen Machtblöcke der Weltpolitik: Russland nennt Fischer den »gefährlichsten Spieler«, Trumps Politik ein unfreiwilliges »Make China Great«. Er erinnert sich an den 11. September 2001, als er, damals Außenminister, in sein Vorzimmer kam und seine Mitarbeiter schockiert vor dem Fernseher vorfand. Er erzählt von seiner Freundschaft mit Madeleine Albright und davon, was er von ihr über »die gigantische Verantwortung« einer amerikanischen Regierung lernte. Und er erklärt, warum Europa eine eigene Sicherheitsgemeinschaft braucht – und Deutschland dennoch keine Atomwaffen anstreben sollte. Fischer schildert den Farbbeutelwurf auf dem Grünenparteitag 1999 in Bielefeld – »ich hätte mich am liebsten auf den Kerl gestürzt« – und was ihm bei Gerhard Schröders Auftritt in der »Elefantenrunde« nach der Bundestagswahl 2005 durch den Kopf ging. Er spricht über Extinction Rebellion und Fridays for Future und erläutert, warum Protestbewegungen stets Gefahr laufen, ihrem eigenen Radikalismus zum Opfer zu fallen. Außerdem erzählt er von seinen ersten Reisen per Anhalter nach Frankreich und Italien – »mit dem Daumen hoch an der Autobahnausfahrt« –, vom ersten Besuch in Großbritannien und vom Schock über das britische Essen. Joseph Martin Fischer wurde 1948 in Gerabronn geboren. Seine Eltern waren als Heimatvertriebene aus Ungarn nach Deutschland gekommen. 1985 wurde er in weißen Nikes als hessischer Umweltminister vereidigt – als erster grüner Minister in Deutschland – und war fortan als »Turnschuhminister« bekannt. Nach einer Stunde und 41 Minuten beendet Joschka Fischer das Gespräch mit demselben Schlusswort wie im ersten Teil: »Tennessee«. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    1 Std. und 41 Min.
  • Wolfram Weimer, übersteht das die CDU? Und Friedrich Merz?
    Sep 14 2026
    Wolfram Weimer ist Kulturstaatsminister der Bundesregierung – und einer der umstrittensten Amtsinhaber, die dieses Ressort bisher hatte. Er arbeitete als Journalist, Verleger und Medienunternehmer, bevor ihn Friedrich Merz 2025 ins Kabinett holte. Jetzt ist er zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch geht es um Weimers Rolle als Kulturstaatsminister, um die heftige Kritik, die seine Berufung von Beginn an begleitet hat, und um sein freundschaftliches Verhältnis zu Friedrich Merz. Wolfram Weimer spricht über den Erfolg der AfD, über die Krise der CDU und über seine eigenen Fehler im Amt. Er schwärmt vom Erfolg des grünen Politikers Cem Özdemir in Baden-Württemberg und erklärt, wie er selbst zum Feindbild der Rechten wurde. Wenige Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt kreist das Gespräch auch um die politische Mitte in Deutschland, die nach Weimers Eindruck zu lange zu still geblieben ist. Er spricht über einen Wandel in der öffentlichen Debatte von Verteilungs- hin zu Identitätsfragen und darüber, dass historische Orte und nationale Symbole nicht Rechtsradikalen überlassen werden dürften. Wolfram Weimer erinnert sich an sein Studium in Frankfurt, an seine Rebellion gegen 68er-Lehrer und -Professoren und an den Kauf seiner ersten Aktie als Student. Er spricht darüber, dass sich für ihn die Zeit zwischen dem Fall der Mauer 1989 und dem 11. September 2001 so angefühlt habe, als habe sich das Modell einer liberalen marktwirtschaftlichen Gesellschaft durchgesetzt – und warum diese vermeintliche Gewissheit gegenwärtig zu zerbrechen drohe. Wolfram Weimer wurde 1964 in Gelnhausen geboren. Er wuchs in einem Lehrerhaushalt auf und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Portugal. Später studierte er Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft und promovierte über die Bank of North America. Seine journalistische Karriere begann er bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, später wurde er Chefredakteur der Tageszeitung »Die Welt«. 2004 gründete er das politische Magazin »Cicero«, dessen Redaktion er als Verleger und Chefredakteur führte. 2011 wurde er kurzzeitig Chefredakteur des Magazins "Focus", 2012 gründete er gemeinsam mit seiner Frau das Unternehmen Weimer Media Group. Nach 4 Stunden und 25 Minuten beendet Wolfram Weimer das Gespräch. Denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel (freie Redakteurin) Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    4 Std. und 25 Min.
  • Caroline Wahl, wie schreibt man Bestseller?
    Aug 26 2026
    Caroline Wahl wurde mit ihrem Debütroman 22 Bahnen schlagartig zu einem der bekanntesten Namen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Das Buch stand monatelang auf der Bestsellerliste und verkaufte sich über eine Million Mal. Jetzt ist der »Shootingstar der deutschen Literatur«, wie der Spiegel schrieb, zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erzählt Caroline Wahl, wie sie aus Frust über ihre Arbeit in einem Verlag in Zürich ihren ersten Roman schrieb – in nur drei Monaten, abends und am Wochenende. Sie berichtet von der Resonanz auf die ersten Seiten, von der Auktion um das Manuskript, von ihrem kometenhaften Erfolg und von Lesereisen durch kleine Städte, von einsamen Hotelzimmern und Stofftieren als Begleitern unterwegs. Es geht um das Schreiben als Sprung in andere Lebensrealitäten, um die jungen Frauen in ihren Romanen, die sich unter schwierigen Bedingungen behaupten müssen, und um die Frage, warum gerade sie solche Figuren erzählt, obwohl sie selbst aus einer behüteten Familie stammt. Caroline Wahl spricht über Erfolg und die Angst, ihn wieder zu verlieren, über Öffentlichkeit und die Zuschreibungen, die mit ihr einhergehen, über ihre Liebe zur Mathematik und über ihren neuen Roman: die Geschichte einer jungen Hochstaplerin, die mit wechselnden Identitäten durch soziale Welten driftet. Caroline Wahl wurde 1995 in Mainz geboren, wuchs in Schriesheim bei Heidelberg auf und lebt heute in Kiel. Ihre Mutter war Grundschullehrerin, ihr Vater Chirurg. Früh fand sie über das Lesen zur Literatur; später arbeitete sie in Verlagen. Ihr neuer Roman 1999 Meter über dem Meer erscheint am 26. August 2026 bei Rowohlt. Nach 2 Stunden und 58 Minuten beendet Caroline Wahl das Gespräch, denn das darf bei Alles gesagt? nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Svenja Heinrichs, Sophie Hübner, Vincent Mank, Hannah Schraven, Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: allesgesagt@zeit.de Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    2 Std. und 58 Min.
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Alle Sterne
Am relevantesten
Guter Podcast, der Mann kann gut reden und man hört gerne zu. Muss jetzt Doku gucken

Kühni vor noch ein Tor

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Ich hatte bisher nicht gewusst, was wir für einen bemerkenswerten Präsidenten hatten.
Das Gespräch hat mich reicher gemacht. Vielen Dank!

Mein Präsident

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Ich war vorher kein großer Freund von Podcasts, aber von diesem bin ich absolut begeistert.
Mein Lob an die Moderatoren, die die Interviews super interessant, spannend, lehrreich und humorvoll führen. Es ist ein tolles Konzept - Chapeau!

Interessant, lehrreich und unterhaltsam

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Es wird manchmal zu zweit auf eine*n Person draufgegangen was machmal etwas unfair ist

Ich fand es sehr Unterhaltsam Vorallem die 7 Stunden bei Heidi Reichinek

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