Tod vor Morgengrauen
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Czyta:
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Sven Philipp
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Autor:
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Deon Meyer
In Kapstadt wird ein Antiquitätenhändler mit einem Schuss geradezu hingerichtet. Sein Safe wurde ausgeraubt, das Testament fehlt, die Kugel stammt aus einer unbekannten Waffe. Der ehemalige Polizist van Heerden wird mit dem Fall beauftragt. Er hat genau sieben Tage Zeit, Licht in das Dunkel zu bringen.
©2006 Aufbau Verlag GmbH & Co. KG (P)2013 Audible StudiosOpinie krytyków
Deon Meyer zeigt, wie Südafrika riecht, schmeckt und klingt. Unwiderstehlich, tragisch, komisch.
--Chicago Tribune
Großartig
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„Tod vor Morgengrauen“ von Deon Meyer
Nach einer Kneipenschlägerei landet Zatopek van Heerden betrunken in einer Zelle bei der Polizei, aus der ihn sein Anwalt herausholt, um ihm gleich einen Auftrag aufs Auge zu drücken. Die Begeisterung des früheren Polizisten und Polizeipsychologen hält sich darüber in Grenzen. Die junge Anwältin Hope Beneke hat eine knifflige Aufgabe für van Heerden. In Kapstadt wurde der Lebensgefährte ihrer Klientin brutal gefoltert und ermordet. Der begehbare Safe des Johannes Jacobus Smit wurde von seinen Mördern komplett ausgeräumt. Wilna van As, die Mandantin benötigt vor allem das Testament des Ermordeten, da nach sieben Tagen das Vermögen an den Staat fällt. Mit der Annahme des Auftrags setzt sich Zatopek van Heerden so ziemlich zwischen alle Stühle, da wieder einmal die verschiedensten Interessengruppen eine Aufklärung zu verhindern suchen.
Van Heerden stößt bei seinen Recherchen bald auf die Merkwürdigkeit in der Vita des Antiquitätenhändlers J. J. Smit, dessen Leben im Jahr 1983 wie aus dem Nichts auf der Bildfläche erscheint, was zuvor der Polizei bei ihrer schlampigen Ermittlung entgangen ist. Bald erscheint auch der Geheimdienst auf der Bildfläche, wodurch die Spur des Toten in die Zeit des Apartheidregimes zurückreicht. Seine Identität erweist sich als gefälscht und ein im Rahmen des Befreiungskrieges im Jahr 1976 geschehenes schreckliches Verbrechen soll um jeden Preis im Dunkeln bleiben.
Irgendwann wird dann auch Caroline van Heerden, eine bekannte Künstlerin und Zatopeks Mutter bedroht, sodass er sich nach Bodyguards umsieht. Hier folgt dann der Auftritt des riesigen Xhosa Thobela, der in Deon Meyers Werk „Das Herz des Jägers“ die Hauptrolle spielt, und dessen Ausbildung in der Sowjetunion wird anschaulich geschildert.
Neben diesem Kriminalfall erzählt Meyer in einem zweiten Strang das Leben des Detektivs van Heerden, eines zynischen Alkoholikers. Die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Autor behält auch hier stets die Übersicht. Der Sprecher Sven Philipp ist zudem wieder ein angenehmer Begleiter.
Fesselndes aus Südafrika
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Von Oben nach Unten und wieder Oben
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Der Krimi ist spannend erzählt ohne irgendwelche übertreibungen zu beinhalten. Hier ist der Romanheld kein Superman was mir sehr gut gefallen hat. Ausserdem geht er logisch und konsequent vor um seinem Ziel ein Stück näher zu kommen.Altmodische Detektiv arbeit eben. Auch die "Nebenstory" über seine Vergangenheit passt perfekt zum grossen Ganzen.
Der Leser macht seinen Job gut ohne aber zu brillieren. Solide aber keine Nathan, Jäger oder Teschner.
Alles in Allem ein Roman welcher sich lohnt zu kaufen.
Top Krimi
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Nach ca. sechs Stunden des Vorlesens (ich hatte sehr aufmerksam zugehört und war versucht, das Hörbuch zurückzugeben), nimmt die komplexe (wirklich komplexe) Geschichte Fahrt auf. Es gibt zwei Erzählstränge: Der Held erzählt einerseits aus der Ich-Perspektive sein Leben, aus der personalen Erzählperspektive erleben wir den Helden und andere Figuren; wir sind immer wieder mit jemand anderem unterwegs, es gibt gleichzeitig verschiedene Schauplätze.
Die Langsamkeit zu Beginn erkläre ich damit, dass die Ermittlungen zunächst mal so hindümpeln, auch van Heerdens Leben dümpelte lange dahin - und dann schraubt sich beides gleichzeitig hoch, es wird immer dramatischer - bis zu einem erlösenden finalen "Mozartstück" :-) (in van Heerdens Ohren).
Ich finde, dass man schon ziemlich konzentriert zuhören muss, denn zunächst ist da die etwas einschläfernde Langsamkeit und dann überstürzen sich die Ereignisse und der Autor erlaubt sich, ohne Einleitungen zwischen den Handlungssträngen hin und her zu hüpfen. Es wird auch nicht immer erwähnt, wer was sagt. Doch den Sprecher empfand ich als grosse Hilfe - recht gut sind an dessen Stimmführung Personen zu erkennen.
Sprache: oft lapidarer Stil, Wiederholungen, Hauptsatzstil.
Kein kitschiges Happy End, aber ein guter Schluss. Mehr sei nicht verraten. Ja, vielleicht doch noch, dass schon Südafrika drin vorkommt, aber nicht so viel, wie ich erwartet hatte.
Obwohl das Hörbuch insgesamt nicht so doll bewertet ist, habe ich es mir angehört, damit ich im nächsten Buch (Das Herz des Jägers) weiss, wer van Heerden ist und woher er kommt.
Eine klare Hörempfehlung von mir.
Geduld am Anfang lohnt sich 😎
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