Meine geniale Freundin
Die Neapolitanische Saga 1
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Czyta:
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Eva Mattes
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Autor:
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Elena Ferrante
Im Alter von 66 Jahren erfüllt sich Lila einen Traum: Sie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Zurück bleibt ihre beste Freundin Elena und schreibt ihre gemeinsame Geschichte nieder: In den 1950er Jahren wachsen sie am Rande Neapels auf. Elena erzählt vom Alltag der kleinen Leute, vom Zugschaffner Donato, der Gedichte schreibt, vom tyrannischen Don Achille, von den Solara-Brüdern, die sonntags mit ihrem Auto den Corso abfahren. Von Mädchenträumen und erster Liebe. Doch auch wenn ihre Lebenswege nicht parallel verlaufen, da Elena das Gymnasium besuchen darf, als Lila schon auf ihre Hochzeit zusteuert, bleibt eines unverbrüchlich: ihre Freundschaft.
Theater- und Filmschauspielerin Eva Mattes leiht Elena in dieser ungekürzten Lesung ihre Stimme.
In deiner Audible-Bibliothek findest du für dieses Hörerlebnis eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material.©2016 Suhrkamp Verlag Berlin. Übersetzung von Karin Krieger (P)2016 Der Hörverlag
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Ariane von Audible hat der Titel besonders gefallen:
„Die Neapolitanische Saga bietet einen atmosphärischen Einblick in den Süden Italiens und das Leben italienischer Frauen im Kampf um Unabhängigkeit und eigenes Glück. Dabei zeichnet das Hörbuch ein Panorama Italiens und der italienischen Gesellschaft, dessen Wirkung beim Hören so viel intensiver ist als beim Lesen.“
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Opinie krytyków
Eine Lesung, bestens geeignet für eine Autofahrt in die geschundene, schöne Stadt Neapel.
-- Jens Bisky in der Süddeutsche Zeitung
-- Jens Bisky in der Süddeutsche Zeitung
Trotzdem schreibe ich nun ein Buchtipp über dieses Werk, das ich als Hörbuch gehört habe und die Reihe werde ich auch weiter in diesem Medium verfolgen. Wie kommt es dazu? Tatsächlich stelle ich mir diese Frage selbst immer noch. Als ich begonnen habe, habe ich mich lange gefragt, was denn die anderen an dieser Geschichte finden und war versucht vorauszusagen, dass ich das Buch abbrechen würde. Aber jedes Buch sollte zunächst eine gebührende Chance bekommen und bald hat sich herausgestellt: Ich konnte nicht mehr aufhören.
Das liegt in aller erster Linie an Ferrantes Schreibstil. Wow. Eine Mischung aus ausschweifenden Erzählungen, Beschreibungen und detailreichen Auseinandersetzung mit den kleinsten Szenen - und andererseits ein rasantes Tempo, wenn es plötzlich um Gewalt, psychisch und physisch - geht. Man muss ganz genau zu hören und zwischen den Zeilen lesen, um die Nuancen zu verstehen, sie nicht zu verpassen, die sich auf jeder einzelnen Seite finden.
Desweiteren sind die Charakter in ihrer Alltäglichkeit außergewöhnlich. Zunächst haben gerade diese Charaktere mich abgeschreckt. Als Mädchen sind die beiden Freundinnen ja noch ganz interessant, besonders für jemanden, der mit Kindern arbeitet, aber dann wachsen sie so langsam zu jungen Frauen heran und verlieren ihr Kindliches. Sie sind so normal. Und dass ist es gerade, was es dann so spannend macht. Man hat schon so oft geschrieben, dass es diesem oder jenem Autor gelingt vielschichtige Charaktere zu zeichnen, nicht in Schwarz-Weiß-Schubladen zu schreiben - und doch ist es wohl kaum einem so gut gelungen wie dieser Autorin. Man erkennt sich selbst in jedem von ihnen wieder. Sie alle haben positive Seiten und teils so negative Abgründe, dass wir am liebsten jegliche Ähnlichkeit abstreiten würden.
Man verfolgt den Lebensweg der beiden Mädchen von früher Kindheit bis zu einem Alter von 16 Jahren. Der Schnitt, der dann gemacht wird, ist einleuchtend, aber mit einem großen Cliffhanger - klar. Es erzählt das Leben einer oder zweier Mädchen, da sind nicht alle Fragen nach dem ersten Band geklärt. Jede Höhe, jede Tiefe durchlebt der Leser mit den Italienern und tatsächlich hat man nach kurzer Zeit das Gefühl, dabei zu sein, dazu zugehören. Man ärgert sich gemeinsam mit Elena, man fürchtet sich mit Lila, man leidet mit den jungen Männern.
Denn auch die Nebencharaktere - die jungen Männern, die Eltern und Großeltern, Lehrer und Bewohner des Viertels - sind so scharf gezeichnet, dass man sie vor sich sieht und man fest davon überzeugt ist, sie auf der Straße erkennen zu können.
Zusammenfassend sage ich, dass ich bisher das Gefühl habe, dass es eine Geschichte ist, die in ihrem Ablauf wenig aufweist, was einem nicht schon mal irgendwo begegnet ist. Aber die Art und Weise der Begegnung wird hier durch die Autorin, durch ihren Stil zu etwas ganz Besonderem und ja - Auch mich hat das "FerranteFieber" gepackt. Ich werde weiter hören!
Schmaler Grat zwischen Zuneigung und Abneigung!
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ein kluges Buch, das fesselt
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Interessante Geschichte, gut vorgetragen
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Wunderbar erzählt aber schlecht gesprochen. die Sprecherin ist farblos grau, emotionslos und langweilig. Ihr fehlt jeglicher Esprit, erinnert leider eher der monotonen Stimme einer computergesteuerten Telefonansage. Die Geschichte ist wie es ist. Neapel vor mehr als 50 Jahren und heute. Es hat sich kaum verändert.
Gute Geschichte langweilig gelesen.
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unterhaltsam
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