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Lázár

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Lázár

Autor: Nelio Biedermann
Czyta: Max von Pufendorf
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Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025 und nominiert für den Schweizer Buchpreis 2025

Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos’ Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den 20er-Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista – der das Dunkle so liebt – müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen – und lernen, gegen sie zu bestehen.

Ein Hörbuch wie eine Welt, die überwältigende Saga einer Familie, getrieben von der Liebe und der Sehnsucht nach ihr, in den Strudeln des 20. Jahrhunderts. Fesselnd und berührend, zugleich voller Leichtigkeit, voller Träume und Geheimnisse, in denen sich die ganze Tragik und Schönheit der Existenz spiegelt. Und – ob angesichts historischer Katastrophen oder schöner Sommertage – die ewige Frage, wie man leben soll.

©2025 Rowohlt Verlag GmbH (P)2025 Argon Verlag AVE GmbH; Die Nutzung unserer Werke für Texte und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG behalten wir uns explizit vor.
Beletrystyka historyczna Beletrystyka popularna Sagi

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Natürlich sind die Erwartungen hoch, wenn ein Roman mit so viel Vorschusslorbeer daherkommt. Und natürlich kann er in den meisten Fällen nur daran scheitern. Für mich ist das auch hier der Fall.

Ja, es ist beachtlich dass ein 22 Jahre alter Autor schon über eine so große sprachliche Erzählreife verfügt. Mir scheint aber nach der Lektüre, dass es einzig dieser eher seltene Umstand ist, der Kritiken so ekstatisch werden lässt und auch jüngst zur Auszeichung als Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025 geführt hat.

Jedoch, was nutzt es, gut erzählen zu können, wenn man nicht wirklich etwas zu erzählen hat? Die Familiengeschichte ist belanglos und langweilig, und in dieser Form vollkommen uninteressant. Es wird endlos beschrieben und erzählt und am Ende so so wenig gesagt. Tiefere Einsichten und Reflexionen, die dem Ganzen Tiefe geben könnten? Fehlanzeige! Statt dessen immer wieder offene Enden und Versatzstücke, die einfach nicht zu einem großen Ganzen zusammenkommen wollen.

Die Erzählung plätschert wohlformuliert dahin und selbst die Punkte der Geschichte, die Potenzial hätten erzählerische Höhepunkte zu sein, erzeugen bei mir keinen Widerhall. Die ganze Erzählung läuft auf nichts hinaus als darauf, anhand einer belanglosen Familiengeschichte die Weltgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu schildern. Von Reflexion will ich hier gar nicht sprechen. Und alles, was irgendwie besondern und interessant sein könnte, wird nicht ausgeführt oder schnell fallen gelassen und läuft ins nichts. Ausführlich wird da am Anfang von dem Jungen mit der durchsichtigen Haut erzählt und dann spielt dieser Umstand den ganzen Rest der Erzählung keinerlei Rolle mehr, hat schlicht keine Bedeutung. Episch wird der Bruder der Vaters, der „Verrückte Onkel“ eingeführt, nur um dann vollkommen zu verschieden und lediglich gegen Ende nochmal beiläufig und unsinnig bedeutungsschwanger in der Geschichte aufzutauchen. Und nachdem man sich dann sehr lange gelangweilt hat, denkt man plötzlich: Huch, jetzt ist es auf einmal ohne großes Aufsehen und unabsehbar aus. Einfach zu Ende aber nicht im Ansatz zu Ende erzählt.

Das ist Erzählen einfach um des Erzählen willen. Das reicht mir nicht, zumal der Autor zwar sehr gut formuliert, aber sprachliche Brillanz ist dann doch etwas anderes. Und was nutzt alle sprachliche Schönheit, wenn sie dann doch nichts interessantes zu erzählen hat.

Zudem ist dann Ganze im Stil ziemlich epigonal. Nichts neues, nichts eigenes, nichts besonderes. Proust, der „große Erzähler“ als Vorbild des Autors. Bis hin zu passagenlangen wörtlichen Zitaten ahmt Biedermann sein Vorbild nach. Leider stellt sich bei der Lektüre bei mir eine ähnliche Langeweile wie bei Proust ein, nur dass es hier an der Substanz fehlt, dank der man dann Proust doch noch etwas abgewinnen kann.

Am Ende alles sehr schade und ein vollkommen überbewerteter Hype. Es wäre ein Armutszeugnis für die Gegenwartsliteratur, wenn dies das Berste wäre, was sie zu bieten hat.

Wohlformulierte Belanglosigkeit, die dem Hype nicht gerecht wird

Coś poszło nie tak. Spróbuj ponownie za kilka minut.

Mitreißende Familiensaga mit spannenden und eigenwilligen Charakteren, denen man trotz ihrer Makel gern folgt. Angenehme Leser-Stimme. Volle Empfehlung.

Mitreißend

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Insgesamt enthielt die Geschichte Zuviel Gefühle und nebensächliche Informationen. Dadurch war es zu lang. Über diese Zeit gibt es bessere Bücher

Historiendrama

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Die Charaktere haben mir gefallen, die Leichtigkeit, mit der von einer Generation zur nächsten gefunden wurde. Die Weltgeschichte verknüpft wurde, ohne Pathos.
Ich kann nicht glauben, dass es von einem 22jährigen geschrieben wurde. 66 hätte ich mir vorstellen können 😅.
Freue mich auf sein nächstes Buch!

Spannend und historisch interessant ohne belehrend zu sein

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Spannend und faszinierend wird ein Einblick in Ungarns Geschichte vermittelt und das Eindrücklichste dabei: die wunderbare Sprache.

Ein echtes Lesevergnügen

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